Donnerstag, 13. November 2014

21. Dresdner Stollenfest am Niklaustag (6.12.2014)


Bereits 1730 erteilte der sächsiche Kurfürst und polnische König August der Starke seinem Hofbäckermeister Zachiarias den Auftrag, einen riesigen Stollen für das Zeithainer Lustlager zu backen.



Auch dieses Jahr wird in den kommenden Tagen von Bäckern des Dresdner Stollenschutzverbandes das rund 3.200 Kilo schwere Gebäck hergestellt. Dazu backen sie 400 kleine Striezel, die am ersten Adventssonntag zusammengesetzt werden. 

Am Nikolaustag (6.12.2014) startet um 9:30 Uhr auf dem Schloßplatz das 21. Stollenfest mit einem bunten Programm. Gegen 11:00 Uhr beginnt dann der große Festumzug zum Altmarkt auf den Striezelmarkt. Begleitet wird er vom amtierenden Stollenmädchen  Luise  Fischer und von rund 600 Schaustellern in historischen  Gewändern. Dort soll der Riesenstollen  gegen 12:10 Uhr mit einem fast 2 Meter langen Stollenmesser in Tausende Portionen zerteilt und verkauft werden.  



Dienstag, 21. Oktober 2014

Rembrandt in Aktion - Amsterdam

Die Organisatoren des staatlichen Museums in den Niederlanden hatten einen tollen  Einfall, wie sie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf ihre neue Ausstellung lenken können.
Als lebendige Reklame nutzten sie das Gemälde von Rembrandt  Tour of Night (1642) und stelleten diese Szene in einem großen belebten Einkaufszentrum nach.
Das Ergebnis kann man auf nachstehenden Video sehen:

  http://www.youtube.com/embed/a6W2ZMpsxhg?feature=player_embedded

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Dresden im tschechischen Fernsehen


Am 4. Oktober strahlte das tschechische Fernsehen in ihrer Sendung Baedeker einen Reisebericht über Dresden aus. Vorgestellt wurde nicht nur die historische Innenstadt mit der neu errichteten Frauenkirche, sondern auch das Szeneviertel Dresden Neustadt, die Molkerei Pfund, das Militärhistorische Museum, der Große Garten, die Dampfschifffahrt und natürlich die Einkaufsmöglichkeiten auf der Prager Straße und in der Altmarkt Galerie. Besonders empfohlen wurde der Besuch des Zwingers und der Sixtina in der Gemäldegalerie Alte Meister, aber das Residenzschloss mit der  berühmten Schatzkammer  "Grünes Gewölbe" kam leider nicht darin vor.  Aber auch dies wäre sicher eine spannende Geschichte für kunstineressierte Besucher und einen Besuch wert!!

ceskatelevize.cz/porady/10697558767-bedekr/213562260140001-drazdany/

Dienstag, 7. Oktober 2014

580. Striezelmarkt in Dresden


Der 1. Dresdner Striezelmarkt dauerte nur einen Tag. Anno 1434 bewilligten Kurfürst Friedrich II. und sein Bruder Herzog Sigismund »am Tage vor dem Heiligen Christabend« einen freien Markt auf dem Altmarkt.
Über das folgende halbe Jahrtausend entwickelte sich der Dresdner Striezelmarkt zu einem der traditionsreichsten und beliebtesten Weihnachtsmärkte Deutschlands.
Von den 233 Händlern bieten etwa 60 Händler  Adventsarktikel , Kunsthandwerk, Plauener Spitze und Keramik an. An mehr als 50 Ständen werden  Imbisse und Glühwein angeboten.

wo?     Dresdner Altmarkt
wann?  27. November bis 24. Dezember 2014 täglich von  10:00 Uhr  bis 21:00 Uhr 


 27.11. (Eröffnungstag)
 16 bis 21 Uhr
 12.12. (Sternstunden)
 10 bis 23 Uhr
 24.12. (Abschlusstag)
 10 bis 14 Uhr

Am 16. Oktober 2014  wurde die 17-jährige Luise Fischer zum neuen Dresdner Stollenmädchen gekürt. In den nächsten Wochen hat die angehende Konditorin viel zu tun. Allein 40 Termine stehen an. Eines ihrer wichtigsten Termine ist der 6. Dezember, wo sie als Schirmherrin das Dresdner Stollenfest eröffnet.                   

Der Weihnachtsbaum sollte dieses Jahr aus dem Vorgarten der Familie Garten aus Kreischa (Kammfichte, 23 m hoch, 2,10 m Stammumfang, zirka 40 Jahre alt) kommen, aber leider ist er beim Fällen zerbrochen. Nun haben wir einen Weihnachtsbaum aus Klipphausen.

Striezelmarkt-Taler
Striezelmarkt GutscheineEine neue Währung erfreut in Zukunft alle Marktbesucher. Jeder Taler besitzt den Wert von einem Euro. Für 10,- Euro erhält man ganze 11 Striezelmarkt-Taler.Die Taler lösen alle teilnehmenden Händler ein, ermöglichen somit bargeldloses Zahlen auf dem Dresdner Striezelmarkt.Erhältlich sind die Taler in den Tourist-Informationen der Stadt sowie im temporären Standort auf dem Striezelmarkt oder unter





Traditionell wird der Striezelmarkt mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kreuzkirche eröffnet. Pünktlich um 16 Uhr begleiten Bergmänner und -frauen den Lichterengel aus der Kreuzkirche auf die zentrale Bühne. Diese traditionelle Figur bringt den weihnachtlichen Glanz auf den Striezelmarkt und alle Lichter am Tannenbaum und an den Buden beginnen zu erstrahlen. Auch die große Stufen-Pyramide beginnt  sich zu drehen. 
Im Anschluss beginnt die Eröffnungszeremonie auf dem Altmarkt. Hier schneidet Oberbürgermeisterin Helma Orosz einen 2014 Millimeter langen original Dresdner Christstollen an.   


Dresdner Pflaumentoffelfest am Samstag, 29.11.2014

Das abwechslungsreiche Programm erzählt von den historischen Vorbildern des Pflaumentoffels.
Der Dresdner Pflaumentoffel ist den kleinen, oft erst sieben Jahre alten Schlotfegerjungen mit Umhang und Leiter nachgebildet, die mit ihren Kehrbesen in die Kamine klettern mussten, um sie von innen zu reinigen.
Später, nachdem sich die Reinigung der Feueressen mit dem Ableinbesen durchgesetzt hatte, und die Schornsteinfegerlehrlinge mindestens 18 Jahre alt sein mussten, veränderte sich auch der Pflaumentoffel. Der Besen fiel weg, aus dem schwarzen Umgang wurde eine goldene »Halskrause« und auf dem Kopf sitzt ein Zylinderhut. So sieht er noch heute aus.
Die erste Notiz über das »Männchen aus Backpflaumen« gab es zu Weihnachten 1801. Viele arme Familien bastelten oft aus bitterer Not zu Hause Pflaumentoffel, und die Kinder mussten diese dann zwischen den Buden, bei Wind und Wetter, bei Dunkelheit, Nässe und Kälte verkaufen.
Seit 1850 wurde dieser kindliche Verkaufshandel angeprangert, zunehmend eingeschränkt und schließlich 1910 endgültig untersagt.
Heute entstehen Pflaumentoffel in gewerblicher Serienproduktion und werden als »Original Dresdner Pflaumentoffel« und als Glücksbringer verkauft.

Dresdner Pfefferkuchenfest am Sonntag, 30.11.2014

Die Suche nach einer neuen Pfefferkuchen-Prinzessin findet ihren krönenden Abschluss. Außerdem wird der »Oma&Opa-Orden 2014« verliehen.

21. Dresdner Stollenfest am Samstag, 6.12.2014

Bereits 1730 erteilte der sächsiche Kurfürst und polnische König August der Starke seinem Hofbäckermeister Zachiarias den Auftrag, einen riesigen Stollen für das Zeithainer Lustlager zu backen. 

Auch dieses Jahr wird in den kommenden Tagen von Bäckern des Dresdner Stollenschutzverbandes das rund 3.200 Kilo schwere Gebäck hergestellt. Dazu backen sie 400 kleine Striezel, die am ersten Adventssonntag zusammengesetzt werden. 

Am Nikolaustag (6.12.2014) startet um 9:30 Uhr auf dem Schloßplatz das 21. Stollenfest mit einem bunten Programm. Gegen 11:00 Uhr beginnt dann der große Festumzug zum Altmarkt auf den Striezelmarkt. Begleitet wird er vom amtierenden Stollenmädchen  Luise  Fischer und von rund 600 Schaustellern in historischen  Gewändern. Dort soll der Riesenstollen  gegen 12:10 Uhr mit einem fast 2 Meter langen Stollenmesser in Tausende Portionen zerteilt und verkauft werden.  

Wir feiern 580 Jahre Striezelmarkt am Samstag, 7.12.2014

580 Jahre alt, trotzdem bunt und lebendig wie eh und je. Der Dresdner Stiezelmarkt feiert in diesem Jahr sein rundes Jubiläum. Viele kleine Geschenke und Überraschungen warten auf alle Gratulanten.

Sternstunden – Die lange Striezelnacht  am Freitag, 12.12.2014

In der Adventszeit liegen bekanntlich die längsten Nächte des Jahres – und Dank Kerzenschein und Glühwein auch die gemütlichsten. Zur langen Striezelnacht lädt der Dresdner Striezelmarkt zum Marktbesuch bis 23 Uhr ein.

Dresdner Pyramidenfest  am Samstag, 13.12.2014

Mit ihren gut 14 Metern überragt die erzgebirgische Pyramide das Getümmel auf dem Dresdner Striezelmarkt. Zum »Pyramidenfest« werden die Figuren und Motive auf den sechs Stufen lebendig.

Dresdner Schwibbogenfest am Sonntag, 14.12.2014

Der 3. Advent steht im Zeichen der Ehrung des größten begehbaren erzgebirgischen Schwibbogens der Welt. Beim »Schwibbogenfest« werden die Kunsthandwerker aus der Region gefeiert und von ihren Traditionen und Bräuchen erzählt.

Weihnachtsgrüße aus Florenz am Freitag, 19.12.2014

Seit 1978 ist Florenz eine Partnerstadt unseres schönen Dresdens. In speziellen Weihnachtsgrüßen stehen typisch italienische Weihnachtstraditionen und -Bräuche im Mittelpunkt. 

Dresdner Christbaumschmücken am Samstag, 20.12.2014

Weihnachten ist die Zeit des Gebens. Auch in Dresden. Prominente, Vereine, Unternehmen und Institutionen schmücken Weihnachtsbäume für soziale Einrichtungen. Der schönste Christbaum gewinnt - 500 Euro für das unterstützte Projekt.  

Tag der Kreuzkirche am Sonntag, 21.12.2014

Gottesdienst und Orgelkonzert bringen die Besucher in weihnachtliche Stimmung. Führungen durch die Kreuzkirche laden Kinder und Erwachsene zum Entdecken ein.

 www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=vhAHgtAunO4

Mittelalter- Weihnacht im Stallhof

wann?  täglich ab 25. 11. bis einschließlich 23. 12. von 11- 21:30 Uhr.
Nach Weihnachten Rauhnächte vom 27. - 30.12.2014 und vom 02.01. bis zum 04.01.2015 (Ruhetage: 25./26./31.12. und 01.01.) 
Es wird an den Wochenenden, von Freitag bis Sonntag und während der Rauhnächte am 29. und 30. 12. ein Wegezoll erhoben. Dieser beträgt für Erwachsene 3,00 Euro und ermäßigt 2,00 Euro. 
wo? Stallhof in der altstadt
www.mittelalter-weihnacht.de

weitere Weihnachtsmärkte in Dresden
Neben dem berühmten Dresdner Striezelmarkt gibt es in Dresden weitere Weihnachtsmärkte, die alle ihren ganz besonderen Charme haben.

Ausgehend vom Hauptbahnhof über die Prager Straße, den Altmarkt, den Neumarkt mit Stallhof und Schloss, die Augustusbrücke hinüber in die Neustadt zur Hauptstraße kann der Besucher von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt schlendern.

Prager Straße - hier empfängt  der Weihnachtsmarkt  - die „Dresdner Winterlichter“ seine Gäste.  Auf Dresdens bekanntester Shopping-Meile werden vor allem vielfältige regionale Spezialitäten geboten.

danach erreicht man auf dem  Altmarkt einen der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland - der Dresdner Striezelmarkt.

Weiter geht es  zum Neumarkt an der Frauenkirche, hier findet man gleich vier Weihnachtsmärkte in unmittelbarer Nachbarschaft: „Advent auf dem Neumarkt“ vor der Frauenkirche  mit historischen Handwerkerständen aus der Zeit vor über 100 Jahren.

Hinter der Frauenkirche Richtung Elbe auf der Münzgasse befindet sich der traditionelle „Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche“. Die acht Meter hohe und besteigbare Pyramide mit den handgefertigten Holzfiguren ist das Highlight dieses kleinen Marktes.

Im Stallhof hinter dem Johanneum lockt die Besucher ein mittelalterlich geprägter Weihnachtsmarkt, das „Stallhöfischen Adventsspektakel“. Im Stil der Zeit des Mittelalters bieten hier Händler und Gaukler ihre Waren und Attraktionen an.

Vor dem Dresdner Residenzschloss löckt der „Romantische Weihnachtsmarkt“ mit Weihnachtsduft und Köstlichkeiten.

Danach führt der Weg über die Augustusbrücke auf die andere Elbseite in die Neustadt auf die Hauptstraße. Hier ist der „Augustusmarkt“ mit internationalem Weihnachtsflair schon einige Jahre beheimatet. August der Starke wacht als „Goldener Reiter“ am Beginn der Hauptstraße über das weihnachtliche Markttreiben. Die Galerien und Läden des Barockviertels laden zum Verweilen, Flanieren und Genießen auf die Neustädter Elbseite ein.

Neben dieser „Weihnachtsmeile“ empfängt den Besucher in der Äußeren Neustadt im Gründerzeitviertel auf der Alaunstraße das „Neustädter Gelichter“, der Weihnachtsmarkt an der Scheune geprägt vom Flair der in der Neustadt ansässigen Künstlerszene.

Dagegen versprüht der etwas abseits gelegene „Weihnachtsmarkt in Dresden-Loschwitz“ fast schon dörflichen Charakter. In unmittelbarer Nachbarschaft des „Blauen Wunders“ befindet sich der kleine Markt, der von der Romantik des alten Loschwitzer Dorfkerns geprägt ist.











Freitag, 26. September 2014

Julibäum für Silbermann Orgeln in Sachsen

Die Orgeln vom sächsischen Orgelbaumeister Gottfried Silbermann prägen die Kirchenlandschaft in Sachsen. Von seinen insgesamt 50 Neubauten haben 31 Orgeln die Zeit überstanden.
Dieses Jahr jährt sich der Orgelbau in der Freiberger Kirche im Erzgebirge zum 300. Mal. Dies soll der Start zu einem bis ins Jahr 2055 dauernden Fest Marathon sein. Sie startet am Sonntag, den 27.9.2014  mit einem Gottesdienst im Freiberger Dom, dass durch den MDR -Figaro live übertragen wird. Am Dienstag singt der Dresdner Kreuzchor im Dom. Am 3. Oktober findet der "Tag der offenen Orgel" mit Führungen in allen Freiberger Kirchen statt, wo auch angemeldete Hobby-Organisten auf dem Silbermann Instrument spielen können.

 Über 40 Jahre soll dieser Festmarathon währen. In Dresden gab es ehemals 3 Silbermannorgeln. Sein letzter Orgelbau, der als einziger in Dresden erhalten geblieben ist befindet sich in der  katholischen Hofkirche.


Samstag, 30. August 2014

Neuhängung der Galerie Neue Meister im Albertinum

Die Galerie Neue Meister präsentiert sich nach kurzer Umbauphase im zweiten Obergeschoss des Albertinums mit einer neuen Hängung. Die Chance zur Veränderung bot sich mit dem Ende der Ausstellung „Otto Dix. Der Krieg – Das Dresdner Triptychon“. 



Die berühmten Werke der Dresdner Künstlergruppe „Die Brücke“, darunter Gemälde von Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller und Karl Schmidt-Rottluff, sowie neue Dauerleihgaben aus Privatbesitz, unter anderem Werke von Wassily Kandinsky und Marc Chagall, sind ab sofort im Südflügel des Albertinums im großen Mittelsaal ausgestellt. Das kürzlich erworbene Kinderbildnis „Gitta Wallerstein“ von Oskar Kokoschka wird nun ebenso wie Otto Dix‘ Meisterwerk „Der Krieg“ in neuem Kontext zu sehen sein.
In weiteren Sälen werden Hauptwerke der figürlichen Malerei aus der Zeit nach 1945, darunter Hans Grundigs Triptychon „Das Tausendjährige Reich“ und Wilhelm Lachnits „Der Tod von Dresden“ präsentiert. Sie entstanden in Reaktion auf die Herrschaft der Nationalsozialisten und den Zweiten Weltkrieg. Werke von Hermann Glöckner zeigen im Vergleich dazu die Vielfalt der künstlerischen Tendenzen in der Nachkriegszeit.
Subtiles Material- und Farbempfinden kennzeichnet die Gemälde der Dresdner Maler Theodor Rosenhauer und Josef Hegenbarth, deren Mentorenrolle für die tiefgründig-humorvollen Werke von Peter Graf in der neuen Hängung sichtbar wird. Wolfgang Mattheuers symbolgeladener Sisyphos-Zyklus aus den 1970er Jahren sowie Werke von Bernhard Heisig, Hubertus Giebe, Thea Richter und Olaf Nikolai verweisen eindrucksvoll auf gesellschaftliche Spannungen und Widersprüche zur Zeit der DDR. 
Gemälde:Karl Schmidt-Rottluff, Nach dem Bade, 1912,
88 x 95,5 cm, Galerie Neue Meister © Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Foto: Jürgen Karpinski
Quelle: skd Dresden

Kunstwerke aus der Gemäldegalerie Alte Meister gehen auf Reisen

München, Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung Rembrandt – Tizian – Bellotto.
22. August – 23. November 2014
Groningen, Groninger Museum Het Geheim van Dresden. Van Rembrandt tot Canaletto
13. Dezember 2014 – 25. Mai 2015
Wien, Winterpalais des Prinzen Eugen (Österreichische Galerie Belvedere) Rembrandt – Tizian – Bellotto Geist und Glanz der Dresdner Gemäldegalerie
11. Juni – 26. Oktober 2015

Seit Beginn der Generalsanierung des Semperbaus am Zwinger im Jahr 2013 zeigt die dort beheimatete Gemäldegalerie Alte Meister in der Westhälfte des Gebäudes rund 400 Werke, während in der Osthälfte die Bauarbeiten in vollem Gange sind. Damit sind weit mehr als die Hälfte der sonst im gesamten Gebäude ausgestellten Gemälde für das Publikum zugänglich. Seit Frühjahr 2013 ist diese Auswahl Alter Meister in neuen Konstellationen zu sehen. Die Gemälde sind in einem Rundgang durch die europäische Kunstgeschichte vor Augen geführt, die als eine gesamtheitliche historische Entwicklung erzählt und nicht – wie zuvor – getrennt nach Schulen gezeigt wird. Die bekannten und beliebten Meisterwerke des Museums, allen voran die „Sixtinische Madonna“ (1512/13), aber etwa auch Correggios „Heilige Nacht“ (1522/30), Vermeers „Brieflesendes Mädchen“ (um 1659) oder Bellottos „Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke“ (1748) sind in diesem Rundgang zu sehen. Da aber bis zu Beendigung der Baumaßnahme etwa 300 Werke nicht gezeigt werden können und weil die Sammlung auch über einen reichen Bestand im Depot verfügt, bot sich eine weitere Chance: 99 Gemälde wurden für eine große Wanderausstellung ausgewählt, mit der die Gemäldegalerie Alte Meister in München, im niederländischen Groningen und in Wien auftreten wird. Zum Auftakt sind die Arbeiten unter dem Titel „Rembrandt – Tizian – Bellotto. Geist und Glanz der Dresdner Gemäldegalerie“ ab dem 22. August in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München zu Gast. Zu sehen sind etwa Meisterwerke wie Rembrandts „Ganymed in den Fängen des Adlers“, Tizians „Dame in Weiß“ oder Antoine Watteaus „Liebesfest“. Auch Künstler wie Guercino, Velázquez und van Dyck sind mit bedeutenden Arbeiten vertreten. Die auf Dresdner Seite von Bernhard Maaz, Ute Christina Koch und Maike Hohn konzipierte Ausstellung beleuchtet in sieben thematischen Sektionen die Geschichte und Entstehung der Sammlung in der Zeit von Barock und Aufklärung. Werkgruppen zur höfischen Welt in Sachsen und zur Gründung der Dresdner Kunstakademie vor 250 Jahren geben Einblick in das historische Umfeld, in dem die Sammlung zu ihrer Blüte gelangte. Unter der Herrschaft der kunstsinnigen sächsischen Könige von Polen August II. und August III. erhielt die Galerie im 18. Jahrhundert ihr einzigartiges und bis heute prägendes Profil. Ein weiterer Themenkomplex gilt der historischen Präsentation der Bestände in der Dresdner Gemäldegalerie. Der für die Kunstgeschichte und Archäologie damals maßgebliche Autor und geistige Begründer des deutschen Klassizismus Johann Joachim Winckelmann hat die Sammlung vielfach besucht. Seine Beschreibungen vermitteln ein anschauliches Bild von der königlichen Galerie in der Mitte des 18. Jahrhunderts, das in der Ausstellung über Werkauswahl und Hängung wieder lebendig wird. Die Dresdner Galerie übte eine große Anziehungskraft auf Künstler vieler Länger aus. Die Schau thematisiert den Einfluss bedeutender Dresdner Werke von Raffael und Correggio über Salvator Rosa bis Antoine Watteau auf die künstlerische Produktion durch Kopien und freie Aneignungen, die nach diesen Werken entstanden. Der Katalog zur Ausstellung enthält neben einem Grußwort des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, Texte zahlreicher namhafter Autoren.
Gemälde:
Rembrandt, Ganymed in den Fängen des Adlers, 1635, Öl auf Leinwand, Gemäldegalerie Alte Meister © Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut
Quelle:skd Dresden

Samstag, 16. August 2014

16. Stadtfest in Dresden im August 2014

Das  16. Dresdner Stadtfest steht unter dem Motto "Canaletto" . Die gesamte Innenstadt ist ein großer Festplatz und der Gast kann vom Albertplatz in der Neustadt bis zum Altmarkt in der Dresdner Altstadt schlendern und für jeden Geschmack ist etwas dabei: kulinarisch sowie auch kulturell, vom Mittelaltermarkt über klassische Musik bis zu Konzerten von angesagten Trendbands.

Montag, 11. August 2014

Baustelle Sempergalerie im Zwinger

Wo sonst eine der renommiertesten Gemäldesammlungen der Welt bestaunt werden kann, bestimmt aktuell eine Baustelle das Bild. Die Sanierungsarbeiten an der Sempergalerie im Dresdner Zwinger gehen weiter voran. Inzwischen sind die meisten Ausstellungsräume wieder im Rohbauzustand. Der Ostflügel soll im Frühjahr 2015 fertig saniert sein.
Dafür sorgt – neben den Gemälden selbst – ein neues Lichtkonzept, das auf Tageslicht setzt und künstliche Beleuchtung so weit wie möglich reduziert. Zudem soll es Besuchern künftig erleichtert werden, sich zwischen den Gebäudeteilen barrierefrei zu bewegen. In den kommenden Wochen wird dafür an Durchbrüchen für Treppen und Aufzüge gearbeitet. Dadurch wird auch ein benötigter Fluchtweg geschaffen.
Das Museum bleibt während der gesamten Bauphase für die Besucher offen. Aktuell sind die Gemälde im Westflügel zu sehen. Im nächsten Sommer zieht die Ausstellung in den dann fertigen Ostflügel, damit der Westflügel saniert werden kann. 2017 soll auch diese Maßnahme beendet sein. Insgesamt kostet das Projekt den Freistaat rund 47 Millionen Euro. Nötig wurde die umfangreiche Sanierung aufgrund von Wasserschäden.
Quelle:DRESDENEINS.TV

Donnerstag, 31. Juli 2014

Sonderausstellung: Preziöse Prunkwaffen im Neuen Grünen Gewölbe

9. Juli bis 6. Oktober 2014
Eine Ausstellung der Rüstkammer im Sponselraum, Neues Grünes Gewölbe, im Residenzschloss
Die Sonderausstellung stellt mit dem sächsischen Kurschwert sowie preziösen Rapieren, Dolchen, Wehrgehängen und Sporen jene Prunkwaffen vor, die August der Starke 1728 aus der Kurkammer der Rüstkammer für eine dauerhafte Präsentation im Juwelenzimmer des Grünen Gewölbes auswählte. Es handelt sich hierbei um die kostbarsten, dynastisch bedeutsamsten und künstlerisch überragenden Blankwaffen des 16. und 17. Jahrhunderts aus dem Waffenerbe der sächsischen Kurfürsten.

  • Ein Paar Sporen, Deutsch, vor 1654, Stahl, Bergkristall, Silber, Gold, Email, Rubine, Rüstkammer, aus dem Besitz von Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen, copyright: Staatliche Kunstsammlungen Dresden
 - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.
  • Zeremonialdegen, vermutlich deutsch, zwischen 1656 und 1680, Stahl, Gold, Emailmalerei, Rüstkammer, copyright: Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.

Die mit Gold, Silber, farbigem Email, Bergkristall und Edelsteinen geschmückten Prunkwaffen fanden im Grünen Gewölbe neben den aktuellen Juwelengarnituren des Königs ihren neuen Platz. Die Pracht dieser Waffen entsprach ihrem Gebrauch im höfischen Fest und Zeremoniell sowie ihrem Status als diplomatisches Geschenk. Das ritterliche Schwert war in der Gestalt des Rapiers und Galanteriedegens zu einer Art repräsentativem Modeaccessoire geworden, das dem wachsenden Kleiderluxus unterlag.
Quelle:skd Dresden

Donnerstag, 10. Juli 2014

80 Zeichnungen vom österreichischen Maler Oskar Kokoschka



Sammlung von 80 Kokoschka- Zeichnungen als Geschenk - Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erhalten eine einzigartige Schenkung: 80 Zeichnungen und Aquarelle aus der Privatsammlung Willy Hahn gelangen in den Bestand des Kupferstich-Kabinetts, wie Generaldirektor Hartwig Fischer heute im Rahmen eines Pressegespräches mitteilte. Die Schenkung verdankt sich dem Sohn des Sammlers Willy Hahn, dem früheren Direktor des Bauhaus-Archivs Berlin, Peter Hahn, in dessen Eigentum die kunsthistorisch bedeutende Sammlung bisher stand. Damit verfügt das Kupferstich-Kabinett nun über einen Werkkomplex des österreichischen Malers und Zeichners Oskar Kokoschka von außerordentlichem Rang. (Albertinum, Galerie Neue Meister, 10. Juli 2014)
Otto Dix. Der Krieg - Das Dresdner Triptychon (Albertinum, 5. April bis 13. Juli 2014)
Die Dinge des Lebens / Das Leben der Dinge - Proposition I. (Residenzschloss, 26. April bis 27. Juli 2014)
Nach Ägypten! Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee (Albertinum, 30. April bis 10. August 2014)
Kriegsspiele. Rollen, Regeln, Regimenter (Museum für Sächsische Volkskunst im Jägerhof, 7. Juni bis 2. November 2014)
Rochaden. Designer treffen auf die Sammlung (Kunstgewerbemuseum, Schloss Pillnitz, 20. Juni bis 2. November 2014)
Quelle:skd 

Samstag, 28. Juni 2014

Video über Dresden

Auf nachfolgendem Video können Sie das aktuelle Dresden sehr schön aus der Luft anschauen: man sieht die Elblandschaft von verschiedenen Perspektiven, die historische Innenstadt mit dem Zwinger, der Frauenkirche, der Semperoper, der Kreuzkirche und viele andere Gebäude.

http://vimeo.com/m/99227117

Freitag, 13. Juni 2014

Panoramablick auf den Dresdner Neumarkt

Der Dresdner Neumarkt, seit Mitte des 18.Jahrhunderts weltbekanntes Antlitz der Elbmetropole, wird derzeit wiederaufgebaut. Zwischen dem Dresdner Schloss und der wiederhergestellten Frauenkirche entsteht in fünf Bauabschnitten die neue Platzgestaltung nach historischem Vorbild.

Seit Mitte 2005 dokumentiert die Firma cityscope vom Dach des Dresdner Kulturpalastes mit einem Multimodul- Kamerasystem die Bauentwicklung  mit einem stündlich aktualisierten online-Panoramablick.

Die Bilder stehen für den öffenlichen Abruf im Internet zur Verfügung: www.panorama.dresden.de
Realisation: cityscope online medien GmbH 2005 - 2014 im Auftrag des Stadtplanungsamtes Dresden.

Montag, 9. Juni 2014

Mahlender Mühlstein am Postplatz

Auf dem Dresdner Postplatz liegt seit einigen Tagen ein beschrifteter Mühlstein. Seit dem Jahre 2008 wird dieser Mühlstein von dem Verein Blinklicht als Symbol gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in verschiedenen deutschen Städten zeitweise agbelegt. Der Verein möchte mit dem 1,4 Tonnen schweren Stein auf dieses aktuelle Problem aufmerksam machen.
Der Stein trägt ein Zitat aus dem Matthäusevangelium: "Wer aber einem Sohn von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis bringt, dem wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde."

Donnerstag, 5. Juni 2014

Drei Monate freier Eintritt im Völkerkundemuseum in Dresden

Die Ausstellung des Museums für Völkerkunde im Japanischen Palais ist bis Ende August eintrittsfrei.
Ab 1. September wird die Ausstellung dann für kurze Zeit geschlossen. In dieser Zeit wird die weitere Restaurierung des Damaskuszimmer vorbereitet. Die Besucher können dann den Fortgang der Restaurierungsarbeiten in der Schauwerkstatt bei Führungen miterleben.
Das Dresdner Damaskuszimmer zählt zu den wenigen fast vollständig erhaltenen Beispielen osmanischer Innenarchitektur und wird in den Dresdner Werkstätten seit 17 Jahren von der freiberuflichen Restauratorin Anke Scharrahs restauriert.
Um 1810 wurde es im Stile der türkischen Rokoko geschaffen. Es ist ein prächtiges Empfangszimmer aus einem damaszener Stadtpalast mit vertäfelten Wänden und Decken, bemalt und mit verschiedenen Metallen versehen. Ende des 19. Jahrhunderts kaufte es der damalige Gründer des Folkwang Museums in Essen, Karl Ernst Osthaus. Mit der Zeit geriet das Zimmer in Vergessenheit und gelangte um 1930 in 100 Teile zerlegt als Geschenk nach Dresden, wo es im Depot verschwand.

Freitag, 2. Mai 2014

Busterminal Am Zwingerteich

Gestern eröffnete auf dem Busterminal in Dresden "Am Zwingerteich" ein Neubau, der es nun endlich den Touristen ermöglicht nicht nur die Toilette zu nutzen, sondern sich auch im Cafe zu entspannen und diverse Souveniere von Dresden zu erwerben.

Nach Ägypten! Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee

Sonderausstellung im Albertinum in der Galerie Neue Meuster vom 30. April bis 3. August 2014

Über die Jahrhunderte hinweg diente Ägypten vielen Malern als Inspirationsquelle – so auch Max Slevogt (1868–1932) und Paul Klee (1879–1940). Die intensive Auseinandersetzung mit dem Land und seiner jahrtausendealten Kultur inspirierte beide Künstler zu eindrücklichen Bildern, die in der Ausstellung erstmals gegenübergestellt werden.

Max Slevogt, Sudanesische Frauen, 1914, Öl auf Leinwand, Galerie Neue Meister, copyright: Staatliche Kunstsammlungen Dresden
 - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.

1914 führte Max Slevogt eine akribisch geplante Reise von Kairo bis nach Assuan. In einem wahren Schaffensrausch verarbeitete er das Gesehene vor Ort. Mit 17 Gemälden befindet sich der Großteil seiner auf der Reise entstandenen Serie von Ölbildern – ein Höhepunkt in der Malerei des deutschen Impressionismus – heute im Eigentum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Komplettiert wird dieser reiche Fundus durch weitere Gemälde sowie zahlreiche auf der Reise geschaffene Aquarelle und Zeichnungen. Damit ist es möglich, alle erreichbaren Ölbilder der einzigartigen Ägyptenserie Slevogts und etwa 40 weitere in ihrem Umfeld entstandene Arbeiten zu zeigen.


Paul Klee, Kamel (in rhythm. Baumlandschaft), 1920,43, Ölfarbe und Feder auf Kreidegrundierung auf Gaze auf Karton, rückseitig unvollendete Farbstudie, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf - Bild öffnet sich in einer Vergrößerungsansicht.
Paul Klee besuchte das Land am Nil zur Jahreswende 1928/29. Anfangs überwältigt von der Fülle und Fremdheit des Erlebten, empfing er hier nach und nach wichtige Impulse, die sein späteres Œuvre entscheidend prägen sollten. Mit über 80 Werken aus allen Schaffensphasen des Bauhaus-Künstlers veranschaulicht die Ausstellung die zunehmende Intensität seiner Beschäftigung mit der Thematik des Orients und Ägyptens bis hin zur Adaption der altägyptischen Hieroglyphenschrift in seinem markanten Spätstil. Diese umfassende Präsentation von Werken Paul Klees wurde durch zahlreiche private Leihgeber und renommierte Museen aus dem In- und Ausland ermöglicht.

Quelle:skd Dresden

Samstag, 26. April 2014

Die Dinge des Lebens / Das Leben der Dinge

26. April bis 27. Juli 2014
Eine Ausstellung von Wolfgang Scheppe mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in der Festetage des Residenzschlosses
Lauter Rätselhaftigkeiten: Im Nordflügel des Dresdner Residenzschlosses wird die Ausstellung Die Dinge des Lebens / Das Leben der Dinge des Philosophen Wolfgang Scheppe gezeigt. Sie folgt dem legendären, aber oft für dunkel gehaltenen Konzept des amerikanischen Kunsthistorikers George Kubler [1912–1996] und zeichnet an nur einem Gegenstandstyp – der ebenso archaischen wie gegenwärtigen Schale – nach, wie die sich wandelnde Gestalt eines Zwecks durch Epochen und Territorien hindurchgeht und – wie Kubler sagt – die Form der Zeit bildet. 

Kubler, in seinem Fach fast vergessen, im Diskurs der Gegenwartskunst aber sehr präsent, entwarf in seinem 1962 erschienenen Traktat "The Shape of Time" eine revolutionäre Vision von Kunstgeschichte. Sie überwindet die eurozentrische Perspektive, führt den Begriff des Netzwerks in die Geisteswissenschaften ein und gibt die lineare Vorstellung von Zeit ebenso auf wie die Unterscheidung von Kunst, Kunsthandwerk und Industrieprodukt. 

99 Schalen wurden aus den Tiefen der Depots aller, auch der ethnografischen, Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ausgewählt und in eine formale Entwicklungsreihe gestellt. Sie werden mit dem gleichfalls einer Schüssel gewidmeten Zyklus konzeptueller Fotografien des italienischen Künstlers Franco Vimercati [1940–2001] konfrontiert. Die Rätsel werden aufgelöst: Aus der Ordnung im Raum ergeben sich nur über die Anschauung begriffliche Zusammenhänge. Genau dafür stellt das Museum Dinge aus.




 










polke / richter - Ausstellung des Gerhard Richter Archivs

wo?  Schaukabinett der Galerie Neue Meister, 2. OG  

wann?  8. April bis 1. Juni 2014

In der Zeit vom 8. April bis 1. Juni 2014 präsentiert das Gerhard Richter Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) die Ausstellung „polke / richter. Dokumentation einer Ausstellung“. Gegenstand ist die im März 1966 von Sigmar Polke und Gerhard Richter kuratierte Ausstellung in der neueröffneten galerie h in Hannover. Es war die einzige Gemeinschaftsausstellung der beiden Künstlerfreunde. Viele ihrer heute bekannten Gemälde waren dort erstmals zu sehen.
Anstelle eines Ausstellungskataloges entwarfen Richter und Polke ein 20-seitiges Künstlerbuch, in dem sie inszenierte Fotografien, selbst formulierte Kommentare und Textstücke aus trivialen Heftromanen zusammenfügten. Die Originalvorlagen dieser Publikation gingen 2013 vollständig in den Besitz des Gerhard Richter Archivs über. Sie ermöglichen zusammen mit der Einladungskarte, dem Ausstellungsplakat, Zeitungsrezensionen und Fotografien von der Ausstellung sowie Aufnahmen, die für das Künstlerbuch entstanden aber nicht verwendet wurden, die Rekonstruktion dieser einmaligen Ausstellung.
Beiden Künstlern war der demonstrative, experimentelle Charakter der Ausstellung bewusst und so machten sie sich keine Illusionen bezüglich der Verkäufe ihrer Arbeiten. Umso wichtiger erschien ihnen die begleitende Publikation, die sie nach ihren eigenen Vorstellungen gestalteten und die von den sonst üblichen dokumentarischen Katalogen abwich.
Während das schlussendlich gedruckte Künstlerbuch den Entstehungsprozess nicht mehr nachvollziehbar macht, lässt die von den Künstlern geklebte Vorlage den Collagecharakter des Werkes mit seinen unterschiedlichen gedruckten, getippten und handschriftlichen Quellen deutlich erkennen. Der Text wird von elf Fotografien begleitet, auf welchen sich Richter und Polke in unterschiedlichen Situationen und Posen inszenieren. Insgesamt sind zu dem Projekt jedoch mehr als 40 Aufnahmen entstanden – einige davon sind jetzt in der Ausstellung im Schaukabinett der Galerie Neue Meister zu sehen. 
Quelle: skd Dresden

Mittwoch, 16. April 2014

Dresdner Nachtskaten

Nachtskaten findet in Dresden seit zehn Jahren statt und erfreut sich großer Beliebtheit. Voriges Jahre nahmen ca. 30.000 Teilnehmer teil.
Auch 2014 wird es wieder fünf verschiedene Streckenvarianten geben. Start- und Zielpunkt ist traditionell die Halfpine an der Lingnerallee unweit des Rathauses. Hier wird es wie die Jahre zuvor einen Skaterverleih, eine Skaterlounge sowie Action, Musik und Gastronomie geben.  Auf der Hompage können sich die Interessenten über die Veranstaltungen informieren. Starttermin ist Anfang Mai.
www.nachtskaten-dresden.de

Donnerstag, 3. April 2014

Staatliche Kunstsammlungen Dresden im Internet: Barrierefrei und mit neuen Panorama-Rundgängen

Ab sofort sind neun Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) in neuen 360° Panorama-Rundgängen auf dem Webportal www.skd.museum zu erleben.
In 30 Ausstellungsräumen mit insgesamt 45 Panoramaansichten können Kunstliebhaber weltweit – ob vom heimischen Computer aus oder unterwegs mit dem Tablet-PC – in einer Auswahl die faszinierende Bandbreite der Kunstschätze der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kennenlernen: Von der Malerei der Renaissance bis zur Kunst der Gegenwart, von filigranem Porzellan über prachtvolle Harnische, Skulpturen, Preziosen aus Gold, Silber, Email und Edelsteinen, bis hin zu mathematischen und physikalischen Instrumenten und Apparaturen erhalten die Interessenten online einen Einblick in die Museen. 
Generaldirektor Hartwig Fischer: „Wir wollen Menschen weltweit die Chance geben, die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu entdecken. Unsere Sammlungen sind Teil des kulturellen Erbes der Welt. In einer zunehmend im Internet gespiegelten Welt und angesichts der wachsenden Bedeutung digitaler Kommunikation müssen wir also auch hier unserem Vermittlungsauftrag und der Kernaufgabe des Zeigens gerecht zu werden versuchen. Dazu leisten die neuen Panoramarundgänge, aber auch die Online Collection oder die zahlreichen Videos in der Mediathek unseres Webportals einen wichtigen Beitrag. Alle diese Präsentationen im Internet dienen der Vor- oder Nachbereitung von Besuchen unserer Museen ebenso wie sie Menschen eine Teilhabe an den Kunstschätzen ermöglichen, die vielleicht keine Möglichkeit zur Reise nach Dresden haben.“
Über die Einstiegseite www.skd.museum/panorama sind die Panorama-Rundgänge aufrufbar. Die intuitive Navigation durch die Räume und der leichte Wechsel zwischen den Sammlungen machen den virtuellen Museumsrundgang zum Erlebnis: Detaillierte Informationen zu den Sammlungen, Räumen sowie zu ausgewählten Objekten sind über klickbare Symbole aufrufbar und bieten Hintergrundwissen – natürlich zweisprachig, auf Deutsch und Englisch.
Quelle: Staatliche Kunstsammlungen Dresden

www.skd.museum/panorama

Montag, 24. März 2014

Otto Dix. DER KRIEG

Das Dresdner Triptychon

5. April - 13. Juli 2014
Eine Ausstellung der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Albertinum


2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich intensiver und nachdrücklicher mit dem Ersten Weltkrieg auseinandergesetzt als Otto Dix (1891–1969). Seine schockierend realistischen Darstellungen von Verwundeten und Toten in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs sind in das kollektive Bildgedächtnis eingegangen.

Das monumentale Triptychon "Der Krieg" (1929–1932) in der Galerie Neue Meister zählt zu den Schlüsselwerken deutscher realistischer Malerei im 20. Jahrhundert. In altmeisterlicher Manier offenbaren die vier Tafeln die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Zu sehen ist der Auszug von Soldaten im Morgengrauen (linke Tafel), das Schlachtfeld als Stätte des Todes (Mitteltafel), die Rückkehr der Krieger aus der Hölle der Schlacht (rechte Tafel) und die Ruhe der Soldaten in einem Unterstand (Predella).

In Vorbereitung auf die Ausstellung wurde das Gemälde in den hauseigenen Restaurierungswerkstätten umfassend untersucht. So konnte mit Hilfe von röntgen- und strahlendiagnostischen Verfahren wesentliche Veränderungen von der Unterzeichnung bis zur Endfassung sichtbar gemacht werden.

Vorstudien, Entwürfe und die Ergebnisse der maltechnischen Untersuchung verdeutlichen den erstaunlichen Entwicklungs- und Malprozess, den das Werk von den ersten Skizzen bis zu seiner Vollendung durchlief. Ausgewählte Zeichnungen und Gouachen, die Dix als Soldat zwischen 1915 und 1918 unmittelbar an der Front geschaffen hat, werden durch neu gewonnene Erkenntnisse zu seinem Kriegseinsatz kommentiert. Die aus 50 Blättern bestehende Graphik-Mappe "Der Krieg" von 1924 wird in einem Exemplar aus dem Dresdner Kupferstich-Kabinett gezeigt. Zeithistorische Dokumente wie Feldpostkarten und Plakate aus der Zeit komplettieren den Rundgang.
Quelle: skd Dresden

Sonntag, 23. März 2014

Dresden City Card 2014

Bei einem Besuch in Dresden können Sie neben einer Stadtführung auch nachstehenden Leistungen in Anspruch nehmen.

1 Tages Karte  "Dresden City Card"


Einzelkarte = 9,90 €/ Person
Familienkarte = 13,90 €/ 2 Erwachsene und maximal 4 Kinder bis 14 Jahre

  •  gilt als Fahausweis am Tag des eingetragenen Datums bis zum Folgetag früh um 4 Uhr in allen Nahverkehrsmitteln der Tarifzone Dresden, außer den Bergbahnen
  • Ermäßigung bei bis zu 90 touristischen Partnern

2 Tages Karte  "Dresden City Card"


Einzelkarte = 29,90 €/ Person
Familienkarte = 54,90 €/ 2 Erwachsene und maximal 4 Kinder bis 14 Jahre

  •  gilt als Fahausweis ab dem Tag des eingetragenen Datums sowie an den 2 darauffolgenden Tagen  bis zum Folgetag früh um 4 Uhr in allen Nahverkehrsmitteln der Tarifzone Dresden, außer den Bergbahnen 
  • freier Eintritt in die Museen und Ausstellungen der staatlichen Kunstsammlungen Dresden (außer Historischen Grünen Gewölbe)
  • Ermäßigung bei bis zu 90 touristischen Partnern

4 Tages Karte  "Dresden City Card"

Einzelkarte = 79,90 €/ Person
Familienkarte = 119,00 €/ 2 Erwachsene und maximal 4 Kinder bis 14 Jahre

  •  gilt als Fahausweis am Tag des eingetragenen Datums sowie an den 3 darauffolgenden Tagen bis 4 Uhr am Folgetag in allen Nahverkehrsmitteln der Tarifzone Dresden, außer den Bergbahnen 
  •  freier Eintritt in die Museen und Ausstellungen der staatlichen Kunstsammlungen Dresden (außer Historischen Grünen Gewölbe)
  • Ermäßigung bei bis zu 90 touristischen Partnern
www.dresden.de/media/pdf/dtg/DC2014-DE.pdf




Donnerstag, 13. März 2014

CONSTELLATIO FELIX - Planetenfest Augusts des Starken

Vom 13. März bis zum 9. Juni 2014 widmet sich das Kupferstich-Kabinett im Dresdner Residenzschloss in der Ausstellung „CONSTELLATIO FELIX. Planetenfeste Augusts des Starken * Sternenbilder von Thomas Ruff“ der Faszination des Sternenhimmels.

Constellatio Felix – eine glückliche, momenthafte Sternenkonstellation – war das Motto einer der bedeutendsten Festlichkeiten des Barock: die Planetenfeste Augusts des Starken 1719 in Dresden. Der König veranstaltete sie anlässlich der Vermählung seines Sohnes Kurprinz Friedrich August mit der Erzherzogin Maria Josepha von Österreich, von deren Verbindung er sich die Erlangung der Kaiserkrone für sein Haus erhoffte. Im September 1719 wurden täglich neue Attraktionen an verschiedensten Orten der Residenzstadt und deren Umgebung geboten.
Das Verständnis von der Eingebundenheit des gesamten irdischen Lebens in einen überirdisch-kosmischen Zusammenhang führte seit der Antike zu einer künstlerisch-schöpferischen Auseinandersetzung mit dem Thema der Planeten. Dass sich die Faszination für die Sterne und die Sehnsucht nach unendlicher Weite bis in die Gegenwart fortsetzt, machen die großformatigen Fotoarbeiten von Thomas Ruff (*1958) raumgreifend erlebbar. Der Fotokünstler beschäftigt sich mit den Grenzen der visuellen Vorstellbarkeit. Die stark vergrößerten Details seiner Hochformate lassen den Betrachter in die unendliche Weite des Sternenhimmels blicken.

Mit 130 Exponaten bietet die Ausstellung einen repräsentativen Einblick in die umfangreichen Bestände der unterschiedlichen Sammlungen der SKD. Sie erstreckt sich auf zwei Ausstellungsbereiche: im Sponsel-Raum des Neuen Grünen Gewölbes steht der Empfang der Braut in den Paradeappartements des Residenzschlosses im Fokus. Gezeigt werden neben Druckgraphiken, Zeichnungen und Fotografien, verschiedene Medaillen, Meisterwerke der Juwelierkunst sowie die zwei wertvollen sogenannten Hochzeitstruhen der Erzherzogin Maria Josepha.
Zwei Etagen darüber konzentriert sich die Präsentation im Kupferstich-Kabinett auf die sieben Hauptfeste der Planeten in einem Zusammenspiel mit den großformatigen Sternenbildern Thomas Ruffs. In der Gegenüberstellung von universeller barocker Bilderwelt und zeitgenössischer Fotografie der Himmelskörper offenbart sich eine anthropologische Konstante: die Begeisterung und die Ehrfurcht vor den Geheimnissen des Weltalls, die trotz Aufklärung und moderner Naturwissenschaften bis heute ungebrochen ist.
Quelle: skd Dresden