Freitag, 26. November 2010

Erste deutsche Dampflokomotive Saxonia im Dresdner Verkehrsmuseum

Am 8. April 1839 wurde die Eisenbahnstrecke Dresden - Leipzig eröffnet. Aus diesem Anlass konstruierte der Unternehmer Johann Andreas Schubert in der Maschinenbauanstalt in Übigau bei Dresden die erste funktionstüchtige deutsche Dampflokomotive. Schubert hatte sich dabei von der englischen Lokomotive COMET inspirieren lassen.
Die Engländer, die bis dato das Eisenbahnmonopol hatten, bestanden darauf, dass der Eröffnungszug von zwei englischen Lokomotiven befördert wird.
Daher kam die SAXONIA gar nicht zum Einsatz, sondern fuhr während der Jungfernfahrt nur hinterher. Bereits 18 Jahre später wurde sie ausgemustert und verschrottet.
1989, zum 150. Jahrestag der 1. deutschen Ferneisenbahn wurde im Reichsbahnausbesserungswerk Halle ein originalgetreuer Nachbau gefertigt.
Heute ist das DB Museum Nürnberg Eigentümer der Lokomotive. Die Lokomotive ist nach einer 2008 erfolgten Revision im Dampflockwerk Meiningen weiterhin betriebsfähig.
Im November 2010 kehrte sie für ein halbes Jahr in das Verkehrsmuseum Dresden zurück und soll in der Weihnachtszeit viele Eisenbahnfanherzen erfreuen.
Falls Sie noch mehr Informationen über Dresden möchten, dann schauen Sie auf die Webseite ulhig-dresden und kontaktieren uns.

Montag, 15. November 2010

Gebrauchsanweisung für Reisegruppen zur Nutzung der Museen im Dresdner Residenzschloss

Als Reisegruppe hat man im Dresdner Residenzschloss mehrere Möglichkeiten die verschiedensten Museen zu erleben.
Hier befindet sich das Neue und Historische Gewölbe, die Türckische Cammer, das Kupferstichkabinett, die Fürstengalerie und der Hausmannsturm.
Zwischen Historischem Grünen Gewölbe und Neuem Grünen Gewölbe gibt es nachstehende Unterschiede:
Von den etwa 4.000 Kunstwerken, die das Herrschergeschlecht der Wettiner im Laufe mehrerer Jahrhunderte gesammelt hat, sind etwa 3.000 Kunstwerke im Historischen Grünen Gewölbe (HGG) und 1.000 im Neuen Grünen Gewölbe (NGG) ausgestellt.
Im Erdgeschoss befindet sich das Historische Grüne Gewölbe, wo die Räumlichkeiten in der gleichen Art von August dem Starken restauriert wurden, wie dies damals unter der Herrschaft August dem Starken eingerichtet wurde: die Wände mit Spiegeln versehen und davor auf Rehfußtischchen und Konsolen Kunstwerke frei im Raum (ohne Vitrinen) ausgestellt. Man geht also beim Besuch des Historischen Grünen Gewölbe „in die Vitrine hinein“, sodass die Besucherzahl für jede Stunde begrenzt wurde. Die Eintrittskarten kann man im Internet vorbestellen oder man stellt sich am jeweiligen Tag früh um 10 Uhr an der Kasse im kleinen Schlosshof an, wo eine begrenzte Anzahl von Tageskassen verkauft werden.
In der 1. Etage befindet sich das Neue Grüne Gewölbe (NGG). Hier kann man die Highlights, die in modernen Vitrinen ausgestellt sind genauestes betrachten. Für dieses Museum braucht man keine limitierte Eintrittskarte mit einem Zeitfenster, es ist innerhalb der Öffnungszeiten jederzeit zugänglich. Hier kann man u.a. den Kirschkern mit den 185 Köpfen, den Hofstaat zu Delhi, das Goldene Kaffeezeug, eine Fregatte aus Elfenbein, den Grünen Diamanten und viele weitere Kunstwerke bewundern.
Um all die Kostbarkeiten näher erklärt zu bekommen und Interessantes und Wissenswertes über die Kunstschätze zu erfahren, bietet sich eine Führung an. Dazu meldet man sich vorher unter der Mailadresse besucherservice@skd.museum oder unter der Telefonnummer 0351-49142000 an, um einen konkreten Termin für eine Führung zu vereinbaren. Pro Gruppe werden maximal 25 Personen geführt. Der Preis für die Eintrittskarte pro Person ab Gruppenstärke 10 Personen beträgt 7,00 € und ist dann nur für 1 Museum gültig. Wenn man aber mehr Zeit zur Verfügung hat, so lohnt sich der Kauf einer Eintrittskarte für 9,00 €. Dazu kommt noch die Führungsgebühr von 60,00 € pro Gruppe bei einer einstündigen deutschsprachigen Führung, 90,00 € bei einer einstündigen Führung in der Fremdsprache.
Mit dieser Eintrittskarte ist auch der Besuch der Türckischen Cammer, des Kupferstichkabinetts, saisonale Sonderausstellungen und die Besteigung des Hausmannsturms möglich und gilt den gesamten Tag bis zur Schließzeit um 18,00 Uhr.
Beliebt ist auch eine 90-minütige Schlossführung, wo man die Geschichte des Schlosses, die Architektur erläutert bekommt, viele interessante Schlossgeschichten erfährt und dabei über die Englische Treppe zur Fürstengalerie gelangt, um dann die Hauptwerke des Neuen Grünen Gewölbes sowie der Türckischen Cammer erklärt zu bekommen.
Die Führungen finden dann zu den jeweils vorher festgesetzten Zeiten statt. Vor Beginn der Führungszeit sind noch Rucksäcke und Stockschirme abzugeben. Dazu kann man entweder die Schließfächer im Garderobenbereich nutzen, wobei man die Geldmünze bei Entnahme zurück erhält oder man gibt seine Sachen an der Garderobe persönlich ab. Im Dresdner Schloss bekommen die Besucher zur Führung einen Kopfhörer, der Guide ein Mikrofon, sodass die Führungen von Allen sehr gut zu verstehen sind und in hoher Qualität erfolgt.

Montag, 8. November 2010

Striezelmarkt 2010

Am 25. November öffnet um 16,00 Uhr auf dem Altmarkt zum 576. Male der Dresdner Striezelmarkt.
Von der Wilsdruffer Straße aus begrüßt der Markt seine Gäste durch einen großen begehbaren Schwibbogen mit 19 erzgebirgischen lebensgroßen Holzfiguren. Gleich dahinter steht die 15 Meter hohe Stufenpyramide, die ins Guinness Buch der Rekorde als größte Pyramide der Welt eingegangen ist. In unmittelbarer Nähe leuchtet im Kerzenschein der über 20 Meter hohe Weihnachtsbaum. Wie voriges Jahr werden neben den über 200 Buden von Handwerkern, die erzgebirgische Volkskunst oder Herrnhuter Sterne herstellen oder Bäckern, die Original Dresdner Christstollen oder Lebkuchen aus der Pfefferkuchenstadt Pulsnitz anbieten auch die Schauwerkstatt, die Kindererlebniswelt, die Geschichtenbühne und das Riesenrad zu finden sein. Neu gestaltet ist das Haus der Weihnachtsbäckerei, das Märchenhaus und das Knusperhaus und die Kinder nehmen erstmalig ein großes Etagenkarussell in Besitz.
Auch die Bühne bekommt ihren alten Platz zurück, die einer weihnachtlichen Stube ähnlich gestaltet wurde. Durch die mittige Lage ist sie gut einsehbar und bietet vielen interessierten kleinen und großen Zuschauern Platz. Dort öffnet der Weihnachtsmann jeden Nachmittag am Riesenkalender für die Kinder ein Fenster um die Wartezeit bis zum Heilig Abend zu verkürzen.
Neu sind auch die Zugänge als kleine Gassen gestaltet, sodass man alle Marktstände gut erreichen kann. Alle Wege sind behindertengerecht angelegt.
Das Licht auf dem Weihnachtsmarkt besteht aus einer energiesparenden LED- Lichterkette.
Der Markt ist täglich von 10 Uhr bis 21 Uhr geöffnet, also 1 Stunde länger als im Vorjahr. Im Areal des Weihnachtsmarktes sind an 4 verschiedenen Stellen Orientierungstafeln angebracht und an den Eingängen liegen Faltblätter mit den wichtigen Informationen aus.
Die Sächsische Zeitung gibt eine Striezelmarktzeitung mit großem Lageplan heraus.
Sollten Sie neben dem Besuch des Striezelmarktes noch Interesse an einer Stadtführung durch die historische Altstadt Dresden haben, dann können Sie diese gern hier buchen.

Dienstag, 2. November 2010

Gebrauchsanweisung zur Nutzung der Museen der staatlichen Kunstsammlungen für Schulklassen

Aus meiner Tätigkeit als Guide für die Museen der staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist mir aufgefallen, dass es vielen Touristen Schwierigkeiten macht sich in den Museen zu orientieren und es kommt so oft zu Missverständnissen.
Zu den staatlichen Kunstsammlungen gehören unter anderem nachstehende Museen: die Gemäldegalerie Alte Meister im Dresdner Zwinger, das Neue und Historische Gewölbe, die Türckische Cammer und die Fürstengalerie im Dresdner Residenzschloss.
Schulklassen, die im Rahmen ihrer Schulausbildung die Museen besuchen wollen und dabei eine fundierte und wissenswerte Führung wünschen, müssen sich vorher unter der Mailadresse besucherservice@skd.museum oder unter der Telefonnummer 0351-49142000 anmelden, um einen konkreten Termin für eine Führung zu vereinbaren. Pro Gruppe werden maximal 25 Personen geführt. Schüler unter 15 Jahren haben freien Eintritt, ab dem 16. Lebensjahr bezahlen sie dann 1,00 € pro Person. Auf jeweils 10 Schüler hat auch je 1 Lehrer freien Eintritt, ansonsten bezahlen Lehrer auch nur 1,00 €. Dazu kommt noch die Führungsgebühr von 25,00 € pro Gruppe bei einer deutschsprachigen Führung, 45,00 € bei einer Führung in der Fremdsprache.
Am Tag des Besuches sollten sie eine Aufstellung aller teilnehmenden Schüler mit Angabe des Geburtsdatums mitbringen, natürlich von der Schule mit Stempel bestätigt, der dann am Infothresen vorzulegen ist.
Die Führungen finden zu den jeweils vorher festesetzten Zeiten statt, also bitte pünktlich erscheinen. Vor Beginn der Führungszeit sollte man noch Rucksäcke und Garderobe abgeben. Dazu kann man entweder die Schließfächer im Garderobenbereich nutzen, wobei die Geldmünze zum Schluss wieder ausgeworfen wird oder man gibt seine Sachen an der Garderobe ab. Im Dresdner Schloss bekommen die Besucher zur Führung einen Kopfhörer, der Guide ein Mikrofon, sodass die Führungen von Allen sehr gut zu verstehen sind und in hoher Qualität erfolgen können.
Weiterhin kann man Führungen zu verschiedenen Themen buchen, in der Gemäldegalerie zum Beispiel italienische Malerei der Renaissance, biblische Motive, Motive aus der griechischen Mythologie und vieles mehr buchen.
Ausgenommen ist das Historische Grüne Gewölbe, wo keine Führungen stattfinden. Dort werden stündlich nur 100 Gäste eingelassen.

12. Tschechisch-Deutsche Kulturtage

29.10.2010 bis 14.11.2010
90 Veranstaltungen an 18 Veranstaltungsorten in 63 Spielstätten

8.11.2010 bis 12.11.2010 Tschechische Wochen in den Mensen des Studentenwerkes Dresden, Dresden – Mensa Reichenbachstraße
8.11., 16:30 „Mír dalekému i blízkému“, Děčín – Synagoga
8.11., 19:30 „Mír dalekému i blízkému Ústí nad Labem – Severočeská vědecká knihovna
9.11., 9:00 bis 12:30 Stiftungen als Motor von Zivilgesellschaften?“, Dresden – Brücke/Most-Stiftung
9.11., 19:00 Lesung: Emma Braslavsky und Tomáš Svoboda“, Dresden – Brücke/Most-Stiftung
9.11., 19:30 Mehrsprachigkeit als Chance: „Sprache, Kultur, Identität“, Dresden – Dreikönigskirche Haus der Kirche
9.11. – 6.11.2011 Ausstellung: Faszination Krummau“, Vernissage: 9.11., 19:00, Dresden – Kulturrathaus
10.11., 20:00 Filmreihe Kino Aussig: "Gerdas Schweigen“ Ústí nad Labem – Experimentální prostor MUMIE
10.11., 18:00 Lesung: Emma Braslavsky , Liberec – Krajská vědecká knihovna
11.11., 19:00 Exkurs Nordböhmen: Martin Fibiger, Dresden – Erich Kästner Museum (Villa Augustin)
11.11., 19:00 Ensemble Inégal Müglitztal – Schloss Weesenstein
11.11., 20:00 Konzert: For Free Hands“ , Ústí nad Labem - Národní Dům
11.11., 18:30Lesung Emma Braslavsky ", Ústí nad Labem - Severočeská vědecká knihovna
11.11., 19:00 Vortrag "Spejbl & Hurvínek - Der Puppenspieler Josef Skupa als Häftling in Dresden", Dresden – Veranstaltungsraum der Gedenkstätte Münchner Platz
12.11., 21:00 Tom Kay & The Young Freaks (USA/CZ) " Dresden - TirNaNog
12.11., 19:00 Premiere: "Die Liebe und die Geschützkugeln", Dresden – Yenidze
12.11., 10:00 Puppentheater Ensemble Bořivoj: „Wie man eine Prinzessin sucht““, Schloss Klippenstein
12.11., 9:00 5. Bohemicum Dresdense" Dresden – Technische Universität, Hörsaalzentrum, E05
12.11., 19:30 "Akkordeonrezital" von Jana Bezpalcová" Dresden – Putjatinhaus
13.11., 20:00 Petra Börnerová band , Dresden – Gewölbekeller Kurländer Palais
13.11., 19:00 Die Liebe und die Geschützkugeln, Dresden – Yenidze
13.11., 14:00 Tschechischsprachige Führung durch die Gläserne Manufaktur, Dresden – Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden
14.11., 16:00 Puppentheater Třemošná: "Rübezahl", Dresden – Stadtteilhaus Theater Wanne
14.11., 17:00 Transitus Irregularis: “Barock meets Jazz", Radeberg – Schloss Klippenstein
14.11., 18:00 Tschechisch-Deutscher Gottesdienst", Dresden - Kathedrale Ss. Trinitatis (Hofkirche)
14.11., 19:30Klavierkonzert: Duo Ardašev", Dresden – Piano-Salon, Festsaal Coselpalais
14.11., 22:00 Literatur: „The fire between us…", Dresden – Mondfisch
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.tschechische-kulturtage.de

Dresdner Weihnachtsmärkte 2010

Die Weihnachtsmeile zieht sich vom Weihnachtsmarkt auf der Prager Straße bis zur anderen Elbseite zum Weihnachtsmarkt auf der Hauptstraße und dem Neustädter Advent hin.

576. Dresdner Striezelmarkt auf dem Altmarkt
25.11.-24.12.2010
täglich von 10 bis 21 Uhr
weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide und begehbarer Schwibbogen
Kindererlebniswelt mit Pflaumentoffelhaus, Backstube, Puppentheater, Kinderkarrusel, Kindereisenbahn und Kinderbetreuung im Wichtelhaus
Tägliches Bühnenprogramm und besondere Höhepunkte am Wochenende:
27.-28.11.2010 Pflaumentoffel- und Pfefferkuchenfest
4.-5.12.2010 Dresdner Stollenfest (Festumzug mit Riesenstollen)
11.-12.12.2010 Pyramiden – und Schwibbogenfest (Gesangswettbewerb)
18.-19.12.2010 Dresdner Christbaumschmücken
erzgebirgische Volkskunst, Lebkuchen aus der Pfefferkuchenstadt Pulsnitz, Herrnhuter Sterne
Glühweine, Original Dresdner Christstollen
Kreuzkirche: Weihnachtsliedersingen, Weihnachtsoratorium, in 1. und 2. Adventswoche jeweils Montag bis Freitag ab 17,00 Uhr Striezelmarktmusik

Weihnachtsmarkt Prager Straße
25.11.-24.12.2010
täglich 10 - 21 Uhr

Advent auf dem Neumarkt- der Weihnachtsmarkt anno 1900
27.11.-19.12.2010
täglich 11-22 Uhr
traditionelle, handgefertigte Erzeugnisse von kostümierten Handwerkern, Künstlern und Händlern: Buchdrucker, Holzschnitzer, Schriftenmaler, Hutmacher, Täschner, Goldschmied, Chocolatier, Bonbonier

Traditioneller Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche
Münzgasse
26.11.-24.12.2010
So-Do 10-21 Uhr
Frei, Sa 10-23 Uhr
Stimmungsvolles Flair

Weihnachtsmarkt für Feinschmecker
Innenhof des Kurländer Palais, Tzschirnerplatz
24.11.-23.12.2010
Täglich 17-23 Uhr
Frei, Sa bis 1 Uhr
Gaumenfreude an 10 Marktständen: Weine, Stollen, Fischspezialitäten

Romantischer Weihnachtsmarkt am Schloss
Piazzo
25.11.-24.12.2010
So-Do 11-20 Uhr
Frei, Sa 11-21 Uhr

Stallhöfisches Adventsspektakel
Stallhof am Dresdner Schloss
25.11.-24.12.2010
täglich 11 bis 22 Uhr

Weihnachtsmarkt Hauptstraße
26.11.-19.12.2010
täglich 11 bis 20 Uhr

Neustädter Advent
Barockviertel Königstraße, Hauptstraße und Äußere Neustadt
26.11.-18.12.2010
Konzerte in der Dreikönigskirche

Elbhangfest Weihnachtsmarkt
Dresden Loschwitz
4.-19.12.2010
Mo - Do 13-20 Uhr
Frei 13-21 Uhr
Sa 11-21 Uhr
So 11-20 Uhr
Liebevoll dekorierte Verkaufstände mit Kunsthandwerk, Keramik, Zinn-, Glas- und Korbwaren.

Christmas Gospel in der Dreikönigskirche
Dresden, Hauptstraße 23, Kirchraum der Dreikönigskirche
Freitag, den 17.12.2010, 20.00 Uhr
Christmas Gospel mit „The Ethel Caffie-Austin Gospel Singers“ (USA)
Sollten sie noch mehr von Dresden kennenlernen wollen, dann bietet sich eine Stadtführung durch Dresden, verbunden mit dem Besuch eines Weihnachtsmarktes an. Kontaktieren Sie uns unter nachstehender Adresse:www.uhlig-dresden.de

Mittwoch, 4. August 2010

9.BluesBoogieNight der Kig am 30.10.2010

Veranstaltung: 9.BluesBoogieNight mit Jo Bohnsack und Jens Wimmers Boogie Trio
Ort: Gare de la Lune, 01326Dresden, Pillnitzer Landstr. 148
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr

Die nun schon Tradition gewordene „BluesBoogieNight“ der Kig Dresden e.V. geht in diesem Jahr in die 9. Runde. Was nach der Flut 2002 mit einer Benefiz-Veranstaltung im Ballsaal des Altwachwitzer Restaurants „Gare de la Lune“ begann, hat sich zu einem beliebten Spezial des Blues und BoogieWoogie entwickelt, wo sich bereits viele regionale und deutschlandweit bekannte Pianisten und Musiker vorgestellt haben.
In diesem Jahr ist es nun am Sonnabend, den 30.10.2010 so weit, dass uns das „Jens Wimmers Boogie Trio“ in die wilde NightClubSzene der 20er und 30er Jahre von Chicago, New Orleans und New York entführt. Neben dem Forchheimer Pianisten Jens Wimmers gehören Alexander Spengler am Bass und Sven Endler am Schlagzeug zum Trio, welches in Dresden und Pirna bereits durch Auftritte bekannt wurde. Ein weiterer Höhepunkt des Abends kommt von der Insel Sylt zu uns, der Solopianist Jo Bohnsack, der 2006 zu „Jazz im Boxring“ im Ammonhof uns mit seiner tollen Show verwöhnte. Zur diesjährigen BluesBoogieNight können wir ihn nun wieder mit seinem Piano-Blues und BoogieWoogie erleben.

Die „Rivertown Dixies“ jazzen zum Hoffest bei Kandler’s Hotel am 28.08.2010

Die Jazzband der Musikschule Flöha, die „Rivertown Dixies“ haben in diesem Jahr ihren Einstand bei der Kig zum Dixieland Festival gegeben. Mit ihrer flotten und erfrischenden Spielweise hat die Band dem Publikum viel Freude gemacht und so manchen Fan gewonnen.
Nun gibt es am 28.08.2010 von 15 bis 19 Uhr zum Hoffest von Kandler´s Hotel & Restaurent auf der Kesselsdorfer Straße in Dresden ein Wiedersehen und Wiederhören. Der Eintritt ist frei, die Jugend musiziert und flotte Jazzmusik garantiert.

Seit 1990 hat die Stadt Dresden über 5 Millionen Euro geerbt

Laut Stadtkämmerei wurde die Stadt Dresden 158- mal als Erbe eingesetzt und wurde mit über 5,3 Millionen € bedacht. Fast alle Erblasser hatten konkrete Verwendungszwecke vorgegeben: am häufigsten das städtische Tierheim, aber auch der Denkmalschutz oder soziale Projekte.
Oft kümmert sich die Stadt um den Hausstand der Verstorbenen, organisiert die gewünschte Beisetzung und zahlte den Pflichtteil an die Berechtigten aus. Wenn der Nachlass aus Sachwerten bestand, wurden diese in Zusammenarbeit mit den städtischen Museen gesichtet und bewertet. Danach wurden die Gegenstände verkauft, versteigert oder in den Museumsfundus aufgenommen.
Die Arztwitwe Dora Sprung hat in ihrem Testament 2005 die Stadt als alleinigen Erben eingesetzt. Das Geld sollte für kulturhistorische Denkmale ausgegeben werden. Von diesem Geld wurde das Denkmal des ersten sächsischen Königs Friedrich August I. auf dem Schlossplatz, Skulpturen im Blüherpark sowie demnächst der Neptunbrunnen in Friedrichstadt saniert.


Aus dem Nachlass des Tanzlehrers Carl de Leman von 1996 konnte das Afrikahaus im Dresdner Zoo aufgebaut werden.

Samstag, 31. Juli 2010

Historisches oder neues Grünes Gewölbe?

Vielen Touristen ist der Unterschied zwischen dem Historischen und Neuem Grünen Gewölbe unklar. Meist sind sie der Meinung, im Neuen Grünen Gewölbe (NGG) moderne Kunst zu sehen.
Der Name bezieht sich aber nur auf die Ausgestaltung der Räume. Von den etwa 4.000 Pretiosen, die das Herrschergeschlecht der Wettiner im Laufe mehrerer Jahrhunderte gesammelt hatte, befinden sich etwa 3.000 Kunstwerke im Historischen Grünen Gewölbe (HGG) und die restlichen 1.000 im Neuen Grünen Gewölbe (NGG). Bis zum 2. Weltkrieg waren alle diese Kunstwerke im Erdgeschoss des Dresdner Schlosses ausgestellt. Während des Krieges brauchte man sie in Sicherheit und so überstanden sie unbeschadet die Kriegswirren, wurden jedoch danach in die damalige Sowjetunion abtransportiert. In den 50- er Jahren gab man sie der damaligen DDR zurück, nur war die historische Innenstadt von Dresden stark zerstört und man hatte keine Möglichkeit alle Kunstwerke auszustellen. Ein Teil der Kunstwerke wurde im Albertinum am Ende der Brühlschen Terrasse ausgestellt, der größere Teil kam vorerst in das Kunstdepot.
Mit dem Wiederaufbau des Schlosses sind nun seit 2006 alle Kunstwerke im Dresdner Schloss vereint, aber diesmal in 2 verschiedene Etagen ausgestellt.
Im Erdgeschoss befindet sich das Historische Grüne Gewölbe, wo die Räumlichkeiten so restauriert wurden, wie dies damals unter August dem Starken repräsentiert wurde: die Wände mit Spiegeln versehen und auf Rehfußtischchen und Konsolen werden die Kunstwerke davor frei im Raum ohne Vitrinen ausgestellt. Man geht also „in die Vitrine hinein“ und so ist die Besucherzahl pro Stunde begrenzt, sodass man sich die Eintrittskarte im Internet vorbestellen muss bzw. früh um 10 Uhr an der Kasse im Schloss eine begrenzte Anzahl von Tageskassen kaufen kann.
In der 1. Etage im Neuen Grünen Gewölbe (NGG) sind die 1.000 Highlights in modernen Vitrinen ausgestellt und man kann die Kunstwerke genaustens betrachten. Für dieses Museum braucht man keine limitierte Zeitkarte, es ist innerhalb der Öffnungszeiten jederzeit mit einer gültigen Eintrittskarte zugänglich. Hier kann der Gast u.a. den Kirschkern mit den 185 Köpfen betrachten, den Hofstaat zu Delhi, das Goldene Kaffeezeug, eine Fregatte aus Elfenbein, den Grünen Diamanten und viele weitere Kunstwerke.
Wenn Sie Interesse an einer Führung durch das NGG haben, so können Sie hier buchen.

Dienstag, 27. Juli 2010

Hotelkapazität in Dresden

In Dresden gibt es gegenwärtig 107 Hotels mit einer Bettenkapazität von 17.342 Betten. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer lag 2009 kaum über 50%, wobei 70% Auslastung optimal wären. Somit zählt Dresden zu den deutschen Großstädten mit den günstigsten Hotelzimmern.
Weitere neue Hotels werden demnächst eröffnen: am Altmarkt das NH Hotel, in der Nähe des Palaisplatzes ein Motel, am Dr. Külz-Ring ein Holiday Inn Express und in der Altmarkt Galerie ein Etap Hotel. An der Schlosstrasse wird das Swissôtel errichtet und für den Postplatz ist ein weiteres Hotel in Planung.
Laut Herrn Hans J. Kauschke, Direktor des Steigenberger Hotel de Saxe hat Dresden damit mehr als 1.500 zusätzliche Hotelbetten zur Verfügung. Weitere acht Baugenehmigungen für Hotels wurden vergeben. Unklar ist aber, ob die Investoren weiter an ihren Bauplänen festhalten.
Sollten sie sich für einen Besuch der Stadt Dresden entscheiden, so können Sie hier eine Stadtführung durch die historische Innenstadt buchen.

Freitag, 23. Juli 2010

3. Barockfest 2010

Von Freitag, den 23.07. bis zum Sonntag, den 25.07.2010 findet rechtselbig zwischen der Augustusbrücke und der Marienbrücke in Höhe des Japanischen Palais das 3. Barockfest statt. Nachstehende Höhepunkte sollte man sich nicht entgehen lassen:
- barocker Markt zum Thema 18. Jahrhundert zwischen Adel, Kaufleuten, Künstlern, Handwerkern, Händlern und Bürgertum.

Samstag, den 24.07.2010
11:00 - 12:00 Uhr Höfisches Flanieren im Garten des Japanischen Palais
15:00 - 16:30 Uhr Militär-historisches Manöver am Elbufer (Neustadt, Höhe Augustusgarten)
17:00 - 18:00 Uhr Historischer Umzug mit allen Teilnehmern
19:00 Uhr Empfang mit Vorstellung aller Teilnehmer bei Hofe. Alleinstehende Damen werden durch einem Höfling begleitet und ebenfalls dem König vorgestellt.
22,30 Uhr Fackel Defilee

Sonntag, den 25.07.2010
09:30 Uhr Abschlussappell
10:00 - 14:00 Uhr Barock-historischer Markt
ab 11:00 Uhr höfisches Flanieren der erlauchten Gesellschaft, jeder für sich oder in Gruppen, nicht organisiert, höfisches Treiben am Pagodenzelt

Blaues Wunder

Ab dem 26. Juli bis zum 1. Oktober 2010 wird das Blaue Wunder an verschiedenen Stellen gestrichen, aber nicht mit neuer Farbe, sondern mit einem Korrosionsschutz. Dabei werden nur örtliche Schäden behoben, die im Ergebnis der letzten Brückenhauptprüfung als dringend eingestuft worden sind. Die Kosten belaufen sich auf etwa 177.000 €. Der Fahrzeugverkehr soll davon unberührt bleiben.
Die Brücke wurde von 1891 bis 1893 nach Plänen der Ingenieure Claus Köpke und Manfred Krüger als König- Albert Brücke erbaut. Die pfeilerlose Hängebrücke hat eine Gesamtlänge von 286 m. Dafür wurden etwa 3.200 Tonnen Stahl aus der Königin Marie Hütte aus Zwickau geliefert und mit über 200.000 Nieten im Fachwerkstil zusammen genietet. Die heutige Loschwitzer Brücke, im Volksmund „Blaues Wunder“ genannt, steht heute unter Denkmalschutz.

Elbwiesen werden abgebaggert

Bis Juli 2010 wurden die rechtselbigen Wiesen auf Höhe des Japanischen Palais abgebaggert. Grund dafür war die über viele Jahrzehnte dauernde Ablagerung von Flusssedimenten bei Hochwassern. Dadurch hat sich der Abflussquerschnitt der Elbe bei Hochwasser vermindert. Um die Abflussbedingungen zu verbessern wurden nun 21.000 m³ Flutsedimente entsorgt. Im Anschluss an die Erdarbeiten werden bis Ende September 2010 wiesentypische Pflanzen ausgesät, wie z.B. Glatthafer, Wiesenknaulgras, Straußgras, Wiesenrispengras oder Wiesenschwingel.

Montag, 19. Juli 2010

Einwohnerzahl

Laut statistischem Jahrbuch hat Dresden per 31.12.2009 eine Einwohnerzahl von 517.052. So viele Einwohner hatte Dresden seit der Wiedervereinigung nicht mehr! Verantwortlich dafür ist ein Geburtenzuwachs (5.610 Geburten) sowie ein sog. positiver Wanderungssaldo. Dies ist die Differenz zwischen den Zuzügen und den Fortzügen, die in den vergangenen Jahren zu Gunsten der Stadt mit einem Plus von 4.226 zu Buche steht. Somit stieg die Einwohnerzahl innerhalb eines Jahres um 4.818 Personen.

Samstag, 17. Juli 2010

Dresdner Filmnächte

Seit 20 Jahren finden am Elbufer vor der wunderschönen Altstadtkulisse die Dresdner Filmnächte statt. Dieses Jahr werden 63 Filme vorgeführt, darunter eine Premiere sowie eine Weltpremiere. Weiterhin werden 9 Konzerte und 4 Partys stattfinden.
Die Karte für Filmvorstellungen kostet 7 €, montags am DREWAG Kinotag nur 6 €, für Partys jedoch 10 €.
Neu dieses Jahr ist die sog. Filmnächte Wohnzimmer Aktion. Dann kann man sich auf bequemen Polstern gemütlich niederlassen und sich wie zu Hause fühlen. Die Bewerbung erfolgt per Internet und wird dann per Zufallsgenerator ausgesucht, wenn man vorher eine Filmfrage richtig beantwortet hat. Dazu bekommen die Gewinner noch freien Eintritt und einen Begrüßungsdrink.
Enden werden die Filmnächte am 12. September 2010.
www.filmnaechte.de

Dienstag, 13. Juli 2010

Der frühe Vermeer

Die Sonderaustellung findet in der Gemäldegalerie Alte Meister vom September bis November 2010 statt.
Die Gemäldegalerie Alte Meister besitzt 2 Werken des holländischen Meisters Jan Vermeer, aus seinen Anfangszeit und seiner Blütezeit. Diese werden mit Leihgaben erweitert. In Zusammenarbeit mit der TU Dresden erarbeitet man ein spannendes Ausstellungskonzept, die uns Einblicke in die Entstehung von Vermeers Bildwelten vermitteln werden.

Triumph der blauen Schwerter

Meißner Porzellan für Adel und Bürgertum
Die Sonderaustellung findet im Japanischen Palais vom 08.05. bis zum 29.08.2010 statt.
August der Starke gründete 1710 in Meißen die erste europäische Porzellanmanufaktur. Aus Anlass des 300 jährigen Jubiläums wird die Entwicklung und Verbreitung des Meißner Porzellans dargestellt und dazu noch an einem historischen Ort, dem Japanischen Palais. Hier ließ August der Starke als sein "Porzellanschloss" erbauen.

Zukunft seit 1560

Im Dresdner Residenzschloss findet vom 18.April bis zum 07.November 2010 die Ausstellung Zukunft seit 1560 statt.
Sie widmet sich der Gründung der Kunstkammer 1560 und ihrer wechselvollen Geschichte des Sammels von Kunstgegenständen und der verschiedenen Kunstsammlungen in Dresden von den Kurfürsten und Königen bis zur Gegenwart.

Samstag, 3. Juli 2010

Sächsische Dampfschifffahrt in Dresden

Auf der Elbe verkehren in Dresden 9 historische Schaufelraddampfer, die zwischen 81 und 131 Jahre alt sind, dazu 2 moderne Salonschiffe, benannt nach August dem Starken und seiner Mätresse Gräfin Cosel sowie 2 kleine Motorschiffe.
Angeboten werden durch das Unternehmen 2 Rundfahrten zu Wasser: die Stadtrundfahrt sowie die Brückentour.
Bei der 1,5 stündigen Stadtrundfahrt fahren Sie vom Zentrum der Stadt in Richtung Süden, vorbei an der Baustelle der Waldschlösschenbrücke, den 3 Elbschlössern, durch das Blaue Wunder zum ehemaligen Elbdorf Loschwitz. Dort wendet das Schiff und bringt Sie zurück zum Stadtzentrum. Auf der Strecke können Sie die wunderschönen Villen von Blasewitz und dem Nobelviertel, dem Weißen Hirsch bewundern. Auf der Rückfahrt können Sie den weltberühmten Canaletto Blick auf das historische Stadtzentrum mit der Frauenkirche erleben.
Als 2. Variante können Sie eine 3 stündige Brückentour buchen. Auch bei dieser Tour starten Sie im Zentrum Dresden am Terrassenufer und fahren dann ohne Zwischenstopp elbaufwärts unter 5 Elbrücken hindurch, vorbei an den 3 Elbschlössern, passieren das Blaue Wunder, die Villenviertel Blasewitz und Loschwitz sowie das Schloss Pillnitz. Auch hierbei haben Sie die Möglichkeit den weltberühmten Canaletto Blick auf das historische Stadtzentrum mit der Frauenkirche zu genießen.
Sollten Sie noch Lust haben Dresden zu Fuß zu erkunden, dann buchen Sie einfach einen lizenzierten Gästeführer, der Ihnen viele Details der Stadt- und Baugeschichte näher bringt.

Stadtrundfahrten für Kinder mit dem „Lottchen“

Seit 1991 fährt die Kinderstraßenbahn „Lottchen“ durch Dresden. Bis 2010 fuhren die Gäste im sog. Gotha- Wagen aus den 60-er Jahren, ab Juli diesen Jahres ist das Lottchen in die Haut eines ausrangierten Tatra Wagens aus dem Jahr 1975 geschlüpft. Für ihre neue Aufgabe wurde sie für 30.000 € umgebaut; die mittlere Tür wurde entfernt, sodass nun 38 Fahrgäste im Lottchen Platz finden.
Gern wird sie für Kindergeburtstage oder Schuleinführungen gebucht. Eine Fahrt mit ihr kostet pro Kind 1,50 €.
Sollten Sie aber noch mehr von Dresden kennenlernen wollen, so bietet sich ein geführter Stadtrundgang mit einem lizenzierten Gästeführer an.

Montag, 21. Juni 2010

20. Elbhangfest in Dresden vom 25. - 27. Juni 2010

Hervorgegangen ist das Elbhangfest 1990/91 aus diversen Benefizveranstaltungen für die die Loschwitzer Kirche sowie die Pillnitzer Weinbergkirche.
Jedes Jahr am letzten Juni-Wochenende findet zwischen Loschwitz und Pillnitz auf einer Strecke von zirka 7 km entlang des Elbhanges in 5 Ortschaften ein großes Fest statt.Ein großer Festumzug eröffnet das Festwochenende. Gefeiert wird auf Dorfplätzen, in Parks und Villen, am Elbufer und an den Hängen. Im Angebot sind an die 200 verschiedene Veranstaltungen.
Neben Konzerten, Theater- und Tanzveranstaltungen, Lesungen, speziellen Angeboten für Kinder bietet das Elbhangfest auch Märkte für das örtliche Handwerk und diverse gastronomische Angebote.
Das nähere Programm finden Sie unter http://www.elbhangfest.de/05_programm/Elbhangfest2010_Highlights.pdf
Sollten Sie noch Lust auf eine Stadtführung haben, dann führe ich Sie gern durch Dresden.

Samstag, 12. Juni 2010

Bunte Republik Neustadt

Seit 20 Jahren findet in Dresden Neustadt die bunte Republik Neustadt als Straßenfest statt. Drei Tage lang wird im Juni friedlich miteinander gefeiert. Der Name wurde vom Udo Lindenberg Lied „Bunte Republik Deutschland“ übernommen, welches er kurz nach der Wende im Großen Garten sang. Danach wurde die provisorische Bunte Republik Neustadt ausgerufen, für ein Wochenende eigenes Geld mit Hammer, Sichel und Mickey Maus gedruckt. Sie hat sich dann im Laufe der Jahre von einer politischen Republik gegen Spekulation, Mietwucher, und Vertreibung der Bewohner zum Nachbarschafs-, Kunst- & Kulturfest entwickelt. Dieses Jahr findet das Fest in der äußeren Dresdner Neustadt traditionsgemäß das dritte Juniwochenende statt.
Sollten Sie trotzdem noch Zeit und Lust auf Stadtteilgeschichte haben, so empfehle ich Ihnen einen geführten Rundgang durch die Neustadt.

Public Viewing zur Fußball- Weltmeisterschaft am Königsufer

Auf dem Filmnächtegelände am Königsufer in Dresden wird ab Freitag die Fußball Weltmeisterschaft live übertragen. Dies soll die größte Public Viewing der Stadt sein. Nach der Weltmeisterschaft werden dann auf dem Gelände die Dresdner Filmnächte stattfinden.
Die Filmleinwand dient jetzt erst mal als Bühnendach, denn für die Live Übertragungen wird eine LED Leinwand installiert. Am Sonntag startet das erste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft, Beginn ist 20,30 Uhr.
Sollten Sie außer Fußball noch die Stadt besichtigen wollen, so bietet sich ein Stadtrundgang durch die historische Innenstadt von Dresden an.

Montag, 7. Juni 2010

Museumsnacht in Dresden am 10. Juli 2010 ab 18,00 Uhr

Seit 1998 ist es in Dresden Tradition, dass einmal im Jahr mehrere Museen von 18,00 Uhr bis um 1,00 Uhr in der Früh zur sog. Museumsnacht geöffnet sind.
Die Museumsnacht findet diesjährig nun schon zum 12. Mal statt und ist inzwischen zu einem Highlight für viele Dresdner und deren Gäste geworden. Man sollte sich also für dieses Jahr den 10. Juli vormerken und sich schon Gedanken machen, welches der etwa 40 Museen man besuchen möchte. Mit dem Erwerb einer Eintrittskarte kann man an diesem Abend die öffentlichen Verkehrsmittel gratis benutzen und hat dann die Qual der Wahl.
Empfehlenswert sind außer den staatlichen Kunstsammlungen mit ihren Museen wie die Gemäldegalerie Alte Meister und Neue Meister, das Grüne Gewölbe und die Türckische Cammer der Große Garten mit dem Botanischen Garten, der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen, dem Hygienemuseum, welches man mit einer Fahrt mit der Parkeisenbahn durch den Großen Garten verbinden kann. Interessant für Dresden Fans ist auch das Panometer, wo man sich in die Zeit von 1756 zurückversetzen lassen kann und ins Staunen kommt, wie klein damals die Stadt war.
Alle Informationen zu der Museumsnacht kann man demnächst auf der offiziellen Seite der Stadt Dresden nachlesen. http://www.dresden.de/museumsnacht
Wenn Sie gleichzeitig Interesse haben mehr über die historische Innenstadt, deren Entstehung, Zerstörung im 2. Weltkrieg und Wiederaufbau zu erfahren, dann würde ich Sie gern durch meine Heimatstadt Dresden führen.

Das neue Albertinum, Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart

Nach der Jahrhundertflut 2002 wurde das Haus grundlegend saniert und durch die Berliner Büro Staab Architekten umgebaut und erweitert. Nach des verheerenden Jahrhunderthochwassers entlang der Elbe versteigerten in einer Benefizaktion mehr als 40 Künstler ihre Werke und der Erlös von 3,4 Millionen Euro bildete den Grundstock für den Umbau des ehrwürdigen Hauses von 1559 zu einem einmaligen hochwassersicheren Museumsgebäude mit Kunstdepot und Restaurierungswerkstätten.
Am 20. Juni 2010 eröffnet nun im Albertinum das Haus der Moderne: die Gemäldegalerie Neue Meister und die Skulpturensammlung. Durch die vierfach größere Ausstellungsfläche werden Werke von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter sowie Skulpturen von Rodin bis ins 21. Jahrhundert gezeigt, wobei es auf ein Zusammenspiel zwischen Malerei und Skulptur, Romantik und Moderne ausgerichtet ist.
Das Museum befindet sich auf der Brühlschen Terrasse und ist täglich von 10,00 Uhr bis 18,00 Uhr geöffnet . Der Eintritt kostet 8,00 € pro Person, ermäßigt 6,00 €. Der Audioguide ist im Preis inbegriffen. Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
Wenn Sie gleichzeitig Interesse haben mehr über die historische Innenstadt, deren Entstehung, Zerstörung im 2. Weltkrieg und Wiederaufbau zu erfahren, dann würde ich Sie gern durch meine Heimatstadt Dresden führen.

Freitag, 4. Juni 2010

Nacht der Kirchen in Dresden

Katholische Kathedrale Ss. Trinitatis
Schlossplatz,01067 Dresden
Am Samstag, den 5. Juni 2010 findet um 19,00 Uhr auf dem Theaterplatz eine Open Air Veranstaltung statt. Gleichzeitig werden im Rahmen der Aktion Nacht der Kirchen in Dresden verschiedene kulturelle Veranstaltungen in den Dresdner Kirchen durchgeführt.
Um 18,00 Uhr beginnt in der Hofkirche (Katholische Kathedrale Ss. Trinitatis) die Hl. Messe mit Jubelpaaren aus dem Bistum Dresden-Meißen. Ab 20 Uhr werden Geschichten zur Katholischen Hofkirche vorgetragen kombiniert mit Musik auf der Silbermannorgel. Offen zur Besichtigung sind auch die Grufträume, die Sakristei und die Emporen.
Durch die zeitgleiche Durchführung der Live Übertragung aus der Oper und der Kirchennacht kann es aber zu akustischen Beeinträchtigungen kommen, sodass das vorgesehene musikalische Programm in der Hofkirche sich nach den Gegebenheiten der Veranstaltung der Semperoper richtet.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Live-Übertragung mit Picknick auf dem Theaterplatz

Am Samstag, den 05. Juni 2010 können alle Interessierten, die keine Karte für die Semperoper kaufen wollen oder konnten die Premiere von Charles Gounod´s Werk „Faust/Margarete“ miterleben. Ab 18,15 Uhr werden alle Musikliebhaber auf dem Theaterplatz durch den Intendanten Prof. Gerd Uecker begrüßt. Tina Mendelsohn führt als Moderatorin durch das Programm. Bis gegen 19,00 Uhr wird ein Film zur Opernpremiere zu sehen sein, wo auch ein Blick hinter die Kulissen der Semperoper möglich sein soll. Gegen 19,00 Uhr beginnt dann die Live- Übertragung der Oper in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Nach der Vorstellung werden die Künstler auf dem Theaterplatz erwartet.
Dieses Kulturereignis kann man mit einer vorherigen Stadtbesichtigung kombinieren, um nicht nur die Semperoper kennen zu lernen, sondern die gesamte historische Innenstadt Dresdens.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Mardi Gras Jazz Band

Zur Jubiläumsgala darf natürlich eine ganz eng mit der Kig verbundene Brassband nicht fehlen, unsere Freunde aus Holland von der Mardi Gras Jazz Band. Seit jeher bekannt für Spielwitz und Freude an dr New-Orleans-Musik, prägen ihre stimmungsvollen Auftritte den Charakter mancher Kig-Veranstaltung. Für 2010 hat sich die Band gut vorbereitet und kommt in neuer Besetzung nun sogar mit Grand Marschal zum 30. „Boxring“. Da bieten sich ungeahnte Möglichkeiten, dem Jubiläum am 08.05.2010 die Krone aufzusetzen.

Besetzung mardi Gras Jazz Band 2010:

Franco van Ierland Trompete
Hans van Wermeskerken Posaune
Jan Schoneveld: Saxen und Klarinette
Frie Kremers Banjo
Eduard Nuiten Sysafoon
Wil Pas: Schlagzeug
Joep van Wulfen Schlagzeug
Paul Versterre: Washboard
Edy van Driel Sänger und Grand Marshall

Dutch Dixieland All Stars (NL)

Die Dutch Dixieland All Stars sind bekannt für ihr feines Gespür, den traditionellen Jazz einem breitem Publikum Nahe zu bringen. Den Stil der Band prägen der Klarinettist Bernard Berkhout und der Sänger und Posaunist Bas van Gestel, der uns aus seiner Zeit bei Lamarotte noch gut bekannt ist. Für dieses Jahr hat uns Bas van Gestel eine Band zusammengestellt von gestandenen Jazzmusikern, die alle in Holland in anderen bekannten Jazzbands spielen. Ein exzellentes Programm mit Charme, Frische und absoluten Spielfreude erwartet die Zuschauer im „Boxring“ und auf den Dampfern.


Besetzung 2010:

Koos van der Hout: Trompete
Bernard Berkhout: Klarinete
Bas van Gestel: Posaune, Gesang
Patrick van Helsdingen: Klavier
Nanning van der Hoop: Schlagzeug
Frans Bouwmeester: Basgeige.

Paul Harrison Band

Schon im letzten Jahr war die Paul Harrison Band mit einem Kurzbesuch zu Gast in Dresden bei der Kig. Damals, sofort nach dem ersten Auftritt, der sich als jazzmusikalischer Volltreffer erwies, war uns gegenseitig klar, die Band muss beim Kig Dixieland Festival noch einmal, von der Eröffnung mit der „Riverboat Control“ bis zur Session nach der sonntäglichen Parade, dabei sein. Das beiderseitige Verlangen war so groß, dass sich die Planung schon für 2010 realisiert. Vom 12. bis 16.Mai 2010 ist die Band auf fast allen Kig-Veranstaltungen zu erleben und kann ihre Extraklasse und Vielfalt, ob auf der Bühne im Ammonhof , beim Gospel in der Dreikönigskirche oder beim Swing im Ballsaal des Gare de la Lune, unter Beweis stellen. Der britische Cornettist Paul Harrison hat wieder eine Band von jungen, professionellen Musikern um sich gescharrt, wobei die afrikanische Gospel-Sängerin Miriam Mandipira aus Zimbabwe eine absolute Besonderheit für die Dresdner Dixieland-Gemeinde darstellen wird. Der weitere Tourneeplan der Band ist für 2010 prall gefüllt. Aber die Kig kann diese famose Jazzattraktion im Jahr 2010 exklusive in Deutschland präsentieren, zwischen zwei Gastspielen in England .kommt die Paul Harrisson Band nach Dresden, um uns ausgiebig zu verwöhnen.


Besetzung:
Line Up:
Paul Harrison, UK. Clarinet/Sopranosax/Altosax
Kevin Grenfell, UK. Trombone/Vocals
Spike Botterill, UK. Piano/Vocals
Hans Reichstein, DK. Banjo/Vocals
Peter Williams, UK. Double Bass
Ulrik Brohuus, DK. Drums
Miriam Mandipira, ZB. Vocals

Combo Gurilly

Das Jahr 2010 hat neben den bekannten Höhepunkten mit dem 40. Dixieland Festival uns dem 30. Jahrgang von „Jazz im Boxring“ noch ein weiteres Jubiläum zu bieten: 20 Jahre Combo Gurilly. Was in den Erfurter Hinterhofkneipen begann, erweist sich heute als unverzichtbarer Bestandteil des Kig-Festivals beim Dixieland in Dresden. Mit Witz und Improvisation beim Musizieren zwingt die Combo althergebrachte Evergreens in das Format des Dixielands und erntet damit stehende Ovationen.


Besetzung 2010
- Stephan Knoll sax
- Rolf Holowenko bj
- Thomas Syrek tp
- Knut Lesser tub
- Torsten Friebel schlagzeugwagen

sowie als Gaststar am 14. und 15.05.2010
- Sebastian Dorschner pos

Carling Bigband

Am 08.Mai 2010 kommt die Carling Bigband wieder zur Kig zum Festival nach Dresden und würdigt damit den „ Jazz im Boxring“, der in diesem Jahr mit einer Gala sein 30. Jubiläum begeht.
Ansonst sind die 14 Musiker der Bigband an diesem Wochenende in Dresden getrennt in ihren beiden ursprünglichen Bands unterwegs, die Carling Family Jazzband spielt am 7.5.10 im Zahnärztehaus und am 8.5.10 nachmittags im Besucherbergwerk in Berggießhübel.
Die Maritime Stompers sind am 7.5.10 im Dixiebahnhof Weixdorf und am 9.5.10 beim „Dixieland in Familie“ im Zoo zu erleben.
Die Carling’s als Vollblut-Musiker sind nach wie vor eine gefragtesten Jazzband. Im März 2010 steht eine Israel-Tournee auf dem Plan, im April gibt es ein großes Konzert in Stockholm mit Mr. Acker Bill und eine Frankreich-Tournee, Auftritte in der Schweiz, Italien, Russland, Finnland, Dänemark sind vorgesehen und im Januar 2011 finden die traditionellen Varieté-Konzerte in den großen Konzerthallen Schwedens mit den Carlings statt.
Für die Fans der Carlings ist das Konzert bei der Kig in Dresden wohl die einzige Möglichkeit in diesem Jahr die Band in Deutschland zu erleben.

Besetzung der Carling Big Band:
Gunhild Carling, vocals, tbn, tpt, harp
Håkan Person, tbn
Henrik Jonson, tbn
Hans Carling, tpt
Erik Berndalen, tpt
Gerd Carling, as, tbn
Anders Holmberg, as, cl
Max Carling, ts, cl, vln
Håkan Ekwall, ts, bs
Gunilla Iberer, pno
Göran Schelin, bs
Aina Carling, bjo, gt
Ulf Carling, dr

Mittwoch, 14. April 2010

Tschechen kaufen gern in Dresden ein

Schon lange habe ich mir Gedanken gemacht, warum so viele Tschechen nach Dresden einkaufen kommen, obwohl es auch auf tschechischer Seite viele moderne Einkaufszentren wie Tesco, Interspar, Hypernova, Lidl etc. gibt und die gleichen Waren angeboten werden.
In der sächsischen Tageszeitung fand ich einen interessanten Artikel über die immer mehr werdenden Einkaufszentren in Dresden und ihre tschechische Kundschaft. Der Karstadt Geschäftsführer, Herr Wolfgang Wirz wird in dem Zeitungsartikel von Klemens Deider zitiert, dass es „….Samstags von Tschechen wimmelt. Man hört es in Restaurant und auf der Straße…“
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat eine Studie in Auftrag gegeben, indem man rund 600 tschechische Kunden in Dresden- Nickern, in der Dresdner Innenstadt und in Zittau befragte. Dabei wurde Folgendes festgestellt:

o Durchschnittlich geben die Tschechen durchschnittlich 50 bis 100 € pro Einkaufstag in Sachsen aus.
o Hauptsächlich kaufen sie Lebensmittel, Genussmittel, Drogerieartikel und Bekleidung.
o In der Dresdner Innenstadt wurde vorwiegend Kleidung gekauft. Wert wird dabei auf gute Qualität und Markenprodukte gelegt.
o Beim Einkaufen überzeugt das gute Verhältnis von Preis und Leistung.
o Lebensmittel bei Discountern seien in Deutschland billiger und von besserer Qualität.
o Das Warenangebot ist umfangreicher als in Tschechien.
o Waren können in Sachsen problemlos umgetauscht werden, was noch nicht überall in Europa Standart ist.

Diese Parameter wiegen so schwer, dass man auch den durchschnittlichen Anfahrtsweg von 69 km gern in Kauf nimmt, ein Drittel der Befragten kam sogar aus dem 140 km entfernten Prag und Umgebung nach Sachsen. Hier profitiert besonders Dresden von der Autobahnanbindung beider Städte. Häufig wird der Einkauf mit einem Freizeitangebot verbunden, wie z.B. Besuch eines Museums, des Dresdner Zoos, der Schwimmbäder, Restaurants oder im Sommer freitags das Inline Nachtskaten.
Gern würden die Tschechen noch mehr Freitzeitangebote nutzen, wenn sie darüber besser informiert würden. Über die Angebote in den Geschäften informieren sie sich meist über das Internet. Viermal jährlich erscheint eine Sonderbeilage der SZ in tschechischen Zeitungen.

Dreiviertel der tschechischen Kunden waren mit dem Service zufrieden, das größte Manko ist jedoch die Sprachbarriere. Wünschenswert wäre, wenn in öffentlichen Räumen mehr Schilder in tschechischer Sprache angebracht wären.

Quelle: Sächsische Zeitung 8.4.2010

Sonntag, 4. April 2010

Porzellansammlung

Im Herbst 2009 schloss die Porzellansammlung im Dresdner Zwinger zwecks Renovierungsarbeiten für 6 Monate. In dieser Zeit wurde die Langgalerie, die Bogengalerie und der Tiersaal unter Regie des New Yorker Stararchitekten Peter Marino in enger Zusammenarbeit mit dem Dresdner Architekturbüro Knerer&Lang umgestaltet.
Bereits im 18. Jahrhundert lieferte der Baumeister Zacharias Longelune im Auftrag August des Starken Pläne für den Umbau des Japanischen Palais zum Porzellanschloss, auf diese man bei der Neugestaltung der Sammlung zurückgriff.
Im Tiersaal sind die Wände mit brauner Ledertapeten ausgestaltet. In der Mitte des Saales sind 2 chinesisch anmutende Baldachine und ein 5 Meter hoher Pavillon mit Pagodendach und Porzellanglocken zu sehen.
Auf vergoldeten Konsolen tummeln sich verschiedene Tierplastiken, die im 18. Jahrhundert durch den Meissner Modelleur Kaendler gefertigt wurden. Einige dieser Plastiken sind eine Dauerleihgabe der Münchener Familie Salfeld.
Die Sammlung ist täglich außer Montag in der Zeit von 10,00 Uhr bis 18,00 Uhr geöffnet.

Dienstag, 30. März 2010

Jubiläumsschlossführung

Bei einer 90- minütigen Schlossführung erfahren Sie viel Interessantes über die Geschichte, Architektur, den Wiederaufbau und die jetzige Nutzung des Dresdner Residenzschlosses.
Sie besichtigen den kleinen und großen Schlosshof, die Englische Treppe und den Bärengarten.
Weiterhin erhalten Sie einen kurzen Einblick in das Neue Grüne Gewölbe mit seinen Pretiosen, der Fürstengalerie und der Türckischen Cammer mit dem Tafelzelt, welches 1730 bei dem Zeithainer Lager verwendet wurde.
Das Residenzschloss ist täglich außer Dienstag von 10,00 Uhr bis 18,00 Uhr geöffnet. Für eine Schlossführung ist eine vorherige schriftliche Bestellung notwendig.

Englische Treppe

Am Mittwoch, den 31. März 2010 eröffnet im Dresdener Residenzschloss im Zuge des Wiederaufbaus die Englische Treppe.
Errichtet wurde sie Ende des 17. Jahrhunderts nach Plänen des sächsischen Baumeisters Johann Georg Starke im Auftrag des älteren Bruders von August dem Starken, Kurfürst Johann Georg der IV. von Sachsen.
Gebaut wurde sie nach italienischem Vorbild auf vier Pfeilern ruhend, mit einem großen Treppenauge und mit perfekten Stufenabständen zum Schreiten in die repräsentativen Räume des Schlosses.
Ein Jahr darauf bekam sie den Namen Englische Treppe, da der Kurfürst Johann Georg IV. von Sachsen vom englischen Gesandten Sir William Swan den englischen „Orden des blauen Hosenbandes„ überreicht bekam. Diesen Orden verleiht das englische Königshaus seit 1348 an Persönlichkeiten mit ritterlicher Gesinnung.
Zu Ostern 1701 wurde die Treppe beim großen Schlossbrand zerstört und später vom Baumeister Pöppelmann wieder aufgebaut. Über diese Treppe gelangte man zur Beletage, von dort durch Prachträume zum Audienzraum des Kurfürsten.
Im 19. Jahrhundert wurde sie abermals umgebaut und fiel am 13. Februar 1945 endgültig den Flammen zum Opfer.
1995 begann die Rekonstruktion der Englischen Treppe als zentraler Zugang zu den Schlossetagen. Die Fassung entspricht der des 19. Jahrhunderts, wobei die Balustraden und Gewölbe neu geschaffen wurden, jedoch in traditioneller Handwerkskunst. Der Fußboden besteht aus Carrara Marmorplatten, auch hier kann man noch Brandspuren erkennen. Auf den Balustraden tummeln sich wieder die kleinen Engel, die die 4 Weltteile symbolisieren sollen.
Der Wiederaufbau der englischen Treppe kostete dem Freistaat Sachsens 4 Millionen Euro.
Über die Englische Treppe gelangt man in die Museen der staatlichen Kunstsammlung.

Mittwoch, 24. März 2010

Highlights 2010 in Dresden

Ein Besuch Dresdens lohnt sich immer.
Jeden Monat gibt es verschiedene Höhepunkte, die Touristen aus Nah und Fern anlocken.

April 2010
18.4.-1.10.2010 „Zukunft seit 1560“ – 450 Jahre Kunstsammlung Dresden
Japanisches Palais
20.-25.4.2010 „Filmfest Dresden“
Filmtheater Metropolis

Mai 2010
01.5.2010 Traditionelle Dampferparade der sächsischen Dampfschifffahrt
Terrassenufer
08.5.- 29.8.2010 „Triumph der Blauen Schwerter“
Jubiläumsveranstaltung anlässlich 300 Jahre Meissner Porzellan
Japanisches Palais
08.-16.5.2010 40. Internationales Dixielandfestival
ältestes Oldtime Jazz Festival Europas
verschiedene Spielstätten
14.-16.5.2010 Karl May Festtage Radebeul
Radebeul, Lößnitzgrund
19.5.-6.6.2010 Dresdner Musikfestspiele
verschiedene Spielstätten

Juni 2010
Wiedereröffnung Albertinum
Museum des 19. Jahrhunderts und der Moderne
Brühlsche Terrasse
11.-13.6.2010 Schumann Fest zum 200. Geburtstag des Komponisten
Palais im Großen Garten
12.6.2010 Radeberger Sommerarena
Show, Party und Feuerwerk
Schloss Albrechtsberg
18.6.2010 Lange Nacht der Wissenschaften
4 Hochschulen und 25 Wissenschaftseinrichtungen
25.-27.6.2010 Elbhangfest
künstlerisches Volksfest entlang der sächsischen Weinstraße von Loschwitz bis Pillnitz

Juli 2010
06.-25.7.2010 Evita
Andrew Lloyd Webber an Time rice
Semperoper
10.7.2010 Museums Sommernacht
14.-25.7.2010 FIFA U20 Frauen WM
15.7.-12.9.2010 20. Filmnächte am Elbufer
Open-Aair Kino und Konzertfestival
Königsufer
17.7.2010 Dresdner Schlössernacht
3 Elbschlösser
21.-25.7.2010 Sachsen Tour International
Rad-Elite Veranstaltung

August 2010
14.8.2010 Pillnitzer Schlössernacht
07.-22.8.2010 Moritzburger Festival
Kammermusik
Schloss und Kirche in Moritzburg
20.-22.08.2010 Dresdner Stadtfest „Kunst und Genuss“
Dresdner Innenstadt
27.8.- 19.9.2010 Ostrale
Ausstellung für zeitgenössige Kunst
Ostragehege

September 2010
Das Gold des Hercules Saxonicus
Ausstellung zu 300 Jahre Dresdner Zwinger
Zwinger

Oktober 2010
1.10.2010- 5.6.2011 Sonderausstellung „Glauben“
Hygieneausstellung
1.-16.10.2010 TonLagen
Dresdner Festival für zeitgenössige Musik
Europ. Zentrum der Künste Hellerau
2.10.2010 Pyro Games Feuerwerkfestival
Messe Dresden
24.10.2010 Dresden Marathon
Altstadt, Großer Garten, Elbwiesen
29.-31.10.2010 13. Mitteldeutsche Heinrich Schütz Tage
Residenzschloss, Kreuzkirche, Dreikönigskirche
30.10.-14.11.2010 Jazztage Dresden
verschiedene Spielstätten

November 2010
Tag des offenen Ateliers
6.11.2010 UNITY.DRESDEN.NIGHT
Dresdens größte party
Stadtzentrum
25.11.-24.12.2010 Dresdner Striezelmarkt
Altmarkt

Dezember 2010
31.12.2010 Silvester auf dem Theaterplatz
Open Air Veranstaltung mit Tanz

Montag, 15. März 2010

Schlossführung

Das Dresdner Residenzschloss hat eine über 800-jährige Geschichte. Viele Herrscher haben hier ihre Spuren hinterlassen. Am 13. Februar 1945 wurde es zerstört und nun seit den 80-er Jahren als Residenz der Kunst, als Museumskomplex wieder aufgebaut.
Bei einer 90 minütigen Schlossführung erfahren Sie viel Interessantes über das Dresdner Residenzschloss mit seinen verschiedenen Zeitschichten, das architektonische Mix von originalgetreuem Wiederaufbau und modernen Aspekten. Weiterhin können Sie kurz in die Museen schauen und dabei werden Ihnen einige ausgewählte Kunstwerke des Neues Grünen Gewölbes, der Fürstengalerie und der Türkischen Cammer vorgestellt.
Das Dresdner Residenzschloss ist täglich außer Dienstag von 10,00 Uhr bis 18,00 Uhr geöffnet.

Mittwoch, 10. März 2010

Türkenkammer, Türkische Kammer oder Türckische Cammer?

Eigentlich hat es so ein Museum mit diesem Namen gar nicht gegeben, sondern es war ursprünglich ein Sammelsurium von orientalischen Dingen mit der Bezeichnung Ungarische Kammer, da eine Vielzahl von Objekte aus dem damals osmanisch besetzten Ungarnlande kam. Erst seit 1674 gibt es ein erhaltenes vollständiges Inventar mit der Bezeichnung Türckische Cammer und auf diese Bezeichnung bezieht sich der heutige Name.

Samstag, 6. März 2010

Großes Tafelzelt Kyowsky

Der sächsische Kurfürst Johann Georg III. kämpfte 1683 beim Entsatz von Wien erfolgreich auf Seiten der kaiserlichen Truppen und brachte als Kriegsbeute 2 Zelte mit nach Dresden. Leider ist davon in der Türckischen Cammer nicht allzu viel zu sehen. Eines davon befindet sich heute in Stockholm, vom anderen ist nur eine Seitenwand erhalten geblieben.
Sein Sohn, Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen kämpfte zwei Jahre als Oberkommandierender der kaiserlichen Truppen in Ungarn. Auch er war wie die Herrscher anderer Fürstenhäuser vom Glanz des Orients fasziniert. Feste wurden am sächsischen Hofe in der Mode „á la turca“ gefeiert, so 1719 vier Wochen lang die Hochzeit seines Sohnes Friedrich August mit der damaligen Kaisertochter Maria Josefa aus Wien.
Politisches, militärisches und höfisches Großereignis während seiner Regierungszeit war das Zeithainer Lager 1730, welches er ganz nach orientalischer Art arrangieren ließ und er sich selbst in der Art des Sultans für dieses Fest kleidete.
Für diese militärische Truppenschau wurden auf einer riesigen Fläche unweit von Riesa über eintausend Zelte aufgebaut, davon etwa 20 Staatszelte. Gezielt wurden in der Türkei Dinge zur Ausgestaltung angekauft und aus ganz Polen wurden osmanische Objekte heran gebracht, so auch das große Tafelzelt mit dem Namen Kyowskyzelt.
Die Herkunft des Namens ist nicht überliefert. Während der Truppenschau hat man in diesem Zelt getafelt und hochkarätige Gäste empfangen. Nach dem Zeithainer Lager geriet dies Zelt in Vergessenheit und wurde erst wieder 1927 im Lichthof des Johanneum ausgestellt. Während des 2. Weltkrieges wurde dieses Zelt mit weiteren Zelten auf der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz ausgelagert. Nur einige Teile des 160 m² großen Zeltes sind erhalten geblieben und kamen ins Depot der staatlichen Kunstsammlungen. Der Zustand war bedauernswert; Schimmelflecken hatten sich breit gemacht und der Stoff war teilweise zerrissen.
1994 wurde in der Paramentenwerkstatt der Veltheim Stiftung im Kloster Sankt Marienberg in Helmstedt/ Hessen mit der aufwendigen Restaurierung des Zeltes begonnen. 34 Mitarbeiterinnen waren 15 Jahre damit beschäftigt, das Zelt in 13 einzelne Teile zu zerlegen, zu reinigen und fehlerhafte Stellen auszubessern. An die 140.000 Arbeitsstunden hat dies gedauert, ein einzelner Mensch hätte dafür an die 67 Arbeitsjahre benötigt. Die Kosten der Restaurierung betragen 3,6 Millionen €. Da heute nur noch das Dach und eine Seitenwand sowie 2 Stirnteile und ein Teil des Vorhofzeltes erhalten sind, mussten die Restauratoren zusätzlich einen Konstruktionsring zur Entlastung des Daches anbringen.
Bereits seit 2009 befindet sich das Zelt im Dresdner Schloss und wird ab dem 7. März 2010 nach 71 Jahren wieder zu sehen sein. Das Zelt ist 20 Meter lang, 8 Meter breit und 6 Meter hoch. Es besteht aus 2 beweglichen separaten Wänden, wobei die Innenwand um 2-3 % größer ist. Außen ist das Zelt aus grüner Leinenbaumwolle einfach gehalten. 3 Masten halten das Zelt, was ursprünglich mit 26 Seilen gespannt wurde. Das Innenzelt besteht aus roter Seide mit flächendeckenden Applikationen aus Atlas, Baumwollgewebe und vergoldetem Leder, übersät mit Halbmonden und Sternen, Arabesken und floralen Fischblasen-, Wellen- und Mäanderornamenten. Die Qualität des Zeltes ist im europäischen Kulturraum etwas ganz Besonderes und sicher auch das Highlight des Museumsbesuches.
Das Museum Türckische Cammer ist täglich außer Dienstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet und befindet sich im 2. Obergeschoss des Dresdner Residenzschlosses. Während der Öffnungszeiten finden Führungen durch das Museum statt.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Araberhengste in der Türkischen Kammer

Die Wettiner bekamen bereits ab dem 16. Jahrhundert als diplomatische Geschenke Pferde mit kostbarem Reitzeug, ja sogar mit dazugehörigem Personal geschenkt. Die Pferde wurden nicht für die Zucht verwendet, sondern dienten der Repräsentation. Schon damals schnitzte man nach den Originalen aus Holz Nachbildungen, auf welchen man die kostbaren Reitzeuge aufbewahrte. So soll es um 1660 etwa 60 hölzerne Pferde gegeben haben, die sogar Namen nach den Originalen trugen wie z.B. Tenzer.
Bis 1945 wurden sie im Johanneum ausgestellt und gingen dann gingen dann in den Wirren des 2. Weltkrieges bis auf eine geringe Anzahl verloren.
Seit den 90- er Jahren arbeitet der Holzbildhauer Walter Hilpert in seiner Werkstatt in Dresden Schönfeld an der maßstabsgerechten Wiederherstellung der ursprünglichen Pferdekopien. Sie werden nach historischen Beschreibungen hergestellt und dem vorhandenen Reitzeug entsprechend angepasst. Für die Herstellung eines Pferdes benötigt er an die 4 Monate, wobei aus Lindenbohlen erst mal das Pferdeskelett gefertigt werden muss, dann aus Buchenholz die Beine und Beides mit vielen kleinen Holzteilen ergänzt wird bis ein fast lebendig wirkender Araberhengst entsteht. Acht Araberhengste sind so schon geschaffen worden, geplant sind 40 Stück.
Araberhengste sind weltweit verbreitet, es sind arbeitswillige, temperamentvolle Tiere, die große Distanzen zurücklegen können. Ihre edle Erscheinung zeigt sich in dem relativ kleinen Kopf mit der breiten Stirn, dem konkaven Nasenbein und den trichterartig geformten Nüstern. Diese Pferderasse wurde vor allem von der Kavallerie der Osmanen und Ungarn benutzt. Nun sind sie ab dem 7. März in der Türkischen Kammer im Residenzschloss zu Dresden zu bewundern und tragen wieder die prunkvollen orientalischen Reitzeuge.

Montag, 1. Februar 2010

Semperoper

Die sächsische Staatsoper ist ein Haus von Weltruf mit einem Ensemble von Rang und Namen. Die Dresdner Staatskapelle hat in diesem Hause ihr Domizil, eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt mit einer über 460 jährigen Tradition. Die einstige Hofkapelle ist geprägt von bedeutenden Kapellmeistern wie Heinrich Schütz, Carl Maria von Weber, Richard Wagner, dem Dirigenten Ernst von Schuch u.v.a.
Hier wurde Operngeschichte geschrieben, hier fanden die Uraufführungen von Richard Wagners „Rienzi“, dem „fliegenden Holländer„ und „Tannenhäuser“ statt. Untrennbar ist das Haus auch mit dem Komponisten Richard Strauß verbunden, der hier neun seiner Opern erstmals auf die Bühne brachte, darunter den „Rosenkavalier“.
Die Semperoper besticht durch ihre prachtvolle Architektur. Sie wurden nach den Plänen des Architekten Gottfried Sempers erbaut, erstmals 1841, nach einem Brand anno 1869 ein zweites Mal und nach der Zerstörung Dresdens 1945 ein drittes Mal nach alten verfügbaren Originalunterlagen und Plänen originalgetreu wieder aufgebaut. Die Technik wurde der des 21. Jahrhunderts angepasst. Die Wiedereröffnung erfolgte 1985.
Sie gilt als eine der schönsten Opernhäuser Europas. Berühmt ist sie durch ihre grandiose Akustik und prachtvolle Innenausstattung.
Entdecken und erkunden Sie mittels einer Führung das Opernhaus. Sie werden durch die Vestibüle, Rundfoyers und Zuschauerraum geführt und erfahren Hintergründe zur ereignisreichen Geschichte dieses glanzvollen Hauses.

Türckische Cammer

Die Gründung dieser exotischen Sammlung geht auf die Kurfürsten von Sachsen im 16. Jahrhundert zurück, ohne dabei ein konkretes Entstehungsjahr nennen zu können. Etwa ab 1591 wird sie als eigener Bereich innerhalb der Rüstkammer erwähnt. Zeitweise trug sie den Namen Ungarische Cammer nach dem Ort der Kampfhandlungen und etwa ab 1614 erscheint in den Inventaren der Name Türckische Cammer.
Vom 16. bis 19. Jahrhundert sammelten die Kurfürsten von Sachsen osmanische Waffen, Reitzeuge, Kostüme, Zelte, Fahnen und andere orientalischen Gegenstände. Zu dieser Zeit war die Angst vor den Osmanen sowie die Faszination über den Reichtum und der Prachtentfaltung des Orients in Europa allgegenwärtig.
So kamen diplomatische Geschenke nach Dresden, gezielt wurden Ankäufe getätigt und Beutstücke aus unterschiedlichen Schlachten gegen die Osmanen in die Sammlung eingebracht. Somit entstand eine der weltweit prächtigsten und bedeutsamsten Sammlungen. Während des 2. Weltkrieges wurde die Ausstellung geschlossen und seitdem nicht mehr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Mit dem Wiederaufbau des Dresdner Residenzschlosses entstand ein völlig neues Ausstellungsprojekt. Die dunkelblau gestrichenen Wände erzeugen ein Gefühl der Raumlosigkeit, wobei die Kunstobjekte durch spezielle Beleuchtung hervorgehoben werden.
Viele Kunstwerke wurden in den letzten Jahren intensiv restauriert. Auf einer Fläche von 750 m² können die Besucher mehr als 600 Einzelobjekte bewundern. Ein Großteil der Kunstwerke wurde in Istanbuler Werkstätten reich mit Gold und Edelsteinen verziert, europäische Werkstätten, vor allem in Siebenbürgen fertigten unter osmanischen Einfluss orientalisierende Prunkgegenstände, die man für Feste und Inventionen am Hofe benutzte.
Neben Waffen, Helmen, Panzerhemden, Fahnen, Kaftanen und Blankwaffen sind die acht kunstvoll geschnitzten lebensgroßen Araberhengste Hauptattraktion. Sie wurden mit prunkvollen Reitzeugen geschmückt. Erhaltene Teile des prächtigen Staatszeltes mit einer Länge von 20 Metern und 6 Metern Höhe wurden in mühevoller Kleinarbeit restauriert und spannen sich nun wie ein zweiter Himmel über die Museumsbesucher. Die Sammlung zählt zu den umfangreichsten und größten Sammlungen ihrer Art in Deutschland.
Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr, Dienstags geschlossen
Nach vorheriger Anmeldung ist eine Führung durch die Türckische Cammer möglich.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Dresdens Rekordfoto besteht aus 26 Gigapixel

An einem kalten Tag im September 2009 kletterte der 44 jährige Holger Schulze von der Firma A.F.B. media GmbH auf das Dach des Hauses der Presse in Dresden um dort mit seiner Kamera Canon 5D mark II etwa 1.655 Vollformatbilder aufzunehmen, was etwa 3.500 Fotos auf einer Kompaktkamera entspricht. Da es für Fotoapparate noch keine so großen Speicherkarten gibt, wurden die Fotos direkt auf das Notebook gespeichert. Dabei lag ihm die Zeit im Nacken, denn der Lauf der Sonne veränderte die Lichtverhätnisse.
Vom Dach aus gesehen beginnt das Bild auf der linken Seite mit Blick in den Norden Dresdens zum Ostragehege. Weiter nach rechts blickend, sieht man das moderne Internationale Kongress Zentrum, anschließend die historische Innenstadt mit der katholischen Kathedrale, dem Residenzschloss mit seinem neuen modernen Dach, der Frauenkirche mit dem Neumarkt. Im Hintergrund ist der Fernsehturm zu sehen und am Horizont die Silhouette der Sächsischen Schweiz. Bein Heranzoomen kann man viele kleine Details erkennen.
Die Bearbeitung dieser Menge an Bildern hat nochmals über 100 Arbeitsstunden gedauert und wird ständig weiter entwickelt. Die wichtigsten Gebäude wurden inzwischen namentlich hinterlegt.
Über 3 Millionen Gäste haben sich schon im Internet eingeloggt um das derzeit größte Foto der Welt anzuschauen. Große renommierte Tageszeitungen haben darüber berichtet wie die „Washington Post“ und das Echo dazu ist überwiegend positiv.
Aber all dies kann man natürlich auch live erleben bei einer Stadtführung.

typisch sächsischer Sandstein

Wenn Touristen das erste Mal nach Dresden kommen, dann hört man oft den Satz: "Dresden ist wunderschön, aber es sieht so schmutzig aus!"
Das Baumaterial aus dem die Stadt errichtet wurde ist größtenteils Sandstein, denn in der Nähe befindet sich das Elbsandsteingebirge, wo das Baumaterial abgebaut wird. Der große Vorteil in der Vergangenheit war die Elbe, die sich mitten durch das Gebirge zieht und idealerweise als Transportmittel diente. So wurden in Meißen der Dom, in Torgau das Schloss und viele repräsentative Gebäude in Berlin aus unserem Sandstein errichtet. Sogar das Hamburger und Bremer Rathaus besteht teilweise aus sächsischem Sandstein und in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen das Schloss Fredericksburg. Es ist ein gutes hartes Baumaterial, nur legt sich mit der Zeit eine dunkle Patinierung wie ein Film auf die Oberfläche und macht den Sandstein so dunkel. Grund dafür sind ausgeschwemmte Eisenoxidverbindungen. Es ist also ein Alterungsprozess und so wie wir Menschen altern, altert eben auch der Sandstein. Technisch besteht keine Notwendigkeit zur Säuberung, höchstens ästhetisch.
Wenn Sie aber noch mehr über den Sandstein und andere Dinge in Dresden wissen wollen, so empfehle ich Ihnen einen ganz speziellen Stadtrundgang.

Montag, 25. Januar 2010

Im Mai 2010 ist Dixieland

Jedes Jahr im Mai regiert in Dresden ein Wochenende lang die Dixieland-Musik. Was 1971 mit einem Konzert im Dresdner Kulturpalast begann, ist heute ein die ganze Stadt ergreifendes, musikalisches Großereignis, was Niemand versäumen möchte. Ob bei der Streetmusik auf der Prager Strasse, zur Parade oder beim gehobenen Konzert für den geschulten Dixieland-Experten, das Festival hat für Alle was zu bieten. In diesem Rahmen gestaltet auch die Kig Dresden e.V., ein Verein mit 20 Kulturliebhabern, seit 1981 die Veranstaltung „Jazz im Boxring“, wo Jazz und Dixieland eine sportliche Note erhalten, denn es wird vom einem Boxring aus musiziert.
Im Laufe der Jahre, als zum Festival die Jazzbands knapp wurden, hat die Kig sich selbst um den musikalischen Inhalt im Boxring gekümmert. Daraus entwickelte sich eine ganze Reihe neuer Veranstaltungen, wie die abendliche Dixieland-Dampferfahrten auf der Elbe, spirituelle Gospelmusik in der Dreikönigskirche oder die Insider-Partys im Jugendstil-Ballsaal des Gare de la Lune. Damit erweiterte sich auch in der Musik das Spektrum, hin zu Gospel, Blues, Swing und BoogieWoogie. Der eigene Charakter der Kig-Veranstaltungen sorgte immer für eine gute Publikumsressonanz, so dass es heute schon ein eigenes Festival im Festival darstellt. Es gibt Stammkunden, die seit 29 Jahren jeden „Jazz im Boxring“ erlebt haben, neue Fans aus westlichen Bundesländern oder ehemalige Sachsen, die extra zum Dixieland Festival zurück kehren und seid mehr als 5 Jahren rollt ein Bus aus Dänemark mit über 70 Jazz-Experten heran, um Dresden und den Dixieland zu genießen.
Im Jahr 2010 ist das Programm umfangreich: 40 Jahre Dixieland Festival, zum 30. Mal „Jazz im Boxring“ und jede Menge Veranstaltungen. Vom 8. bis 16.Mai 2010 stehen bei der Kig traditionelle Höhepunkte im Mittelpunkt. So im Ammonhof mit „Jazz im Boxring“ und „Dixie-Variete“, dem Konzert in der Dreikönigskirche „Jazz Gospel Dixieland“, die Dixieland-Dampferfahrten. Die RiverboatControlDixieParty oder die SwingDanceNight, wo 200 junge Workshop-Tänzerinnen und Tänzer der Hepcats zeigen, wie schweißtreibend Swing sein kann. Musikalische Extraklasse für Swing, Jazz und Dixieland hat sich bei der Kig angesagt, von der Paul Harrison Band (GB/DK/ZB) mit der afrikanischen Gospelqueen Miriam Mandipira aus Zimbabwe, die Carling Bigband aus Schweden mit Gunhild Carling, die Dutch Dixieland All Stars (NL) mit Bas van Gestel, die dänischen Band Spirit of New Orleans von Preben Nissen, die dieses Jahr ihr 20. Jubiläum beging und die Mardi Gras Jazzband (NL) als Marschingband. Alle Bands pflegen mit der Kig über Jahre enge Beziehungen. Dies schlägt sich in der Bandbesetzung und Bühnenprogramm nieder, wo man schon etwas Besonderes bieten will. Das Publikum nimmt es mit Freuden an, der Stimmung tut es gut. Auch einheimische Musiker kommen nicht zu kurz, das Frank Muschalle Trio bringt den BoogieWoogie ein, die Dresdner HSK-Bigband spielt den Swing und die Combo Gurilly sorgt für Stimmung und Unterhaltung direkt an der Basis. Nur nach Tschechien sind die Beziehungen noch nicht ausgereift. Für eine interessante, junge Band wäre schon noch Platz im Festival. Vielleicht fühlt sich eine Band angesprochen und nimmt Kontakt zur Kig auf.
Falls Sie trotz der vielen Dixieveranstaltungen noch etwas Zeit für die Schönheiten der Stadt haben, so bietet sich ein geführter Stadtrundgang durch die historische Altstadt an.

Sonntag, 17. Januar 2010

Neues Grünes Gewölbe

Ein Besuchermagnet im Neuen Grünen Gewölbe zu Dresden ist der Kirschkern. Den soll um 1589 der kaiserliche Rat Christoph von Loß zu Pillnitz dem damaligen Kurfüsten von Sachsen Christian I. geschenkt haben. Damals zählte man akribisch nach und kam darauf, dass ein unbekannter Künstler unter der Lupe 185 kleine Köpfe von geistlichen und weltlichen Ständen geschnitzt haben soll. Heute hat man mit moderner Technik noch mal nachgezählt und es sollen nur 113 Köpfe sein. Trotzdem, wenn man bedenkt, dass man im 16. Jahrhundert noch kein elektrisches Licht hatte und es auch nicht so gute Lupen gab, wie die, durch die man den Kirschkern heute bewundern kann.
Was muss der Meister für gute Augen und für ruhige Hände gehabt haben!

Dynamostadion

Seit September 2009 hat Dresden ein neues Fußballstadion. Über 30.000 Fußballfans finden darin Platz. Angeblich ist es das steilste Stadion in Deutschland, sodaß man als Zuschauer von jedem Sitzplatz eine gute Sicht auf das Spielfeld hat. Die gelben Klappsitze fertigte die Firma sedasport in der slowakischen Stadt Myjava. Nicht nur die gelben Dynamositze in Dresden kommen aus der Slowakei, sondern auch die Sitzplätze für die Fußballstadien von FC Schalke 04, SC Slávia Praha, Slovan VAjax Amsterdam, MSV Duisburg und dem Eurospeedway Lausitzring.