Montag, 24. März 2014

Otto Dix. DER KRIEG

Das Dresdner Triptychon

5. April - 13. Juli 2014
Eine Ausstellung der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Albertinum


2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich intensiver und nachdrücklicher mit dem Ersten Weltkrieg auseinandergesetzt als Otto Dix (1891–1969). Seine schockierend realistischen Darstellungen von Verwundeten und Toten in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs sind in das kollektive Bildgedächtnis eingegangen.

Das monumentale Triptychon "Der Krieg" (1929–1932) in der Galerie Neue Meister zählt zu den Schlüsselwerken deutscher realistischer Malerei im 20. Jahrhundert. In altmeisterlicher Manier offenbaren die vier Tafeln die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Zu sehen ist der Auszug von Soldaten im Morgengrauen (linke Tafel), das Schlachtfeld als Stätte des Todes (Mitteltafel), die Rückkehr der Krieger aus der Hölle der Schlacht (rechte Tafel) und die Ruhe der Soldaten in einem Unterstand (Predella).

In Vorbereitung auf die Ausstellung wurde das Gemälde in den hauseigenen Restaurierungswerkstätten umfassend untersucht. So konnte mit Hilfe von röntgen- und strahlendiagnostischen Verfahren wesentliche Veränderungen von der Unterzeichnung bis zur Endfassung sichtbar gemacht werden.

Vorstudien, Entwürfe und die Ergebnisse der maltechnischen Untersuchung verdeutlichen den erstaunlichen Entwicklungs- und Malprozess, den das Werk von den ersten Skizzen bis zu seiner Vollendung durchlief. Ausgewählte Zeichnungen und Gouachen, die Dix als Soldat zwischen 1915 und 1918 unmittelbar an der Front geschaffen hat, werden durch neu gewonnene Erkenntnisse zu seinem Kriegseinsatz kommentiert. Die aus 50 Blättern bestehende Graphik-Mappe "Der Krieg" von 1924 wird in einem Exemplar aus dem Dresdner Kupferstich-Kabinett gezeigt. Zeithistorische Dokumente wie Feldpostkarten und Plakate aus der Zeit komplettieren den Rundgang.
Quelle: skd Dresden

Sonntag, 23. März 2014

Dresden City Card 2014

Bei einem Besuch in Dresden können Sie neben einer Stadtführung auch nachstehenden Leistungen in Anspruch nehmen.

1 Tages Karte  "Dresden City Card"


Einzelkarte = 9,90 €/ Person
Familienkarte = 13,90 €/ 2 Erwachsene und maximal 4 Kinder bis 14 Jahre

  •  gilt als Fahausweis am Tag des eingetragenen Datums bis zum Folgetag früh um 4 Uhr in allen Nahverkehrsmitteln der Tarifzone Dresden, außer den Bergbahnen
  • Ermäßigung bei bis zu 90 touristischen Partnern

2 Tages Karte  "Dresden City Card"


Einzelkarte = 29,90 €/ Person
Familienkarte = 54,90 €/ 2 Erwachsene und maximal 4 Kinder bis 14 Jahre

  •  gilt als Fahausweis ab dem Tag des eingetragenen Datums sowie an den 2 darauffolgenden Tagen  bis zum Folgetag früh um 4 Uhr in allen Nahverkehrsmitteln der Tarifzone Dresden, außer den Bergbahnen 
  • freier Eintritt in die Museen und Ausstellungen der staatlichen Kunstsammlungen Dresden (außer Historischen Grünen Gewölbe)
  • Ermäßigung bei bis zu 90 touristischen Partnern

4 Tages Karte  "Dresden City Card"

Einzelkarte = 79,90 €/ Person
Familienkarte = 119,00 €/ 2 Erwachsene und maximal 4 Kinder bis 14 Jahre

  •  gilt als Fahausweis am Tag des eingetragenen Datums sowie an den 3 darauffolgenden Tagen bis 4 Uhr am Folgetag in allen Nahverkehrsmitteln der Tarifzone Dresden, außer den Bergbahnen 
  •  freier Eintritt in die Museen und Ausstellungen der staatlichen Kunstsammlungen Dresden (außer Historischen Grünen Gewölbe)
  • Ermäßigung bei bis zu 90 touristischen Partnern
www.dresden.de/media/pdf/dtg/DC2014-DE.pdf




Donnerstag, 13. März 2014

CONSTELLATIO FELIX - Planetenfest Augusts des Starken

Vom 13. März bis zum 9. Juni 2014 widmet sich das Kupferstich-Kabinett im Dresdner Residenzschloss in der Ausstellung „CONSTELLATIO FELIX. Planetenfeste Augusts des Starken * Sternenbilder von Thomas Ruff“ der Faszination des Sternenhimmels.

Constellatio Felix – eine glückliche, momenthafte Sternenkonstellation – war das Motto einer der bedeutendsten Festlichkeiten des Barock: die Planetenfeste Augusts des Starken 1719 in Dresden. Der König veranstaltete sie anlässlich der Vermählung seines Sohnes Kurprinz Friedrich August mit der Erzherzogin Maria Josepha von Österreich, von deren Verbindung er sich die Erlangung der Kaiserkrone für sein Haus erhoffte. Im September 1719 wurden täglich neue Attraktionen an verschiedensten Orten der Residenzstadt und deren Umgebung geboten.
Das Verständnis von der Eingebundenheit des gesamten irdischen Lebens in einen überirdisch-kosmischen Zusammenhang führte seit der Antike zu einer künstlerisch-schöpferischen Auseinandersetzung mit dem Thema der Planeten. Dass sich die Faszination für die Sterne und die Sehnsucht nach unendlicher Weite bis in die Gegenwart fortsetzt, machen die großformatigen Fotoarbeiten von Thomas Ruff (*1958) raumgreifend erlebbar. Der Fotokünstler beschäftigt sich mit den Grenzen der visuellen Vorstellbarkeit. Die stark vergrößerten Details seiner Hochformate lassen den Betrachter in die unendliche Weite des Sternenhimmels blicken.

Mit 130 Exponaten bietet die Ausstellung einen repräsentativen Einblick in die umfangreichen Bestände der unterschiedlichen Sammlungen der SKD. Sie erstreckt sich auf zwei Ausstellungsbereiche: im Sponsel-Raum des Neuen Grünen Gewölbes steht der Empfang der Braut in den Paradeappartements des Residenzschlosses im Fokus. Gezeigt werden neben Druckgraphiken, Zeichnungen und Fotografien, verschiedene Medaillen, Meisterwerke der Juwelierkunst sowie die zwei wertvollen sogenannten Hochzeitstruhen der Erzherzogin Maria Josepha.
Zwei Etagen darüber konzentriert sich die Präsentation im Kupferstich-Kabinett auf die sieben Hauptfeste der Planeten in einem Zusammenspiel mit den großformatigen Sternenbildern Thomas Ruffs. In der Gegenüberstellung von universeller barocker Bilderwelt und zeitgenössischer Fotografie der Himmelskörper offenbart sich eine anthropologische Konstante: die Begeisterung und die Ehrfurcht vor den Geheimnissen des Weltalls, die trotz Aufklärung und moderner Naturwissenschaften bis heute ungebrochen ist.
Quelle: skd Dresden