Mittwoch, 27. Januar 2010

typisch sächsischer Sandstein

Wenn Touristen das erste Mal nach Dresden kommen, dann hört man oft den Satz: "Dresden ist wunderschön, aber es sieht so schmutzig aus!"
Das Baumaterial aus dem die Stadt errichtet wurde ist größtenteils Sandstein, denn in der Nähe befindet sich das Elbsandsteingebirge, wo das Baumaterial abgebaut wird. Der große Vorteil in der Vergangenheit war die Elbe, die sich mitten durch das Gebirge zieht und idealerweise als Transportmittel diente. So wurden in Meißen der Dom, in Torgau das Schloss und viele repräsentative Gebäude in Berlin aus unserem Sandstein errichtet. Sogar das Hamburger und Bremer Rathaus besteht teilweise aus sächsischem Sandstein und in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen das Schloss Fredericksburg. Es ist ein gutes hartes Baumaterial, nur legt sich mit der Zeit eine dunkle Patinierung wie ein Film auf die Oberfläche und macht den Sandstein so dunkel. Grund dafür sind ausgeschwemmte Eisenoxidverbindungen. Es ist also ein Alterungsprozess und so wie wir Menschen altern, altert eben auch der Sandstein. Technisch besteht keine Notwendigkeit zur Säuberung, höchstens ästhetisch.
Wenn Sie aber noch mehr über den Sandstein und andere Dinge in Dresden wissen wollen, so empfehle ich Ihnen einen ganz speziellen Stadtrundgang.

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