Montag, 27. Juni 2016

Weltsicht und Wissen um 1600

In den einstigen Wohnräumen der Kurfürsten eröffnete 2016 im 1. Obergeschoss des Georgenbaus im Dresdner Residenzschloss die neue Dauerausstellung Weltsicht und Wissen um 1600.
Auf einer Ausstellungsfläche von etwa 600 Quadratmeter werden in sieben Sälen verschiedene Sammlungsstücke und Kunstwerke der Spätrenaissance aus der Dresdner Kunstkammer vorgestellt, welche vom sächsischen Kurfürsten August (1526 -1586) sowie seinen Nachfahren zusammengetragen wurden.
Die Ausstellung veranschaulicht die Vielfalt des Phänomens Kunstkammer anhand von Kunstwerken und Sammlungsobjekten aus dem Besitz der sächsischen Kurfürsten, ohne eine Rekonstruktion der kurfürstlich-sächsischen Kunstkammer anzustreben.

Das Museum ist täglich außer dienstags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Das "Hausticket Schloss" (Neues Günes Gewölbe, Türckische Cammer, Riesensaal, Kupferstich Kabinett und laufende Sonderaustellungen) kostet 12,00 € pro Person, 9,00 € ermäßigt bzw. für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist der Eintritt frei.
Dauer: 1 Stunde
www.skd.museum/panorama














Mittwoch, 22. Juni 2016

Abendöffnung Grünes Gewölbe

Vor 10 Jahren eröffnete das Historische Grüne Gewölbe seine Türen für die Besucher aus aller Welt. Anlässlich dieses Jubiläums wartet das Residenzschloss mit einem attraktiven Angebot auf: ab 08.07.2016 haben das Historische Grüne Gewölbe und das Neue Grüne Gewölbe jeden Freitag zusätzlich von 18-20 Uhr geöffnet.
Die Tickets für die Sonderöffnung kosten 15,00 € und beinhalten eine Führung durch das Neue Grüne Gewölbe sowie den individuellen Besuch des Historischen Grünen Gewölbes und können an den Schlosskassen und im Webshop erworben werden. 
Quelle: skd






Montag, 6. Juni 2016

Der Gärtner des Mahardschas - Ein Sachse bezaubert Indien.

Sonderausstellung vom  30. April bis 1. November 2016
wo? - Schloss & Park Pillnitz, August- Böckstiegel-Str. 2 in 01326 Dresden

Vor 150 Jahren wurde der fast vergessene Gartenkünstler Gustav Hermann Krumbiegel in der kleinen Ortschaft Lohmen nahe Dresden geboren. Nach seiner Lehre in dem königlichen Schlossgarten in Pillnitz kehrte er Sachsen den Rücken und begann seine Berufskarriere in Indien. Dort wurde er Hofgärtner des Maharadshas Krishna Raja Wadiyar IV in Bangalore, gestaltete wunderschöne Gartenanlagen und wurde ein angesehener, berühmter Hofgärtner.
Aus diesem Anlass  wird der Schlosspark Pillnitz dieses Jahr in Stile der indischen Parkanlagen gestaltet, wo mittels unterschiedlicher Blattfarben wunderschöne Pflanzenteppiche entstehen.

 

















Mittwoch, 25. Mai 2016

Dixielandfestival 2016 in Dresden

Letztes Wochenende fand in Dresden wie jedes Jahr im Mai das Internationale Dixielandfestival statt. An verschiedenen Spielstätten in Dresden traten Bands aus mehreren europäischen Ländern auf.
Mit von der Party bei der Kig waren die dänische Band „The Spirit of New Orleans“ , die Brassbands " Lamarotte" und Little John" sowie die schwedische „Carling Family“. Seit ihrem Auftritt im Jahr 2014 bei der schwedischen Ausgabe von „Let`s Dance“ ist Gunhild Carling in Schweden eine bekannte Showgröße. Bei der Traditiosveransatltung "Jazz im Boxring" im Deutschen Hygiene Museum erhielt auch die "Silvertown Jazzband" aus Freiberg viel Beifall  und die internationale Berliner Band "Dizzy Birds" löste mit ihrem Auftritt wahre Begeisterungsstürme aus.




 





Samstag, 9. April 2016

Das neu sanierte Rathaus in Dresden


Nach fast fünfjähriger Bauzeit ist die Sanierung des Ostflügels des Neuen Rathauses in Dresden abgeschlossen. Aus diesem Anlass lud das Rathaus am Samstag den 2. April 2016 alle Interessierten unter dem Motto "Ab durch die goldene Pforte" zu einem Besuch einzelner Räume ein.
Durch die goldene Pforte schreitend kommt man zuerst in das Atrium, welches völlig neu gestaltet wurde. Dieser Raum führt zur prunkvollen Kuppelhalle, welche im Jugendstil bemalt und mit viel Marmor ausgestattet ist und das Inferno des 2. Weltkrieges relativ gut überstanden hat. Über die doppelläufige Treppe erreicht man das 1. Obergeschoss.
Festsaal, Plenarsaal und Kuppelhalle sind nach allen Regeln des Denkmalschutzes restauriert worden. Beide Säle versprühen den Charme der 1960 - er Jahre. Die Hellerauer Werkstätten übernahmen die Innenausstattung des Plenarsaals.










Fotos: Heike Stier, Steffi Uhlig

Dienstag, 5. April 2016

Weltsicht und Wissen um 1600



Mit der Dauerausstellung  „Weltsicht und Wissen um 1600“  im Georgenbau des Dresdner Residenzschlosses ist der erste Teil des „Renaissanceflügels der Rüstkammer“ eröffnet. 

Die Präsentation veranschaulicht die Vielfalt des Phänomens Kunstkammer vor über 450 Jahren anhand von Werken und Sammlungsobjekten aus dem Besitz der sächsischen Kurfürsten, ohne eine Rekonstruktion der kurfürstlich-sächsischen Kunstkammer anzustreben.


Bei einem Rundgang durch die sieben rekonstruierten Räume werden 7 einzelne Themen der Sammelleidenschaft eines Renaisancefürsten beleuchtet: der Kurfüst als artifex, Ordnung der dinge, Spielwelten, Kombinationswaafen, Vernetzung der Welt, der protestantische Kurfürst und der Studiolo Raum.Der Schwerpunkt der über 560 Kunst- und Sammlungsobjekte – wie z.B. Kunstkammerschränke, Gemälde, Musikinstrumente, Brettspiele - liegt auf den Werken der Spätrenaissance.

Die Kunstwerke aus den Beständen der Rüstkammer werden von Leihgaben verschiedener Museen der SKD sowie weiterer Institutionen und Privatsammlungen vervollständigt.








Brühlsche Terrasse in Dresdner Altstadt

Planetendenkmal auf Brühlschen Terrasse

Brühlsche Terrasse

Fürstenzug

Hausmannsturm im Dresdner Schloss

Der Hausmannsturm ist der älteste heute noch existierende Teil des Dresdner Schlosses und wurde um 1400 in seinen unteren Teilen begonnen. Angelegt wurde der Turm vor allem zur Sicherung des früheren Elbweges.
Der Turm ist mit seinen 100 Metern Höhe eines der markantesten Bauwerke Dresdens und ein beliebter Aussichtspunkt. Der Turm ist über den großen Schlosshof  für Besucher zugänglich. Die Aussichtsplattform befindet sich auf einer Höhe von etwa 40 Metern, die man über den Wendelstein erreicht und von dort einen wunderschönen Blick auf Dresden genießen kann.
Außer dienstags ist der Hausmannsturm von April bis Ende Oktober täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Eintrittspreis normal: 5,00 Euro
Eintrittspreis ermäßigt: 4,00 Euro
Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren: frei
Gruppen ab 10 Personen, pro Person: 4,50 Euro

Sonderausstellungen im Dresdner Residenzschloss 2016



Fünf von vielen: Peter Graf, Peter Herrmann, Peter Makolies, A.R.Penk und Strawalde

Junge Dresdner Kunst vor 50 Jahren
Eine Ausstellung des Albertinums
März bis 19. Juni 2016
Anlässlich des 85. Geburtstags von Jürgen Böttger und seiner Würdigung durch fas FILMFEST DRESDEN widmet das Albertinum dem Künstler und Filmemacher sowie den Protagonisten seines Dokumentationsfilms „Drei von vielen“ eine kleine Ausstellung.  Neben Böttchers eigenen Arbeiten werden Gemälde und Skulpturen seiner Weggefährten gezeigt, die vorrangig in den 1950er und 1960er Jahren entstanden sind. 
Sehgründe. Stiftung und Sammlung G. und A. Gercken
Eine Ausstellung des Albertinum und des Kupferstich-Kabinetts im Albertinum
23. April bis 7. August 2016
Das Ehepaar Günther und Annemarie Gercken sammelt seit den 1950er Jahren Graphiken, Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen. Daneben setzen sich die passionierten Kunstliebhaber aber auch inhaltlich, in zahlreichen Publikationen, mit den von ihnen gesammelten Werken und Künstlern auseinander. Anlässlich der Überführung eines Teiles der Privatsmmlung in eine Stiftung, die ab 2016 an den SKD beheimatet wird, wird eine Auswahl ihrer Werke von Georg Baselitz, Horst Antes, Markus Lüpertz oder Frank Nitsche gezeigt.


Der eigene Antrieb — oder wie uns das Rad bewegt
Ausstellung des Kunstgewerbemuseums
Schloss Pillnitz, Wasserpalais
30. April bis 1. November 2016
Fahrradkultur im Kunstgewerbemuseum. Die Ausstellung präsentiert 200 Jahre Radgeschichte anhand hochwertiger Exponate, darunter historische Velozipede, Designklassiker, Falträder, Mountainbikes und Rennräder. 


Proposition IV.

Die Vermessung des Unmenschen. Zur Ästhetik des Rassismus
Ausstellung von Wolfgang Scheppe für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Kunsthalle im Lipsiusbau, 13. Mai bis 7. August 2016
Die Ausstellung befasst sich mit dem Verhältnis zwischen wissenschaftlichen Herleitungsversuchen von Rasse und volkstümlichen rassistischen Vorstellungen. Im Zentrum des komplexen Projekts steht das bisher nicht erforschte obsessive Bildarchiv des Dresdner Ethnologen und Anthropologen Bernhard Struck.



Blickwechsel
Sammlungspräsentation des Kupferstich-Kabinetts
Residenzschloss
30. April bis 29. Mai 2016
Die Ausstellung stellt Werke des Kupferstich-Kabinetts je einem Werk aus jeder Sammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gegenüber und zeigt so die Vielfalt der 14 Museen der SKD. Gleichzeitig wird so aber auch die Funktion und der Nutzen von Zeichnungen, Graphiken und Photographien beleuchtet – von ersten Ideenskizzen über Vorlagen für Malerei, Kunststücke und Objekte bis zu eigenständigen Kunstwerken. 

Tino Sehgal
Eine Ausstellung des Albertinums im Lichthof
5. Juli bis 14. August 2016
Für das Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wird Tino Sehgal den Rahmen der Arbeit "These Associations", die er 2012 in der Turbinenhalle der Tate Modern in London zeigte, beibehalten, aber eine neue inhaltliche Ausrichtung entwickeln, die sich mit dem Leben der Menschen in Dresden beschäftigt. Jüngste politische Ereignisse können hierbei eine Rolle spielen.

Montag, 28. März 2016

Dresdner Münzkabinett

Anfang des 16. Jahrhunderts legte der sächsische Herzog Georg der Bärtige den Grundstock für das heutige Münzkabinett.
Die Sammlung gehört damit zu den ältesten ihrer Art in Deutschland.
Das weite Spektrum des Münzkabinetts reicht von der Antike bis zur Gegenwart. Sächsische Münzen und Medaillen repräsentieren wichtige Epochen der sächsischen Landesgeschichte.
Jede Münze, jede Medaille ist mit einem Stück Welt- und Kulturgeschichte verknüpft und damit wertvoller Zeuge eines historischen Datums.
In den einst fürstlichen Wohnräumen werden rund 3 300 Exponate gezeigt: Zahlungsmittel und Medaillen aus verschiedenen Ländernvon der Antike bis in die Gegenwart .

Saisonstart für die Parkeisenbahn

Pünktlich zum Osterwochenende beginnt die 67. Saison der Dresdner Parkeisenbahn im Großen Garten. 43 Kinder treten ihren Dienst an.
Auf einer Strecke von 5,6 Kilometer sind die Dampfloks Lisa und Moritz sowie Elektroloks unterwegs.
Seit diesem Jahr erstahlt die Dampflok Moritz in weinroter Farbe und läßt sich somit beser von seiner Lokschwester Lisa unterscheiden.
Bei einer 35- minütigen Rundfahrt gibt es viel zu entdeckem: die Tiergehege im Zoologischen Garten, das barocke Palais mit dem Paliasteich, den Carolasee mit der gleichnamigen Ausflugsgaststätte sowie die Freilichtbühne "Junge Garde".


Wie jedes Jahr werden im Sommer Kinder der Budapester Parkeisenbahn (Gyermekvasút) in den Sommerferien einige Wochen die Dresdner Eisenbahner bei ihrer Arbeit unterstützen.

Mittwoch, 2. März 2016

Karl August Lingner und seine Villa in Dresden

Der ODOL König Karl August Lingner lies sich nach seiner kaufmännischen Ausbildung in Dresden nieder und machte sich nach kurzer Zeit selbständig. Gemeinsam mit seinem Freund Kraft erfand er Dinge wie einen Senfbrunnen, einen Rückenkratzer oder ein bewegliches Stahllineal.
Lingners Freund, der Chemiker Richard Seifert erfand die Rezeptur eines Antiseptikums und bot sie Lingner zur Vermarktung an. Es sollte
desinf + wohlschmeckend + frei käuflich sein.  Lingner nannte sein es  „Odol“, ein Wortspiel aus dem griechischen Wort odous für Zahn und dem lateinischen Wort oleum für Öl. Trotz vielfältiger Konkurrenz fand es reißenden Absatz.
Innerhalb kurzer Zeit erwirtschaftete er dank seiner guten Werbestrategie ein zweistelliges Millionenvermögen, das ihm einen fürstlichen Lebensstil ermöglichte.  
1906 kaufte er auf dem Loschwitzer ELbhang die ehemalige Villa Stockhausen, lies sie umbauen und nannte sie sein Schloss. Seine Villa vermanchte er testamentarisch der Stadt Dresden "zum Besten der Bevölkerung von Dresden und Umgebung". 
Im Jahre 2002 wurde der Förderverein Lingnerschloss e.V. „Bürger engagieren sich für ihre Stadt“ gegründet, welcher sich für die Sanierung, Erhaltung und Nutzung dieses Bauwerks einsetzt.