Montag, 28. März 2016

Dresdner Münzkabinett

Anfang des 16. Jahrhunderts legte der sächsische Herzog Georg der Bärtige den Grundstock für das heutige Münzkabinett.
Die Sammlung gehört damit zu den ältesten ihrer Art in Deutschland.
Das weite Spektrum des Münzkabinetts reicht von der Antike bis zur Gegenwart. Sächsische Münzen und Medaillen repräsentieren wichtige Epochen der sächsischen Landesgeschichte.
Jede Münze, jede Medaille ist mit einem Stück Welt- und Kulturgeschichte verknüpft und damit wertvoller Zeuge eines historischen Datums.
In den einst fürstlichen Wohnräumen werden rund 3 300 Exponate gezeigt: Zahlungsmittel und Medaillen aus verschiedenen Ländernvon der Antike bis in die Gegenwart .

Saisonstart für die Parkeisenbahn

Pünktlich zum Osterwochenende beginnt die 67. Saison der Dresdner Parkeisenbahn im Großen Garten. 43 Kinder treten ihren Dienst an.
Auf einer Strecke von 5,6 Kilometer sind die Dampfloks Lisa und Moritz sowie Elektroloks unterwegs.
Seit diesem Jahr erstahlt die Dampflok Moritz in weinroter Farbe und läßt sich somit beser von seiner Lokschwester Lisa unterscheiden.
Bei einer 35- minütigen Rundfahrt gibt es viel zu entdeckem: die Tiergehege im Zoologischen Garten, das barocke Palais mit dem Paliasteich, den Carolasee mit der gleichnamigen Ausflugsgaststätte sowie die Freilichtbühne "Junge Garde".


Wie jedes Jahr werden im Sommer Kinder der Budapester Parkeisenbahn (Gyermekvasút) in den Sommerferien einige Wochen die Dresdner Eisenbahner bei ihrer Arbeit unterstützen.

Mittwoch, 2. März 2016

Karl August Lingner und seine Villa in Dresden

Der ODOL König Karl August Lingner lies sich nach seiner kaufmännischen Ausbildung in Dresden nieder und machte sich nach kurzer Zeit selbständig. Gemeinsam mit seinem Freund Kraft erfand er Dinge wie einen Senfbrunnen, einen Rückenkratzer oder ein bewegliches Stahllineal.
Lingners Freund, der Chemiker Richard Seifert erfand die Rezeptur eines Antiseptikums und bot sie Lingner zur Vermarktung an. Es sollte
desinf + wohlschmeckend + frei käuflich sein.  Lingner nannte sein es  „Odol“, ein Wortspiel aus dem griechischen Wort odous für Zahn und dem lateinischen Wort oleum für Öl. Trotz vielfältiger Konkurrenz fand es reißenden Absatz.
Innerhalb kurzer Zeit erwirtschaftete er dank seiner guten Werbestrategie ein zweistelliges Millionenvermögen, das ihm einen fürstlichen Lebensstil ermöglichte.  
1906 kaufte er auf dem Loschwitzer ELbhang die ehemalige Villa Stockhausen, lies sie umbauen und nannte sie sein Schloss. Seine Villa vermanchte er testamentarisch der Stadt Dresden "zum Besten der Bevölkerung von Dresden und Umgebung". 
Im Jahre 2002 wurde der Förderverein Lingnerschloss e.V. „Bürger engagieren sich für ihre Stadt“ gegründet, welcher sich für die Sanierung, Erhaltung und Nutzung dieses Bauwerks einsetzt.