Mittwoch, 2. März 2016

Karl August Lingner und seine Villa in Dresden

Der ODOL König Karl August Lingner lies sich nach seiner kaufmännischen Ausbildung in Dresden nieder und machte sich nach kurzer Zeit selbständig. Gemeinsam mit seinem Freund Kraft erfand er Dinge wie einen Senfbrunnen, einen Rückenkratzer oder ein bewegliches Stahllineal.
Lingners Freund, der Chemiker Richard Seifert erfand die Rezeptur eines Antiseptikums und bot sie Lingner zur Vermarktung an. Es sollte
desinf + wohlschmeckend + frei käuflich sein.  Lingner nannte sein es  „Odol“, ein Wortspiel aus dem griechischen Wort odous für Zahn und dem lateinischen Wort oleum für Öl. Trotz vielfältiger Konkurrenz fand es reißenden Absatz.
Innerhalb kurzer Zeit erwirtschaftete er dank seiner guten Werbestrategie ein zweistelliges Millionenvermögen, das ihm einen fürstlichen Lebensstil ermöglichte.  
1906 kaufte er auf dem Loschwitzer ELbhang die ehemalige Villa Stockhausen, lies sie umbauen und nannte sie sein Schloss. Seine Villa vermanchte er testamentarisch der Stadt Dresden "zum Besten der Bevölkerung von Dresden und Umgebung". 
Im Jahre 2002 wurde der Förderverein Lingnerschloss e.V. „Bürger engagieren sich für ihre Stadt“ gegründet, welcher sich für die Sanierung, Erhaltung und Nutzung dieses Bauwerks einsetzt.










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