Donnerstag, 16. Mai 2013

Sonderausstellung zu Pöppelmanns Werken


„Pöppelmann 3D. Bücher – Pläne – Raumwelten“
17. Mai bis 1. September 2013 im Buchmuseum der SLUB in Dresden
geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr


Matthäus Daniel Pöppelmann (1662-1736 ) prägte das barocke Antlitz Dresdens entscheidend. Die Ausstellung würdigt ihn als Baumeister von europäischem Rang und gibt einen Einblick in seine Bautätigkeit am sächsischen Hof.

Geboren wurde Pöppelmann am 3. Mai 1662 in Herford in Westfalen. Er stammte aus einfachen Verhältnissen, sein Vater besaß einen kleinen Laden in Herford. Matthäus Pöppelmann verließ Herford und erhielt beim sächsischen Bauamt in Dresden eine Anstellung als unbezahlte Hilfskraft.
Im Laufe der Jahre wurde er zum Bauaufseher befördert. Sein Einkommen war gering und so verdiente sich Pöppelmann zusätzlich Geld mit dem Bau von Bürgerhäusern.
1705 wurde er zum Landbaumeister befördert und erhielt den Auftrag ein Residenzschloss zu bauen. Pöppelmanns Dienstherr war der sächsische Kurfürst und spätere polnische König August der Starke. Für ihn baute Pöppelmann repräsentative Objekte wie den Zwinger und das Japanische Palais, er war aber auch für die Planung von Deichen, Straßen und Brücken verantwortlich.
Als Baumeister prägte Pöppelmann das Dresdner Barock. Doch nicht nur in der sächsischen Hauptstadt finden sich Pöppelmanns Spuren, auch im Umland gibt es viele Bauwerke, die Pöppelmann gebaut hat, wie den Umbau des Schloss Pillnitz, die Gestütanlage in Graditz oder die Brücken in Grimma und Nossen mit ihren markanten Steinpfeilern.
1736 starb Pöppelmann im Alter von 72 Jahren in Dresden.
http://www.slub-dresden.de

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