Sonntag, 17. Januar 2010

Neues Grünes Gewölbe

Ein Besuchermagnet im Neuen Grünen Gewölbe zu Dresden ist der Kirschkern. Den soll um 1589 der kaiserliche Rat Christoph von Loß zu Pillnitz dem damaligen Kurfüsten von Sachsen Christian I. geschenkt haben. Damals zählte man akribisch nach und kam darauf, dass ein unbekannter Künstler unter der Lupe 185 kleine Köpfe von geistlichen und weltlichen Ständen geschnitzt haben soll. Heute hat man mit moderner Technik noch mal nachgezählt und es sollen nur 113 Köpfe sein. Trotzdem, wenn man bedenkt, dass man im 16. Jahrhundert noch kein elektrisches Licht hatte und es auch nicht so gute Lupen gab, wie die, durch die man den Kirschkern heute bewundern kann.
Was muss der Meister für gute Augen und für ruhige Hände gehabt haben!

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