Donnerstag, 30. Januar 2014

„Dionysos. Rausch und Ekstase“

6. Februar - 10. Juni 2014
Vom 6. Februar bis 10. Juni 2014 wird das Dresdner Residenzschloss zum Schauplatz von Sinnlichkeit und überschwänglicher Lebensfreude.
Eine Ausstellung der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und des Bucerius Kunst Forum Hamburg

Dionysos, der griechische Gott des Weines, der Freude und Fruchtbarkeit – bei den Römern trägt er den Namen Bacchus – hat eine Bildwelt hervorgerufen, die vielfältiger und faszinierender nicht sein könnte. Es ist der Reiz der Grenzüberschreitung, das Unheimlich und Wilde, dessen schöpferische Macht seither die Begeisterung der Künstler hervorgerufen hat. Sein Antlitz, seine Geschichte, sein religiöser Mysterienkult faszinieren seit der Antike bis heute. Die kultische Verehrung steht für Lebenssucht und Weltflucht, Seligkeit und Entrückung, wobei er durch seine irdische wie göttliche Herkunft den Menschen stets zugänglicher war als die fernen Götter des Olymps.

Die Bilder des Gottes zeigen eine Verkörperung des sinnlichen Ideals und Naturempfindens, das eng mit der religiösen Erfahrung verbunden ist. In der Kunst der Renaissance und des Barocks ist er göttlicher Stellvertreter für den Triumph des Lebens und diente zur Herrscherrepräsentation in der höfischen Festkultur: Nicht nur der rauschhafte Genuss des Weines, sondern auch seine triumphalen Festzüge mit erregten Satyrn und tanzenden Mänaden, die er mit seiner Braut Ariadne anführt, gehören zum Kanon der Dionysos-Darstellungen.
Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Bucerius Kunst Forum Hamburg entstand, zeigt mit über 80 Kunstwerken – darunter antike Skulpturen und Vasen sowie Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphik von Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck, Annibale Carracci bis Lovis Corinth, Franz von Stuck und Max Beckmann – die lebenspralle und ausgelassene Sphäre des Dionysischen von der Antike bis in die Moderne. Bereichert werden die Meisterwerke aus den Dresdener Sammlungen um wertvolle Leihgaben aus europäischen und amerikanischen Museen.

Quelle: staatliche Kunstsammlung Dresden

Freitag, 17. Januar 2014

SemperOpernball in Dresden am 7. Februar 2014

Semperoper Dresden, copyright: Creutzinger
Am Freitag, den 7. Februar 2014 wird in Dresden gemeinsam mit ca. 2.200 in der Semperoper, zirka 10.000 Gästen vor der Semperoper auf dem Theaterplatz und einen Millionenpublikum vor den mdr- Fernsehbildschirmen die schönste Nacht in Dresden gefeiert.
Gegen 19:00 Uhr öffnen sich die Türen des berühmten Opernhauses und zu diesem einmaligen Spektakel unter dem Motto „ Dresden glitzert - Glanz und Glamour beim SemperOpernball" wird Prominenz aus der ganzen Welt erwartet. Auftreten werden die besten Opernstars sowie international bekannte Musiker. Die Debütantenpaare werden eine 10-minütige Tanz-Choreographie darbieten.
Jährlich werden fünf Preisträger mit dem Dresdner St. Georgs Orden des Semperopernballs ausgezeichnet: Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Kultur. Dieses Jahr ist José Manuel Barroso, die schwedische Königin Silvia und der Schlagersänger Udo Jürgens zu Gast. Mit dieser kostbaren Auszeichnung werden sie für ihre besonderen Leistungen und ihre herausragendes Engagement geehrt.
Das besondere ist der SemperOpenairball: Nicht nur in der Oper wird gefeiert, sondern auch außerhalb der Ballsäle draußen auf dem Theaterplatz! Die Gäste erwartet vor der Oper ein gemeinsames Public Viewing: sie erleben das Programm in der Semperoper live auf dem Video-Screen. Die Highlights auf dem Theaterplatz werden wiederum in der Oper gezeigt.
Zum SemperOpenairball 2013 wurde ein neuer Weltrekord aufgestellt: Auf dem Theaterplatz vor der Semperoper tanzten 1.966 Paare zum Schwanensee-Walzer. Diesen Rekord hielt seit 2010 die Stadt Tuzla in Bosnien Herzegowina, wo 1.510 Paare zum gemeinsamen Walzer tanzten.