Freitag, 26. November 2010

Erste deutsche Dampflokomotive Saxonia im Dresdner Verkehrsmuseum

Am 8. April 1839 wurde die Eisenbahnstrecke Dresden - Leipzig eröffnet. Aus diesem Anlass konstruierte der Unternehmer Johann Andreas Schubert in der Maschinenbauanstalt in Übigau bei Dresden die erste funktionstüchtige deutsche Dampflokomotive. Schubert hatte sich dabei von der englischen Lokomotive COMET inspirieren lassen.
Die Engländer, die bis dato das Eisenbahnmonopol hatten, bestanden darauf, dass der Eröffnungszug von zwei englischen Lokomotiven befördert wird.
Daher kam die SAXONIA gar nicht zum Einsatz, sondern fuhr während der Jungfernfahrt nur hinterher. Bereits 18 Jahre später wurde sie ausgemustert und verschrottet.
1989, zum 150. Jahrestag der 1. deutschen Ferneisenbahn wurde im Reichsbahnausbesserungswerk Halle ein originalgetreuer Nachbau gefertigt.
Heute ist das DB Museum Nürnberg Eigentümer der Lokomotive. Die Lokomotive ist nach einer 2008 erfolgten Revision im Dampflockwerk Meiningen weiterhin betriebsfähig.
Im November 2010 kehrte sie für ein halbes Jahr in das Verkehrsmuseum Dresden zurück und soll in der Weihnachtszeit viele Eisenbahnfanherzen erfreuen.
Falls Sie noch mehr Informationen über Dresden möchten, dann schauen Sie auf die Webseite ulhig-dresden und kontaktieren uns.

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen