Donnerstag, 3. November 2011

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

„Winterausstellung im Schloss Moritzburg" vom 5. November 2011 bis zum 26. Februar 2012
Das Kultmärchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ mit dem für deutsche Zungen fast unaussprechlichen tschechischen Namen „Tři oříšky pro Popelku“ wurde 1972/73 in deutsch- tschechischer Koproduktion von der DEFA und dem Barrandov Filmstudio in Prag gedreht.
Dabei spielte die Schlüsselszene, wo Aschenbrödel eiligst den Ball verlässt und dabei ihren Schuh auf der Treppe in Schnee verliert auf Schloss Moritzburg.
Dort hat sie vorher ein Guckloch in die vereisten Scheiben gehaucht um das Thttp://www.blogger.com/img/blank.gifreiben im Ballsaal zu beobachten und dorthin ist sie ihrem Prinzen vorausgeritten, nachdem er sie endlich gefunden hat.
Die erste Ausstellung zu dem Film im Winter 2010/2011 führte zu einem ungeahnten Ansturm von etwa 150.000 Besuchern, die damals auch bei eisiger Kälte bis zu 3 Stunden anstanden.
Diesen Winter soll es deshalb über das Internet zeitgebundene Eintrittskarten geben, sodass das Anstehen in der Kälte vermieden werden kann. Säle und Eingangshalle des Schlosses werden in die Ausstellung mit eingebunden, auch in der Schlossküche kann man dann Brötchen und Zuckerkuchen kosten. Hauptattraktion sind die Originalkostüme aus dem Barrandov- Studio, die für die Tschechen zum Nationalkulturgut gehören.

Montag, 10. Oktober 2011

Militärhistorisches Museum Dresden

feierliche Eröffnung am 14. Oktober 2011

Nach siebenjähriger Umbauphase öffnet am Samstag, den 15. Oktober das Militärhistorische Museum in Dresden wieder seine Türen für die Besucher.
Nach dem Entwurf des Architekten Daniel Libeskind, welcher auch das Berliner Jüdische Museum entworfen hat ist nun in das alte ehrwürdige Militärgebäude aus dem 19. Jahrhundert ein moderner, sich selbst tragender Keil in Form eines V eingebaut worden.
In 25 Stationen wird die Militärgeschichte aufgearbeitet. Unter anderem werden Tiere dargestellt, die in den Kriegen eingesetzt wurden und an einer Geruchssäule kann man den Gestank eines verwesenden Pferdekadavers wahrnehmen.
Laut wissenschaftlichen Leiter des Museums, Herrn Gorch Pieken gehe man bei den Angeboten an die Grenze des Erträglichen und manchmal fast darüber hinaus.

Mittwoch, 21. September 2011

Bernardo Bellotto: Der Canaletto Blick Das restaurierte Meisterwerk

Vor rund 250 Jahren wirkte der berühmte venezianische Maler Bernardo Bellotto in Dresden als königlicher Hofmaler unter August dem III. und malte 1748 die Vedute „Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke“.Als Namensgeber des sog. »Canaletto-Blicks« prägte dieses Gemälde seitdem die Wahrnehmung der Stadt Dresden wie kein zweites Bild.
Nach fast 200 Jahren Ausstellungsgeschichte stellte Experten 2009 fest, dass das Gemälde in einem schlechten Zustand ist und nicht weiterhin der Öffentlichkeit gezeigt werden kann, sondern grundlegend restauriert werden muss.
Um das Meisterwerk in einem möglichst authentischen Zustand auch für nachfolgende Generationen zu erhalten, war eine schonende Reinigung und grundlegende Restaurierung dringend notwendig, jedoch fehlten der Gemäldegalerie die notwendigen finanziellen Mittel. Auf Initiative der Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen »Museis Saxonicis Usui« wurde zu einer großen Spendenaktion »Für Canaletto« aufgerufen und die notwendige Summe durch Spenden zusammen getragen. Etwa 1,5 Jahre arbeitete die externe Restauratorin Sabine Bendfeld an dem Gemälde. Nun erstrahlt es für nachfolgende Generationen in heller Farbigkeit und wird vom 26. August bis zum 20. Novembern 2011 in einer Sonderausstellung in den neuen Räumen der Gemäldegalerie Alte Meister im Erdgeschoß des Deutschen Pavillons (Zugang über die Rüstkammer) zu sehen sein.

Sonntag, 4. September 2011

„Himmlischer Glanz- Raffael, Dürer und Grünewald malen die Madonna“

Sonderausstellung in der Gemäldegalerie Alte Meister

6. September 2011 bis 8. Januar 2012
Die kleine, aber hochkarätige Schau findet anlässlich des Papstbesuchs in Deutschland statt. Der Vatikan ist dabei Partner der Staatlichen Kunstsammlungen. Die Exposition eröffnet zugleich das Jubiläumsjahr 2012: Dann wird die «Sixtinische Madonna», kurz «Sixtina» genannt, 500.
Vor 500 Jahren schuf Raffael in Rom gleich zwei Meisterwerke der Renaissance: die „Sixtinische Madonna“ und die „Madonna di Foligno“. Raffael malte die mehr als drei Meter hohe Altartafel der Madonna die Foligno“ zwischen 1511 und 1512. Im Sommer 1512 bekam er vom Papst Julis II. den Auftrag die „Sixtinische Madonna“ für die Kirche in Piacenza zu malen. Beide Gemälde müssten also damals gemeinsam in Raffaels Atelier gestanden haben.
Jetzt werden sie erstmalig wieder vereint gezeigt. Die Ausstellung wird sich mit der Geschichte der Madonnenbilder befassen. Die «Sixtina» bleibt an ihrem Platz, die Madonna des Papstes hängt zu ihrer Seite. Um die beiden werden andere Gemälde, Zeichnungen und Bücher gruppiert. Zwei Drittel kommen als Leihgaben aus großen Museen, darunter die «Stuppacher Madonna» von Matthias Grünewald, ein 1516 entstandenes Wallfahrtsbild aus der Pfarrkirche Mariä Krönung in Stuppach in Baden-Württemberg, eine Studie zur «Madonna die Foglino» von Raffael aus dem British Museum in London und Albrecht Dürers «Dresdner Altar» (um 1496) aus eigenem Bestand.

Dienstag, 9. August 2011

Virtueller Rundgang durch die Museen der staatlichen Kunstsammlungen in Dresden

Bereits bei der Planung eines Besuches in Dresden kann man jetzt schon vorab auf der Internetseite der staatlichen Kunstsammlungen Dresden bei einem virtuellen 3D die Sempergalerie (Gemäldegalerie Alte Meister), die Porzellansammlung, die Türckische Cammer und einige Räume des Historischen Grünen Gewölbes besuchen und sich inspirieren lassen.
Seit 2007 werden im Rahmen des Daphne Projektes die Bestände der Kunstsammlungen erforscht und digitalisiert, sodass es möglich wurde, nun das Museum auch virtuell an 7 Tagen in der Woche jeweils 24 Stunden zu besuchen.


große Show im ehemaligen Lahmann Sanatorium

Ende des 19.Jahrhunderts entstand auf dem Weißen Hirsch bei Dresden eine mondäne Kureinrichtung, wo viele bekannte Persönlichkeiten wie die russische Zarenfamilie, der deutsche Hochadel, Künstler wie Heinz Rühmann, Zarah Leander oder Schriftsteller wie Franz Kafka und Thomas Mann sich erholten. Seit dem 2. Weltkrieg wurde diese Einrichtung zweckentfremdet genutzt und ist später in einen tiefen Dornröschenschlaf gefallen.
Nun soll sie endlich wieder wach geküsst werden. Das Areal wurde von der Immobilienfirma baywobau gekauft und demnächst sollen hier Eigentumswohnungen entstehen.
Am 1. Septemberwochenende wird der Charme der vergangenen Zeit nochmals wach geküsst; es erklingen in den maroden Anlagen Arien von Mozart und Wagner, aber auch Schlager der 20-er bis 40-er Jahre. Insgesamt haben 31 Künstler ihre Teilnahme angekündigt, u.a. Gunther Emmerlich.
Das Spektakel findet von Freitag bis Sonntag jeweils ab 19,07 Uhr statt, den Zeitpunkt des Sonnenunterganges. Tickets gibt es zu 18 € über den Verschönerungsverein Weißer Hirsch (Telefon 2682777).
Bei einem Rundgang durch die historische Innenstadt vor der Veranstaltung erfahren Sie noch viel Interessantes aus der Dresdner Stadtgeschichte.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Panometer in Dresden

Der Architekt und Künstler Prof. Yadegar Asisi betreibt seit 2006 im alten Gasspeicher in Dresden Reick ein Panoramaprojekt namens DRESDEN 1756. Gezeigt wird auf einer 28 m hohen und 700 kg schweren Leinwand ein 360 Grad Gemälde von Dresden um 1756, und zwar genau vom dem Tag, an dem die Preußen in Sachsen einmarschieren und 9 Tage später Dresden erreichen. Es war der Höhepunkt des augusteischen Barock in Dresden. Der Besucher ist dabei nicht mehr der Betrachter von außen, sondern er steht mitten im Bild.
Am 2. Dezember 2011 erwartet die Dresdner und ihre Gäste nun das 2. Highlight: das antike Rom 312. Es zeigt den Tag, an dem der Kaiser Constantin erstmals von christlichen Priestern empfangen wird und damit das Christentum als römische Staatsreligion eingeführt wird. Dieses Panoramabild begeisterte bereits Tausende Besucher in Leipzig. Für Dresden wurde es überarbeitet. Prof. Asisi will in den kommenden Jahren noch weitere Panoramen präsentieren, die dann im Wechsel gezeigt werden sollen, u.a. die untergegangene TITANIC.

Sonntag, 10. Juli 2011

Lukáš Rittstein: "TOUR" vom 23. Juni bis 30. September 2011

Der zeitgenössige tschechische Künstler Lukáš Rittstein präsentiert von Juni bis September 2011 ein ungewöhnliches Kunstwerk auf der Brühlschen Terrasse, der beliebten Flaniermeile. Eigentlich ist die Brühlsche Terrasse für den Verkehr gesperrt und doch wurde dort ein Bus wie zufällig abgestellt. Beim näheren Hinsehen bemerkt man, dass der Bus nicht fahrbereit ist, sondern im vorderen Bereich durch ein großes Stahlrohr durchdrungen wird, sodass der Blick in den Himmel anstatt in den Bus geführt wird.
Rittstein provoziert so die Sehgewohnheiten der Passanten und regt sie zur Auseinandersetzung mit seinem Kunstwerk an.
Im Bus können die Besucher auf zwei Fernsehern einen ethnographischen Dokumentarfilm des tschechischen Anthropologen Leopold Pospíšil über eine Zwangsheirat in Neuguinea sehen.
Rittstein bereiste gemeinsam mit der tschechischen Fotografin und Malerin Barbora Šlapetová mehrfach Neuguinea und dokumentierte den ersten Kontakt mit Stämmen, die dort bis heute vollkommen isoliert leben. Dabei kam ihm auch die Idee zu dieser Installation.
„Obwohl die Plätze eine spektakuläre Aussicht bieten könnten, bleibt der Blick in Fahrtrichtung versperrt. Sinn und Ziel der Zeitreise auf dem Planeten Erde sind unbekannt“, erklärt Rittstein.
Die erste Station dieser „TOUR“ war Prag, nun wird die Installation in Dresden zu sehen sein, bevor sie die Reise um den Globus fortsetzt.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Albertinum: 4. Schaukabinett „Das Ich im Wir. Künstlerbildnisse in der DDR“

5. Juli bis 30. Oktober 2011
In der 4. Folge des „Schaukabinetts“ im Albertinum werden 11 Künstlerbildnisse aus der DDR präsentiert. Die Galerie Neue Meister verfügt über 40 Gemälde zu diesem Thema und hat davon für diese Ausstellung eine kleine Auswahl getroffen.
Künstlerportraits geben uns einen Blick auf das Selbstverständnis der abgebildeten Person. In der DDR sollten die Künstler mit ihrem Schaffen zur Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft beitragen. Oft war dies im Widerspruch zu den Autonomieansprüchen der Künstlerpersönlichkeiten. Wie unterschiedlich sich die Künstler in diesem Spannungsfeld bewegten soll in dieser Ausstellung deutlich gemacht werden. Darunter sind u.a. Werke der Maler Ernst Hassebrauck, Erich Gerlach, Peter Graf, Bernhard Heisig, Siegfried Klotz, Arno Rink, Wolfram Adalbert Scheffler, Eva Schulze-Knabe und Willy Wolff, die von 1947 bis 1987 entstanden.

Freitag, 10. Juni 2011

Seligsprechung am Pfingstmontag 2011 in der Dresdner Hofkirche

Am Pfingstmontag (13.6.2011) findet um 10 Uhr vor der Dresdner Hofkirche ein Gottesdienst anlässlich der Feier zur Seligsprechung des von den Nazis ermordeten sorbischen Priesters Alojs Andritzki statt.
Dazu werden an die 8.000 Besucher erwartet. Angesagt haben sich 15 Bischöfe aus Deutschland, Tschechien und Polen. Aus dem Vatikan nimmt der für Seligsprechungen zuständige Kardinal Angelo Mato an der Feier teil. Für die Nachmittagstunden ist auf dem Schloßplatz und dem Theaterplatz ein Fest der Begegnung mit bunten Programm vorgesehen.
Der Sorbe Alojs Andritzki wurde 1941 in Radibor (Lausitz) geboren. Nach seiner Ausbildung arbeitete er als Jugendseelsorger und Kaplan an der Hofkirche in Dresden. Er war ein einfacher und unkomplizierter Mensch, ein sportlicher und fröhlicher Typ und zugleich ein frommer Katholik, der sein Christsein ernst nahm. Durch seine Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus wurde er 1941 festgenommen, ins KZ Dachau überführt und dort mit einer Giftspritze ermordet.
Er ist somit der erste Selige des Bistums nach dem heiligen Bischof Benno von Meißen, welcher im 12. Jahrhundert lebte.

Montag, 30. Mai 2011

33. Deutscher Evangelischer Kirchentag

Der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag wird am Mittwoch, den 1. Juni 2011 um 17.30 Uhr in Dresden mit 3 Gottesdiensten eröffnet: am Königsufer, auf dem Altmarkt und auf dem Neumarkt. Anschließend findet das Straßenfest „Abend der Begegnung“ in der Altstadt und in der Inneren Neustadt statt.
Von der Eröffnung am Mittwoch bis zum Schlussgottesdienst am Sonntag gibt es fünf Tage volles Programm mit rund 2.500 Veranstaltungen: Gottesdienste, Open-Air-Bühne, Konzerte, Theater, Comedys, Ausstellungen, Diskussionsforen, Markt der Möglichkeiten u.v.m.
Am Sonntag, den 5. Juni endet der Kirchentag um 10,00 Uhr mit einem Gottesdienst am Königsufer und am Terrassenufer, zu dem 100.00 Besucher auf beiden Elbseiten erwartet werden.
In der Stadt wird es in dieser Zeit zu verkehrstechnischen Einschränkungen kommen.

Mittwoch, 27. April 2011

Kig-Dixieland Festival 2011

Wie jedes Jahr im Mai gestaltet die Kig Dresden im Rahmenprogramm des Dixieland Festivals eigene Veranstaltungen mit Bands der unterschiedlichsten Stilrichtungen der Jazzmusik. Dieses mal freuen wir uns auf die holländischen Bands, wie TC Jazzband und Jazz Connection. Auch zwei alte Bekannte der Kig, Preben Nissen und Jörgen Fjelstrup aus Kopenhagen haben eine Band extra für die Auftritte in Dresden zusammengestellt. Fünf der Musiker waren schon 2008 dabei als die Scandinavian Old Stars auftraten. Für 2011 gibt es in dieser Band 2 neue Gesichter mit dem englische Trompeter Joe Errington und den Klarinettisten Chris Tanner aus Australien. Joe Errington spielt seit 15 Jahren als festes Mitglied von Papa Bues Viking Jazzband. Ebenfalls aus Dänemark kommen Vestre Jazzwaerk, die bereits 3 x zum Festival in Dresden weilten. Die Band Jazzin` Jacks (Schweden) spielte bereits 1986 bei „Jazz im Boxring“ und stellt sich nun nach vielen Jahren wieder bei uns vor. Abgerundet wird das Erscheinungsbild der eingeladenen Musiker mit dem BoogieWoogie-Spezialisten Jo Bohnsack aus Sylt, den Appeltown Washbaord Worms (Appel) und einigen regionalen Bands wie MQ JazzMen, BlueHonkyTonk, Jazz Train Light und der Red Tower Bigband aus Kamenz. Zu erleben sind die Musiker und Bands zu den Veranstaltungen u.a. im Ammonhof, Coselpalais, Gare de la Lune, Dreikönigskirche und auch bei den Partnern im Jazzclub Tonne, im Club Bärenzwinger, im Besucherbergwerk „Marie-Louise-Stolln“ in Berggießhübel, in der Sportbar Bühlau, im Bahnbetriebswerk Zwickauer Straße 86, im Trödelkaffee oder im Restaurant Seventies in Radebeul.

Dienstag, 26. April 2011

Orgelmusik in der Kreuzkirche

Die Kreuzkirche Dresden lädt jeweils dienstags und donnerstags um 15 Uhr zu einem 15-minütigen Orgelkonzert ein. Die Aktion "Orgel Punkt Drei" findet im Rahmen der offenen Kirchen statt. Zu erleben ist die große Jehmlich Orgel aus der Werkstatt der Gebrüder Jehmlich in Dresden. Die Orgel wurde in den Jahren 1002 und 2005 überarbeitet.
Die Kreuzkirche ist mit ihren 3.600 Plätzen die größte Kirche in Sachsen, sie ist seit 700 Jahren die Heimstadt des Dresdner Knaben- Kreuzchores, in dieser Kirche wurde 1539 die Reformation in Sachsen eingeführt.
Der Eintritt zu den Orgelkonzerten ist frei.

Donnerstag, 21. April 2011

Albertinum: 3. Schaukabinett Florian Thomas

Ausstellung der Galerie Neue Meister, Albertinum
29.03. bis 03.07.2011

In der dritten Folge der Ausstellungsreihe „Schaukabinett“ gilt der konzentrierte Blick dem Schaffen von Florian Thomas (* 1966 in Neustadt an der Waldnaab). Durch vier großzügige Schenkungen befinden sich nun insgesamt 9 seiner Bilder im Bestand der Galerie Neue Meister – eine eindrucksvolle und einmalige Werkgruppe des Malers in einer öffentlichen Sammlung.
Die gezeigten 9 Werke geben Einblick in einen wichtigen Werkabschnitt des Malers von 2000 bis 2010. Die Welt der Motive von Florian Thomas ist zum großen Teil gespeist von Quellen, aus denen Maler seiner Generation bevorzugt schöpfen: dem selbst hergestellten Bildatlas aus Fotovorlagen – alte, neue, eigene und gefundene.
Andere Bilder hingegen verdeutlichen, dass die Malerei von Florian Thomas bei aller Gegenständlichkeit immer auch durchtränkt ist von abstrakter Formgebung

Quelle: staatliche Kunstsammlungen Dresden

Freitag, 15. April 2011

Dresden gehört zu den Top Ten Einkaufsstädten Deutschlands

Dresden gehört seit kurzem zu den Top Ten Einkaufsstädten in Deutschland.

Mit der Erweiterung der Altmarkt Galerie im April diesen Jahres sind zusätzlich 96 neue Geschäfte eröffnet wurden, darunter Läden erstmals im Osten Deutschlands wie Hollister, O`Neill, Marc Cain oder Apple.

Der Bundesdurchschnitt an Verkaufsfläche pro Einwohner liegt bei 1,5 m², in Dresden derzeit bereits bei 1,71 m² pro Einwohner. Auch andere Einkaufszentren planen ihre Märkte in Zukunft um weitere Verkaufsflächen zu vergrößern.

Montag, 11. April 2011

Dresdner Rathausturm

Der Rathausturm ist der höchste Turm der Stadt Dresden. Von der Aussichtsplattform hat man einen fantastischen Blick auf Dresden. Dabei braucht man nicht mal Treppenstufen zu steigen, denn ein Fahrstuhl befördert die Gäste bis in die Höhe von 68 Metern. Seit dem 1. April ist er nun allen Besuchern bis zum 31. Oktober wieder zugänglich, täglich von 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr). Der Eintrittspreise beträgt pro Person 3,00 €, ermäßigt 1,70 € und für Familien 7,00 €.

Freitag, 8. April 2011

Picassoausstellung im Dresdner Residenzschloss

Von Samstag, dem 9. April 2011 bis zum 13. Juni 2011 findet im Kupferstich -Kabinett des Dresdner Residenzschlosses eine Sonderausstellung unter dem Titel „Künstlerbücher“ statt.
Ausgestellt werden 75 illustrierte Werke der Weltliteratur des spanischen Malers Pablo Picasso. Diese Sammlung gewährt dem Besucher einen umfassenden und faszinierenden Einblick in den noch wenig bekannten Werkkomplex des Künstlers. Picasso ist einer der bekanntesten und originellsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Die Künstlerbücher stammen aus der Münchner Sammlung Brandhorst, die mit 105 Picasso-Werken dieser Art eine der umfassendsten Kollektionen des Genres ist.

Sonntag, 27. März 2011

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel auf Schloss Moritzburg

Schloss Moritzburg, unweit von Dresden gelegen, diente den Wettinern über Jahrhunderte als Jagd- und Lustschloss. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten des heutigen Museums gehören die wertvollen Ledertapeten, die historische Jagdtrophäensammlung, u. a. mit dem stärksten Rothirschgeweih der Welt, das Federzimmer sowie barocke Möbel, Gemälde und Porzellane.
In den 70-er Jahren wurde das Schloss als Filmkulisse für das deutsch- tschechische Kultmärchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" von Božena Němcová genutzt. Der Film ist eine Koproduktion der DEFA mit dem Filmstudio Barrandov in Prag und avancierte zu einem der beliebtesten Märchenfilme der damaligen Zeit.
Im Winter 2009/2010 fand auf Schloss Moritzburg erstmals eine Sonderausstellung zu diesem Thema statt, die mehr als 150.000 Besucher in ihren Bann zog. Ab dem 15.November 2011 können die Besucher nun jährlich im Winterhalbjahr in die Geschichte eines der schönsten Märchenfilme eintauchen. Mit viel Liebe zum Detail wurden Kulissen nachgebaut. Auch originale Kostüme und Ausstattungsgegenstände werden zu sehen sein. Die Ausstellung wird ein Veranstaltungsprogramm begleiten.

Donnerstag, 10. März 2011

33. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Dresden

Vom 1. bis 5. Juni 2011 findet in Dresden bereits zum 3. Mal der evangelische Kirchentag statt. Dazu werden mehr als 100.000 Christen aus dem In- und Ausland nach Dresden reisen. Auch die Bundeskanzlerin Frau Angelika Merkel und der Bundespräsident Herr Christian Wulff werden zum Kirchentag in Dresden erwartet.
Die Hauptveranstaltungsorte liegen zwischen der Dresdner Messe und dem Neumarkt. Neben den rund 2.000 Veranstaltungen lohnt es sich auch die einzigartige historische Stadtlandschaft von Dresden mit ihren vielfältigen Museen und kulturellen Veranstaltungen zu erleben.

An vielen Schulen fällt während dieser Zeit der Unterricht aus, die Räumlichkeiten werden für die Zeit den Kirchengästen als Quartier dienen. Laut statistischen Jahrbuch von 2009/2010 sind in Dresden 15,4 % der Bevölkerung evangelisch lutheranischen Glaubens und 4,5 % katholischen Glaubens.

Freitag, 4. März 2011

Dresdner Zwingerfestspiele

Dresden feiert vom 5.-21. August 2011 ein großes Event: die 1. Dresdner Zwingerfestspiele. 17 Tage lang werden jeden Abend 1.800 Zuschauer im Dresdner Zwinger erwartet und in die Zeit des Barocks an den Hof von August den Starken zurück versetzt.
Regisseur Dieter Wedel verspricht, dass es um ein Spektakel am damaligen Dresdner Hofe geht, wo Liebe, Leidenschaft, Intrigen, Verrat, Hass und Enttäuschung thematisiert werden. Prominente Schauspieler sowie Dresdner Komparsen schlüpfen in verschiedene Rollen als August der Starke, Gräfin Cosel, Hofdame, Bauer, Soldat, Page oder Tänzer.
Der Vorverkauf läuft bereits im vollen Gange, Karten sind ab 50,00 € erhältlich.

Freitag, 18. Februar 2011

Dampflocktreffen

Vom 1. bis zum 3. April 2011 findet in Dresden im Rahmen der Dresdner Tage der Industriekultur zum 3. Mal das Große Dampfloktreffen statt.
Im Süden Dresdens auf dem Gelände an der Zwickauer Straße werden die schnellste betriebsfähige Lok 18201 sowie die schwerste Güterlok 442546 zu sehen sein. Erstmals wird es eine Weltmeisterschaft im Dampflokziehen geben. Die Lok wiegt 64 Tonnen und soll 20 Meter gezogen werden. Dazu haben sich bereits Teams aus England, Polen und Tschechien angemeldet.
Sollten Sie mehr als Dampfloks von Dresden sehen wollen, so zeige ich Ihnen gern noch die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt bei einem Stadtrundgang.

Dienstag, 8. Februar 2011

Tiefseeausstellung im Japanischen Palais

Unter dem Motto „Abenteuer Wissenschaft hautnah“ findet bis zum 1. Mai 2011 im Dresdner Japanischen Palais eine Sonderausstellung als Entdeckungsreise in die tiefste Welt der Ozeane statt.
Das Leben in den Tiefen der Ozeane ist zum großen Teil noch unerforscht, denn in eine Tiefe von 800 Meter unter der Meeresoberfläche dringt kaum Licht und der Druck ist immens. Die dort zahlreich lebenden Fische tragen spektakuläre Namen wie Fußballfisch oder Pelikanaal.
Die Senkenberg Gesellschaft für Naturforschung stellt mehr als 45 Originalpräparate und über 35 Modelle aus, die uns diese geheimnisumwitterte Welt etwas näher bringen soll: leuchtende Fische, durchsichtige Tintenfische oder fleischfressende Quallen. Eine virtuelle Tauchfahrt kann man in einem 11 Meter langem U-Boot unternehmen.
Sollten Sie auch Interesse an einer Stadtführung haben, so können Sie diese gern hier buchen.
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr
Eintrittspreis: Erwachsene 6 €, ermäßigt 3 €

Sonntag, 23. Januar 2011

Rosenkavalier in der Semperoper

Vor 100 Jahren am 26. Januar 1911 fand in der Semperoper unter Leitung des Generalmusikdirektors Edler Ernst von Schuch die Uraufführung der Oper „Rosenkavalier“ statt.
Diese Komödie für Musik in drei Aufzügen von Richard Strauß mit einem Libretto von Hugo von Hofmannsthal war ein so großer Erfolg, dass man zu den Aufführungen Sonderzüge zwischen Dresden und Berlin eingesetzte .
Anlässlich des 100. Jubiläums wird am Mittwoch, den 26. Januar 2011 in der Semperoper um 18,00 Uhr die Oper „Rosenkavalier“ in einer Inszenierung von Uwe-Eric Laufenberg aus dem Jahre 2000 aufgeführt. Bereits am Sonntag, den 23. Januar lädt die Oper vormittags zu einer zweistündigen Sonderfahrt mit der Straßenbahn durch Dresden ein. Auch Gäste in historischen Kostümen werden an der Rundfahrt teilnehmen. Die Fahrt kostet 10,00 € pro Person und ist limitiert.
Tagsüber finden in der Semperoper auch Führungen statt.