Mittwoch, 4. August 2010

Seit 1990 hat die Stadt Dresden über 5 Millionen Euro geerbt

Laut Stadtkämmerei wurde die Stadt Dresden 158- mal als Erbe eingesetzt und wurde mit über 5,3 Millionen € bedacht. Fast alle Erblasser hatten konkrete Verwendungszwecke vorgegeben: am häufigsten das städtische Tierheim, aber auch der Denkmalschutz oder soziale Projekte.
Oft kümmert sich die Stadt um den Hausstand der Verstorbenen, organisiert die gewünschte Beisetzung und zahlte den Pflichtteil an die Berechtigten aus. Wenn der Nachlass aus Sachwerten bestand, wurden diese in Zusammenarbeit mit den städtischen Museen gesichtet und bewertet. Danach wurden die Gegenstände verkauft, versteigert oder in den Museumsfundus aufgenommen.
Die Arztwitwe Dora Sprung hat in ihrem Testament 2005 die Stadt als alleinigen Erben eingesetzt. Das Geld sollte für kulturhistorische Denkmale ausgegeben werden. Von diesem Geld wurde das Denkmal des ersten sächsischen Königs Friedrich August I. auf dem Schlossplatz, Skulpturen im Blüherpark sowie demnächst der Neptunbrunnen in Friedrichstadt saniert.


Aus dem Nachlass des Tanzlehrers Carl de Leman von 1996 konnte das Afrikahaus im Dresdner Zoo aufgebaut werden.

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