Sonntag, 26. April 2015

Semperoper feiert ihren 30. Geburtstag

Am 1. Mai lädt die 3. Semperoper zu ihrem 30. Geburtstag alle Dresdner und deren Gäste ein.
Um 16:00 Uhr beginnt auf dem Theaterplatz das große eintrittsfreie Open Air mit einem Bühnenprogramm für Familien.
Um 16:30 Uhr werden Alt und Jung in die Handlung der Oper "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber eingeführt.
Bis zur großen Aufführung der Oper unter musikalischer Leitung von Christian Thielemann auf einer Videoleinwand wird die Geburtstagstorte angeschnitten.
Im Anschluss werden alle zur Premierefeier eingeladen. Die Künstler kommen direkt nach der Vorstellung aus der Maske auf die Bühne auf dem Theaterplatz und werden vom Moderator dem Publikum vorgestellt.





Dienstag, 21. April 2015

17. Dresdner Brunnentag

Die Stadt Dresden lädt Interessierte am Samstag, den 2. Mai 2015 um 10:00 Uhr zum 17. Brunnentag ein. Start ist in Dresden Neustadt auf der Tannenstraße am Brunnen und führt zu Fuß und teilweise per Bus zu verschiedensten Brunnenanlagen in Dresden. Der Dresdner Brunnentag wird seit 1999 veranstaltet. Jährlich wechselnde Routen führen zu den überaus zahlreichen und oft geschichtsträchtigen Wasserspielen der Stadt.


Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung unter der Telefonnummer 488 7011 wird gebeten.
Mit seinen rund 300 Brunnen und Wasserspielen zählt Dresden zu den brunnenreichsten Städten Deutschlands.
dresden.de/brunnentag

Montag, 20. April 2015

Neue Sonderausstellung im Sponsel Raum im Neuen Grünen Gewölbe

Das Holländische Dorf aus Meissener Porzellan -Dessert de luxe bei Graf von Brühl Sammlung Ritter Kempski von Rakoszyn
Ausstellung der Porzellansammlung
Ausstellungsort: Sponsel-Raum des Neuen Grünen Gewölbes,
Residenzschloss 26. April bis 17. August 2015

Als Trendsetter des kultivierten Lebensstils hat Heinrich Graf von Brühl, Premierminister unter dem sächsischen Kurfürsten und König von Polen August III., das Image des Meissener Porzellans maßgeblich geprägt: als Statussymbol, als Prestigeobjekt, als spektakuläres "Highlight" der Fest- und Tafelkultur im 18. Jahrhundert und als exklusive Tischdekoration. Das sogenannte Holländische Dorf präsentiert 24 Miniaturarchitekturen aus Privatbesitz, die der Modellmeister Johann Joachim Kaendler und seine Mitarbeiter Peter Reinicke und Johann Gottlieb Ehder ab 1743 in Meissen entworfen und in Porzellan umgesetzt haben. In der Folge des festlichen Menüs spielte der Dessertgang eine herausragende Rolle und stellte die Hofkonditoren weniger vor kulinarische als vor allem vor künstlerische Herausforderungen. Nachdem die figürliche Tafeldekoration, die in der Zeit des Spätbarocks aus Tragant oder Zucker gestaltet worden war, ab 1730 durch dauerhafte Formen aus Porzellan ersetzt wurde, kam diesem Produktionszweig der Meissener Manufaktur eine immense Bedeutung zu. Erstmals seit über 250 Jahren werden die Lusthäuser und Porzellanfiguren auf einer zeitgenössischen Desserttafel als „dessert de luxe“ wieder inszeniert. Auftrag und Entwurf des Holländischen Dorfes belegen deutlich die Hinwendung des Grafen Heinrich von Brühl zur Natur und zum Landleben. Darin kann eine Vorform der sogenannten ferm ornée gesehen werden, wie sie der englische Gartenarchitekt Stephen Switzer (1682–1745) schon um 1715 in seinen Publikationen propagierte, die aber erst nach 1775 in den Hameaus des Herzogs von Condé im Park des Schlosses Chantilly und der Königin Marie Antoinette im Park von Versailles in die Praxis umgesetzt wurde. Insofern war Heinrich von Brühl seiner Zeit weit voraus, wie er überhaupt als Direktor der Meissener Porzellan-Manufaktur zusammen mit Johann Joachim Kaendler stets darauf bedacht war, Innovationen auf höchstem künstlerischem Niveau zu erschaffen.
Foto: Kirche, Meissen,
Ausformung und Staffierung 1765-70;
3 Bauernhäuser mit Backofen, Taubenschlag, Hundehütte oder Schweinestall, Meissen, Ausformung und Staffierung circa 1750-65
© Jagd- und Forstgesellschaft Ritter Kempski von Rakoszyn Solberg/Harz, Foto Jörg Schöner


 Quelle: skd

kostenfreies Kino zum Dresdner Filmfest auf dem Neumarkt

Präsentation und Prämierung von mehr als 80 internationalen Filmen
wo?  verschiedene Veranstaltungsorte, u.a. auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche
wann14.-19. April 2015
www.filmfest-dresden.de



Mittwoch, 8. April 2015

Sonderausstellung im Albertinum verlängert: „Dahl und Friedrich. Romantische Landschaften“ bis zum 17. Mai 2015

Seit dem 6. Februar 2015 zeigt das Albertinum die Ausstellung „Dahl und Friedrich. Romantische Landschaften“. Sie entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum in Oslo und stellt rund 120 Werke der beiden Maler sowie Künstlern aus deren Umfeld in einen vielschichtigen Dialog. Neben den eigenen Beständen ergänzen wertvolle Leihgaben renommierter Museen und Privatsammlungen des In- und Auslandes, darunter der Hamburger Kunsthalle, der Alten Nationalgalerie in Berlin, des Metropolitan Museum of Art in New York, des Museum Oskar Reinhart in Winterthur und der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien, diese einmalige Schau. Alle Leihgeber konnten für eine Verlängerung der Ausstellung gewonnen werden.
Aufgrund des starken Publikumsinteresses wird „Dahl und Friedrich. Romantische Landschaften“ um zwei Wochen, bis zum 17. Mai 2015, verlängert.
Das Museum ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In der Zeit vom 30. April bis zum 2. Mai 2015 gibt es zusätzliche Abendöffnungen bis 20 Uhr.
Weitere Informationen zu Ausstellung, Begleitprogramm und Rundgängen sind unter www.skd.museum/dahl_friedrich


Donnerstag, 2. April 2015

Albertinum - "Bildnis einer Tänzerin" von Max Slevogt



100 Jahre Max Slevogt im Albertinum – „Bildnis der Tänzerin Anna Pawlowa“ aus diesem Anlass wieder ausgestellt
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ab sofort ein weiteres Highlight im Dresdner Albertinum. Erstmals seit 20 Jahren ist das „Bildnis der Tänzerin Anna Pawlowa“ des deutschen Impressionisten Max Slevogts aus dem Jahr 1909 wieder in die Dauerausstellung der Galerie Neue Meister integriert.
Das Porträt der berühmten russischen Primaballerina Anna Pawlowa (18811931) wurde 1924 von Galeriedirektor Hans Posse gegen drei Bilder des „Ägyptenzyklus“ von Max Slevogt eingetauscht und befindet sich nun in einer Neupräsentation zusammen mit 14 Ägypten-Ansichten aus dem Jahr 1914 im zweiten Obergeschoss der Galerie Neue Meister.
Vor genau 100 Jahren, im April 1915, war der Ankauf dieser ursprünglich 20 Gemälde für die Galerie Neue Meister gelungen. In der Zusammenschau mit der „Tänzerin“ wird einmal mehr die Bedeutung Max Slevogts als Brückenbauer zwischen der Orientmalerei des 19. Jahrhunderts und der Malerei des Expressionismus deutlich.
Quelle: skd, Foto: Jürgen Karpinsk