Türckische Cammer


Dresdner Residenzschloss
Die Türckische Cammer zählt zu den umfangreichsten und größten Sammlungen ihrer Art in Deutschland.
Die Gründung geht auf die Kurfürsten von Sachsen im 16. Jahrhundert zurück, ohne dabei ein konkretes Entstehungsjahr nennen zu können. Sie kamen als diplomatische Geschenke nach Dresden, wurden gezielt angekauft oder als Beutstücke in die Sammlung eingebracht.
Mit dem Wiederaufbau des Dresdner Residenzschlosses werden die Kunstwerke nach 70 Jahren nun erstmals wieder öffentlich präsentiert. Auf einer Fläche von 750 m² werden  rund 600 Einzelobjekte präsentiert.
Hauptattraktion der Ausstellung sind neben Waffen, Helmen, Panzerhemden, Fahnen, Kaftanen und Blankwaffen acht kunstvoll geschnitzte lebensgroße Pferde, welche mit prunkvollen Reitzeugen ausgestattet wurden.
Erhaltene Teile eines prächtigen Staatszeltes vom Zeithainer militärischen Lager 1730 wurden in mühevoller Kleinarbeit restauriert und spannen sich nun wie ein zweiter Himmel über die Museumsbesucher.

Nach vorheriger Anmeldung ist eine Führung durch die Türckische Cammer möglich.
Das Museum ist täglich außer dienstags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Das "Hausticket Schloss" (Neues Günes Gewölbe, Türckische Cammer, Riesensaal, Kupferstich Kabinett und laufende Sonderaustellungen) kostet 12,00 € pro Person, 9,00 € ermäßigt bzw. für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist der Eintritt frei.
Dauer: 1 Stunde

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Bild oben:
Türckische Cammer, Residenzschloss Dresden
Foyer: Johann Georg Spiegels diplomatische Mission 1712-1714
Zeltfragment, Schnappschloßgewehr, Sättel, Steigbügel, Pusikan (Streitkolben), Karbatsche (Peitsche)
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Rüstkammer, Foto: David Brandt

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