Montag, 26. November 2012

Dezember 2012 - kulturelle Highlights in Dresden



Sonderausstellung "Im Netzwerk der Moderne. Kirchner, Braque, Kadinsky, Klee, Richter, Bacon, Altenbough und ihr Kritiker Dr. Will Grohmann"
Kunsthalle im Lipsiusbau auf der Brühlschen Terrasse
27. September bis 6. Januar 2013

Sonderausstellung "3 Haselnüsse für Aschenbrödel" - "Tři oříšky pro Popelku"
Winterausstellung auf Schloss Moritzburg zum Kultfilm
wo? Schloss Moritzburg bei Dresden
Dienstag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr (letzter Einlass)
10. November bis 3. März 2013

Freitag, 12. Oktober 2012

S.K.H. Dr. Albert Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen ist am Samstag, den 6.Oktober 2012 um 20.30 Uhr verstorben


Mit  Prinz Albert von Sachsen ist heute nachmittag der letzte männliche Enkel des letzten Sachsen-Königs Friedrich August III. in der ehemaligen Hofkirche zu Dresden feierlich aufgebahrt worden. Somit ist die jahrhundertealte kurfürstliche und königliche  Erblinie der Wettiner erloschen.
Seine letzte Ruhe findet er auf dem alten katholischen Friedhof in Dresden, wo sich auch das Grab von Chevalier de Saxe, einem illegitimen Sohn von August dem Starken befindet.

Samstag, 6. Oktober 2012

Im Netzwerk der Moderne. Kirchner, Braque, Kadinsky, Klee.. Richter, Bacon, Altenbough und ihr Kritiker Dr. Will Grohmann

Die Sonderausstellung in der Kunsthalle des Lipsiusbaus auf der Brühlschen Terasse beschäftigt sich mit dem Kritiker Dr. Will Grohmann, der zuerst in Dresden, später in Berlin und München ein Netzwerk für moderne zeitgenössige Künstler aufbaute.
Es werden Kunstwerke gezeigt, die heute in verschiedenen Museen in Europa, Nord- und Südamerika beheimatet sind, einst aber durch die publizistische Tätigkeit, Empfehlung und Förderung durch Dr. Will Grohmann bekannt wurden.
die Liste der ausgestellten Werke liest sich wie ein "Who is Who" der modernen Kunst: Segall, Kirchner, Klee, Kandinsky,Feiniger, Schmidt-Rotluff, Moore, Nay, Wols, Gerhard Richter u.v.m.
27. September bis 6. Januar 2013
www.skd.museum/grohmann


Montag, 20. August 2012

Rüstkammer

In der Rüstkamer, die sich im Semperbau des Zwingers befindet, werden noch bis zum 30.9.2012 reich verzierte Prunkwaffen und Waffengarnituren gezeigt. Dieses Museum zählt zu den kostbarsten Prunkwaffen- und Kostümsammlungen der Welt. Zentral am Ende der Säulenhalle wird der Prunkharnisch für Ross und Mann, der sog. "Herkules Harnisch" gezeigt. In den nächsten Jaren wird der Semperbau saniert, sodass die Rüstkammer letztmalig am Sonntag, den 30.9. 2012 für die Besucher geöffnet wird. Gleichzeitig schließt dann auch die Sonderausstellung von Bernardo Bellotto.

Freitag, 11. Mai 2012

Jazz im Boxring - vom „Steinsaal“ in die „Messe Dresden“ Auch im 2012er Jahrgang des Internationalen Dixielandfestivals Dresden gehört der nunmehr 32. „Jazz im Boxring“ zu den beliebtesten Veranstaltungen dieses Musikfestes. Vor einigen Jahren noch ins offizielle Programm eingebunden, wird er inzwischen als eine Produktion im Rahmenprogramm organisiert –und das von der ersten Veranstaltung an durch einen festen Stamm von unermüdlich arbeitenden Dixielandbegeisterten - zur Gründung „Kulturelle Interessen Gemeinschaft Dresdner Baubetriebe“ genannt, fördehin als kig firmierend und heute als kig eV und kig event arbeitend. Und so entstand schließlich auch das diesjährige „kig-Dixieland-Festival 2012“ mit dem „Jazz im Boxring“ als Höhepunkt. Ein Wagnis der besonderen Art ist es, dieses Konzert erstmals in der Messehalle 1 der Messe Dresden zu organisieren, gewissermaßen auch ein Testlauf für andere Veranstaltungen dieser Größenordnung, v.a. nach dem Wegfall des Kulturpalastes ab Sommer 2012 als Spielstätte für Programme dieser Art. Begonnen wurde mit diesem Programm im ehemaligen, heute wieder zum Foyer zurückgebauten, Steinsaal des Hygienemuseums in fast familiärer Atmosphäre. Es folgten Veranstaltungen in den ehemaligen Ausstellungshallen Dresdens, in der alten Eissporthalle und im Atrium. Natürlich kommen in der neuen Spielstätte alle Stars zum Einsatz, die der kig nun schon seit Jahren die Treue halten und zu den führenden Intepreten des Oldtime-Jazz , des Boogie-Woogie und Swings in Europa zählen. Ein besonderer Höhepunkt wird dabei das Aufeinandertreffen von Gunhild Carling und Paul Harrison beim Boxring Jazzband Battle werden. Auch für Show und Tanz ist gesorgt - The Harlem Hot Shots zeigen, wie fulminant SwingDance sein kann. Erstmalig wird DIE Kultband des Internationalen Dixielandfestivals – „Lamarotte“ - für Stimmung vor und auf der Bühne sorgen. Akzente setzen TheSpirit of New Orleans (DK) und Dog Stones Dixie (AUT) Nicht unerwähnt sollen die ebenfalls schon traditionellen Veranstaltungen „RiverboatControlDixieparty“ (16.5.um 18 Uhr im Gare de la Lune), die Riverboat-Fahrten und das Konzert „ Jazz & Gospel“ (17.5.2012 um 18 Uhr in der Dreikönigskirche) bleiben. Alle wichtigen Informationen sind unter www.kig-dresden.de zu finden

Sonntag, 11. März 2012

Die Sixtinische Madonna - Raffaels Kultbild wird 500

Sonderausstellung in der Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau am Zwinger
Semperbau am Zwinger
26. Mai - 26. August 2012
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr, Do und Sa bis 21 Uhr
Eintrittspreise: Eintritt € 10, ermäßigt € 7,50

Wer kennt nicht die zwei Engelchen mit ihren zerstausten Haaren, die ganz gelangweilt auf der Balustrade im unteren Bildrand lümmeln?
Im Jahre 1512 erhielt der Malerfürst der Renaissance, Raffaello Santi in Rom vom damaligen Papst Julius II. den Auftrag für eine Kapelle des Benedikterklosters San Sisto in der norditalienischen Stadt Piacenza ein Madonnenbild zu malen.

Dieses Ereignis jährt sich zum 500. male und so feiert die Gemäldegalerie Alte Meister den 500. Geburtstag der Sixtina mit einer spektakulären Jubiläumsausstellung, die den Weg des Gemäldes von ihrer Entstehung bis in Gegenwart verfolgt.
Gegliedert ist die Ausstellung in vier Themenbereiche:
1. Raffael in Rom
Dieser Ausstellungsteil ist dem Auftraggeber Papst Julius II. r sowie der „Sixtinischen Madonna“ im Kontext der römischen Arbeiten Raffaels und weiterer Künstler der Renaissance gewidmet. Bedeutende Werke Raffaels und anderer herausragender Renaissancemaler werden als Leihgaben aus internationalen Museen zu sehen sein, wie die „Garvagh Madonna“ (um 1509/10) aus der Londoner National Gallery, ein Fragment eines Engels (um 1512) aus der Pinacoteca Vaticana, die Zeichnung „Maria in der Mandorla mit Aposteln und dem knienden Papst Sixtus IV.“ aus der Albertina in Wien sowie eine Madonna von Filippino Lippi (um 1475) aus dem Szépmüvészeti Museum in Budapest.

2. „Platz für den großen Raffael!“
Der 2. Ausstellungskomplex beleuchte den spektakulären Ankauf der „Sixtinischen Madonna“ durch August III., dem Sohn von August dem Starken. In Piacenza blieb die „Sixtinische Madonna“ vorher so gut wie unbekannt. Erst durch ihren spektakulären Ankauf in den Jahren 1752/54 für die Gemäldegalerie in Dresden trat sie in die Öffentlichkeit.
Der preußische Maler Adolph Menzel hielt den Einzug dieses Gemäldes in Dresden in seinem Pastell „Platz für den großen Raffael!“ (1855/59), einen legendären Ausspruch Augusts III. fest. Weiterhin werden bislang zum Teil noch nie ausgestellte Dokumente aus dem Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden, der Biblioteca Passerini-Landi und dem Archivio Gulieri in Piacenza zu sehen sein.

3. Auf dem Weg zum Mythos
Erst um 1800 begann die rezeptionsgeschichtliche Auseinandersetzung mit dem Werk in Literatur, Kunsthandwerk, Fotografie und Musik. Die Sixtina wurde zu dieser Zeit oft kopiert und reproduziert, wie Friedrich Burys Gemälde „Kurprinzessin Auguste die Sixtinische Madonna kopierend“ (um 1808/09) aus dem Museum Schloss Wilhelmshöhe in Kassel zeigt.
Das Gemälde wurde zum beliebten Motiv und fand sich in Zeitschriften, Stickbildern, Werbung, Karikaturen und Poesiealben wieder, denn es entsprach der Mode des Bürgertums in der Biedermeierzeit im Deutschen Kaiserreich.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieses Kunstwerk nach Russland als Beutekunst abtransportiert. 1955 kehrte die Sixtina nach Dresden zurück. Dieses Ereignis wird in dem Gemälde von Mikhail Kornetsky „Die Rettung der Madonna“ (1984/85) aus dem Latvian National Museum of Art in Riga zu sehen sein.

4. Eine internationale Karriere: Die Engelchen in Kitsch und Kunst
Inzwischen haben sich die beiden Engelchen vom unteren Bildrand verselbständigt und sind als eigenständiges Bildmotiv auf Regenschirmen, Keksdosen, Schokoladen, Schulheften wiederzufinden. In diesem letzten Ausstellungskomplex werden dazu Beispiele aus dem frühen 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart gezeigt.

Gerhard Richter:ATLAS

4. Februar bis zum 22. April 2012
Dresden, Lipsius Bau auf der Brühlschen Terrasse
Vom 4. Februar bis zum 22. April 2012 findet in der Kunsthalle im Lipsiusbau auf der Brühlschen Terrasse in Dresden eine Ausstellung des Gerhard Richter Archiv Dresden und des Lenbachhau München statt.

Der in Dresden geborene und heute in Köln lebende Künstler Gerhard Richter hat seit 1964 Fotomotive, Zeitungsausschnitte, Skizzen etc. zusammengetragen und in Schubladen und Mappen aufbewahrt.
Wenige Jahre danach begann er dieses Material thematisch zu ordnen und auf gleich große Kartons aufzukleben.
1972 stellte der die gerahmten Tafeln erstmals im Museum Hedendaagse Kunst in Utrecht/NL unter dem Titel ATLAS aus.
Inzwischen ist diese Sammlung auf etwa 780 Tafeln angewachsen und zeigt mehr als 8.000 Motive.
In der Ausstellung erfährt der Besucher Details über die Arbeit des Künstlers sowie Kriterien für die Auswahl und ästhetischen Entscheidungskriterien.
Richter reflektiert dabei sein eigenes Werk und repräsentiert die alltägliche Bilderwelt, die er in unzähligen selbst angefertigten Fotografien dokumentiert.
Weiterhin sind im benachbarten Albertinum in der Galerie Neue Meister auf der Brühlschen Terrasse weitere Kunstwerke Richters zu sehen, u.a. das Gemälde „Der Fels“, welches er nach der Jahrhundertflut 2002 für die Sanierung des Gebäudes und sicheren Unterbringung der Kunstwerke stiftete.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Dresden Card

Die Dresden Tourismus GmbH bietet ab sofort eine Dresden-City-Card sowie eine Dresden-Regio-Card an.
Die neue Dresden-City-Card kostet für Erwachsene 9,90 € und als Familienkarte 12,50 €. Sie gilt als Fahrausweis in allen Nahverkehrsmitteln der Tarifzone Dresden und bietet Ermäßigungen bei über 90 touristischen Angeboten.
Die Dresden-Regio-Card gilt 3 Tage und kostet für Erwachsene 48,00 € bzw. 68,00 €. Sie gilt für den VVO-Verbundraum und bietet freien Eintritt in die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie Ermäßigungen bei über 130 touristischen Angeboten in Dresden und Umgebung.

Sonntag, 22. Januar 2012

Semperopernball am 20. Januar 2012

Am Freitag, den 20. Januar 2012 fand nun bereits zum 7. Mal der Opernball in Dresden vor und in der Semperoper statt. Das Motto in diesem Jahr war „Dresden darf das!“.
Trotz schlechtem nasskalten Wetter kamen über 8.000 Dresdner auf den Theaterplatz um das großartige Spektakel auf der Leinwand vor der Oper mitzuerleben, dort mit dem Varieté Theater Moulin Rouge aus Paris Chan Chan zu tanzen und mit dem berühmten Bassisten René Pape das umgedichtete Lied „Horch was kommt von draußen rein“ gemeinsam zu singen.
Unter den 2.000 Gästen war viel Prominenz beim Operball, wie Ministerpräsident Stanislav Tillich, Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziére, Schauspielerin Ornella Muti, der amerikanische Schauspieler Roger Moore, Sänger Roberto Blanco und viele mehr.
Nachdem die 70 Debütantenpaare mit einem Walzer den Ballabend eröffnet haben, tanzten die Gäste zu der Live- Musik der Sängerin Helene Fischer.
Laut Intendantin der Semperoper, Frau Ulrike Hessler hat es der Semperopernball geschafft, sich als Ball Nummer eins in Deutschland zu etablieren, von seiner Größe, vom Ambiente und von der medialen Ausstrahlung her.

Mittwoch, 18. Januar 2012

2012 - kulturelle Highlights in Dresden

Januar 2012

DIE PUHDYS
Livekonzert
Freitag, den 20. Januar 2012 um 20,00 Uhr
Alter Schlachthof Dresden
Ticket ab 35,25 €
www.sz-ticketservice.de


Semperopernball & Semperopernairball
Freitag, den 20. Januar 2012
Semperoper und auf dem Theaterplatz
ww.sempernoperball.de

Freitag, 13. Januar 2012

Eintritt im Schlosspark Pillnitz

Ab 2. April 2012 wird für den Schlosspark Pillnitz erstmalig Eintritt erhoben.
Wer den Park in der Zeit von 9 Uhr bis 20 Uhr besuchen möchte, zahlt nun an den drei Kassenhäuschen für eine Tageskarte 2,00 €, Gruppentageskarte 1,50 €, ermäßigt 1,00 €. Kinder bis zum 17. Geburtstag haben freien Eintritt.
Nach Angaben der staatlichen Gärten- und Schlösserverwaltung entstehen durch die Pflege und Wartung der Gartenanlage jährlich Kosten in Höhe von etwa 1,7 Millionen €. Ein Teil der Einnahmen aus den Eintrittsgeldern soll für den Kauf von Blumen und Zwiebeln für die Frühjahrs- und Herbstbepflanzung sowie für Pflegemaßnahmen genutzt werden.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Was passiert 2012 Neues in Dresden?

Die unbebaute Fläche am Neumarkt hinter dem Kulturpalast soll zu einer grünen Oase werden. Dazu stellt die Stadt 600.000 € zur Verfügung. Nach den Plänen der Landschaftsarchitekten Rehwaldt sollen dem Grundriss des ehemaligen Gewandhauses entsprechend 28 Bäume gepflanzt, Bänke und ein Trinkbrunnen aufgestellt und der Boden mit Natursteinen belegt werden. Auf dieser Fläche wird künftig ein Markt abgehalten.

Am 27. Juli 2012 wird der Dresdner Kulturpalast letztmalig seine Türen für die beliebte traditionelle Veranstaltung „Brückenmännchen“ öffnen. Der 1969 nach Entwürfen des Dresdner Architekten Wolfgang Hänsch errichtete Kulturpalast soll umgebaut und modernisiert werden. Der rund 70 Millionen Euro teure Umbau erfolgt nach den Plänen des Hamburger Büros von Gerkan. Aus dem Mehrzwecksaal entsteht ein hochwertiger Konzertsaal, weiter soll die städtische Bibliothek und das Kabarett Herkuleskeule dort ihr Domizil finden.

Ende des Jahres wird im Dresdner Residenzschloss der Riesensaal der staatlichen Kunstsammlung Dresden übergeben, sodass die Rüstkammer dann vom Zwinger in das Residenzschloss umziehen wird.

Im April öffnet in unmittelbarer Nähe zum Dresdner Residenzschloss auf der Schlossstraße das Swissótel mit 235 Zimmer.

Im der 2. Jahreshälfte soll auch die Waldschlösschenbrücke für den Verkehr freigegeben werden. Noch ist man damit beschäftigt die Fahrbahnplatte komplett herzustellen, Geländer, Beleuchtung und Blitzer anzubringen. Die umstrittenen Brücke verbindet dann mit einer Länge von 636 Meter die Johannstadt mit der Albertstadt und ist die Voraussetzung dafür, dass die in die Jahre gekommene Albertbrücke instand gesetzt werden kann.

Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen zu Dresden haben, so können Sie sich auf meiner Internetseite uhlig-dresdeninformieren.
Donnerstag, 5. Januar 2012.